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Lanarchs Castle, Februar 2018

Lanarchs Castle, Februar 2018

20.02.2018

Neuseelands einziges Schloss lassen wir uns natürlich nicht entgehen und fahren am Vormittag wieder zurück auf die Otago Halbinsel. Es regnet. Wir lassen uns davon nicht abschrecken und bewaffnen uns mit Regenjacken. Ben ist in meinem Bauchbeutel und hat es kuschelig warm – dennoch hat auch er eine Regenjacke an :)

Vom Parkplatz aus gelangt man über die Gartenanlage zum Schloss. Es ist nicht groß und auch nicht richtig klassisch (wie Neuschwanstein zum Beispiel) – aber es ist wunderschön. Wir verschaffen uns erst einmal einen Überblick über die Umgebung und sind fasziniert von diesem Rundumblick über Otago Harbour, den Pazifischen Ozean und die Halbinsel selbst. Unglaublich, dass die früheren Bewohner dies alltäglich genießen konnten. Und jetzt stellt man sich dazu noch den blauen Himmel vor. Schön.

Der “Vorgarten” und Springbrunnen sind top gepflegt. Wir werfen noch einen kleinen Blick auf den Hasen von “Alice im Wunderland” und gehen dann hinein.

Das Schloss wurde 1874 fertiggestellt und von der Lanarch Familie bezogen. Die Villa ist ein typisches Bauwerk der viktorianischen Zeit – nur die Mittelfassade mit den hohen schmalen Fenstern, dem Zinnenkranz und dem kleinen Aussichtsturm verleihen dem Gebäude ihr burgähnliches Erscheinungsbild.

Nach dem Suizid des Hausherren 1990 wurde die Villa versteigert und diente mal als Nonnenhaus und mal als Hospital. Bis 1927 stand sie leer und wurde grob durch Vandalismus beschädigt. Dann wechselte sie drei Mal den Besitzer, verfiel immer mehr und wurde dann glücklicherweise von der Barker Familie gekauft, die sie liebevoll restaurierte.

Hier ist es:

 

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