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Castaway Resort Fidschi, Februar 2018

Castaway Resort Fidschi, Februar 2018

02.02.2018

Am Mittag sind wir in Nadi, Fiji, angekommen. Der Flug von Auckland dauerte gerade mal 3 Stunden. Da wir um 04:00 aufstehen mussten, sind wir gut müde, aber sehr glücklich. Dabei haben wir nur eine Tasche – den Rest unseres Hab und Guts haben wir in Auckland am Flughafen eingelagert.

Am Flughafen in Nadi trifft uns der Hitzeschlag und ein sehr netter Mensch von der Mamanuca Transfer Company. Er bringt uns zum Port Denarau und von da aus geht es mit einem schnellen Boot zur Insel Qalito, auf der sich das Castaway Resort befindet.

Unterwegs schlafen Ben und ich ein. Es schaukelt einfach zu schön. Nach 45 Minuten sind wir da – im Paradies.

Wir checken ein und beziehen unser Fidschiheim für die nächsten 9 Tage. Es ist ein kleines Häuschen mit Meerblick – das Wasser rauscht in ca. 15 m Entfernung, den Blick aufs Meer behindern ein paar Palmen und unsere Hängematte.

Gegen 18 Uhr gehen wir essen und entscheiden uns heute für das Pizzarestaurant – Pizza für alle! Wir essen draußen auf der Dachterasse und schauen der Sonne beim Untergehen zu. Wir sind bereits jetzt verzaubert und gehen alle schön früh um 20:00 Uhr schlafen. Gute Nacht.

03.02.- 11.02.2018

Was soll ich sagen? Der Eindruck vom Ankunftstag hat sich weiterhin verfestigt – wir sind im Paradies. Die erste Nacht war sehr erholsam für uns alle. Der Tag begann mit einem leckeren Frühstück. Bis zu seinem ersten Nickerchen wurde Ben im Pool oder an Land beschäftigt und bespaßt. Während er sein Nickerchen abgehalten hat, haben wir uns dem Wassersport gewidmet. Dann Mittagessen, spielen, schwimmen. 2. Nickerchen. Abendessen & Cocktailzeit für Mama und Papa (bzw. Arbeitszeit für Papa), sobald Ben im Bettchen war.

Herrlich. So ging es jeden Tag, Das Meer, das Restaurant und eigentlich alles befand sich in direkter Nähe zu unserer Bura (so das Strandhäuschen auf Fidschi). In einer Gehminute konnten wir immer nach Ben schauen und hatten so kein schlechtes Gewissen, ihn schlafend alleine zu lassen. Generell war das Resort familiär und so geschickt angelegt, dass es nicht riesig ist und dennoch Möglichkeiten bietet sich zurückzuziehen. Zum Beispiel gab es einen Erwachsenenpool und einen getrennten Kinderpool. Im Restaurantbereich gab es auch einen Bereich, der nur für Erwachsene vorgesehen war. Dadurch, dass wir in der Nebensaison da waren, war eh nicht viel los und alles sehr angenehm leer,

Für immer positiv in Erinnerung wird uns die Gastfreundlichkeit und Wärme der Fidschianer bleiben. Klar, die Mitarbeiter müssen immer nett sein zu den Touristen, die bringen ja auch schließlich das Geld. Aber hier war es dennoch irgendwie echt und aufrichtig. Vielleicht waren sie alle auch so entspannt, weil nicht Hochsaison war – wie auch immer. Wir haben uns unheimlich wohl gefühlt. Fidschianer lieben Kinder. Das merkte man auch, Ben wurde immer umsorgt, wie auch alle anderen Kinder der Gäste. Es gab einen Kidsclub und viele Nannys, die man stets für sich beanspruchen konnte. Da Ben noch nie bei jemandem Fremden war, haben wir erst gezögert und es dann doch ausprobiert. Es war schon komisch – ich wusste nicht, ob er weinen wird, wenn er bei jemandem Fremden auf den Arm kommt, aber das tat er nicht. Diana war sehr patent, hat ihn mir ruck zuck abgenommen und ihn direkt mitgenommen ins Spielzimmer. Er wusste gar nicht, wie ihm geschah. Nach einer viertel Stunde ging ich doch einmal hin und schaute nach ihm. Ich sah, dass er völlig vertieft gespielt hat und happy war, so hatte ich dann auch ein gutes Gefühl.

Das Babysitten ermöglichte uns ein wenig Freizeit, die wir für eine Nachtschnorchelausflug genutzt haben und an einem anderen Tag machten wir einen ausgiebigen Jet-Ski-Ausflug, besichtigten die umliegenden Inseln, schnorchelten und waren auf der Insel, wo der Film “Cast Away” gedreht wurde (der mit Tom Hanks und Willson).

Das Essen – oh ja, das Essen. Das war auch sehr gut! Zum Frühstück gab es immer ein Buffet. Zum Mittag- und Abendessen speiste man a la carte. Dazu gab es ein separates Pizzarestaurant mit einem Holzkohleofen und sehr gute Pizza. Und das Erwachsenenrestaurant hatte hinzu noch eine separate Speisekarte. Alles vorzüglich! Der Chefkoch ist ein Schweizer :)

Und es gab immer Musik! Tolle Live-Musik. Bei Frühstück, beim Mittag- und beim Abendessen. Und die ging einem auch nicht auf die Nerven – es waren sehr entspannende fidschianische Gitarrenklänge und mal auch ein paar moderne Stücke – die Jungs konnten super gut singen. Toll.

Alles in einem waren es sehr entspannte 9 Tage – das Relaxlevel ist bei 10 von 10 angekommen. Toll war auch, dass es keinen Dresscode gab. Bis auf abends habe ich das Tragen von Schuhen (Schuhe = FlipFlops) komplett eingestellt. Da wir nur eine Tasche mitgenommen haben, hatte ich jeden zweiten Tag das gleiche an und es war absolut egal. An einem der Tage habe ich mir eine Massage gegönnt + Maniküre und Pediküre. Ach toll.

Wir sind Wakeboard gefahren, waren Stand-Up-Paddeln und mit dem Kajak unterwegs. Haben mehrere Schnorchelausflüge gemacht und sind auch so immer mit der Leihausrüstung am Hausriff schnorcheln gewesen. So war auch Lutz immer happy in seinem Element unterwegs. Abends sind wir immer erschöpft ins Bett gegangen :)

Wir haben sehr nette Menschen kennengelernt und gemerkt, dass ein Familienhotel für die nächsten Urlaube wohl unausweichlich ist. Vor allem, wenn man über 3-Jährige Kinder hat und mehr als eins. Wie glücklich all die Eltern aussahen, als sie ihre Schätze im Kidsclub “abgeladen” haben und mal in Ruhe ihr Abendessen zu sich nehmen konnten :D

2 Tage vor der Abreise wurde Ben leider krank. Fieber und ein fieser Ausschlag trübten die Laune. Wir waren sehr besorgt, am vorletzten Tag war sein Fieber gesunken und es ging ihm zwar besser, der Ausschlag wurde jedoch immer mehr und sah immer fieser aus. Zurück in Auckland gingen wir sofort zum Arzt.

Am 11.02. wurden wir nach dem Frühstück von einem vorher gebuchten Transferboot abgeholt. Ein paar Mitarbeiter sangen uns ein Abschiedslied.

Hier ein paar Bilder, die mal wieder besser sind, als tausend Worte:

 

 

 

 

 

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