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Agnes Water, Dezember 2017

Agnes Water, Dezember 2017

19.12.2017
Auf frühen Nachmittag kamen wir in Agnes Water an. Auf dem Weg dorthin hielten wir an einem Spielplatz, der von uns die Auszeichnung “Der beste Spielplatz bisher” bekam, weil es neben vielen Schaukeln auch ganz viele Attraktionen für kleine Kinder, wie Ben gab.
In Agnes Water gab es ein leckeres Mittagessen im Cafe Discovery, danach haben wir eingecheckt und verbrachten den Nachmittag / Abend mit Lauftraining, Spielen und Schwimmen.

20.12.2017
Nur noch 4 Tage bis Heiligabend!!! Und wir? Haben dieses Jahr zwar keine Weihnachtsstimmung, dafür aber auch keinen Weihnachtsstress und finden das gnaz gut so :D

Der Höhepunkt des Tages: Wir besuchen Kängurus im Horizon Känguru Sanctuary. Das allerdings erst um 15:30 Uhr.
Bis dahin machen wir ein kleines Fotoshooting an einem einsamen Strand in Agnes Water. Die Idee: Wir verschicken zu Weihnachten eine furchtbar kitschige Weihnachtskarte. Entstanden ist die Idee in Mackay, denn dort kauften wir Ben ein furchtbar süßes Weihnachtsmannoutfit. Um die Outfitsituation perfekt zu machen, kaufte ich Lutz eine furchtbar weihnachtliche Weihnachtsmütze und er revanchierte sich mit einem hässlichen Kleid :D Ich hoffe, die Karten sind pünktlich angekommen :)

Danach absolvierten wir den Paperbark Forestwalk. Eine besondere Begegnung machte diesen 15 minütigen Spaziergang sehr besonders. Ein Blauzungen-Varan tauchte plötzlich vor uns auf und marschierte vorweg.

Danach machten wir einen Ausflug nach 1770. Eine kleine, süße Touristenstadt an der Küste. Dort haben wir lecker gegessen und gespielt.

Und jetzt: Endlich Kängurus. Keine Ahnung, warum wir das so scharf drauf sind. Wahrscheinlich sind Kängurus und Koalas das Erste, was auf sämtlichen Australien-ToDo-Listen steht.
Schon kurz bevor wir auf das Gelände des Tierheims fahren sehen wir ES – unser erstes, lebendes Känguru live und in Farbe direkt vor uns. Magisch. Das Tierheim ist eigentlich ein privates Gelände, auf dem ein Einfamilienhaus steht. Hier lebt ein Ehepaar, das sich um verletzte Kängurus oder um Babys von verunglückten Tieren kümmert. Diese werden gepflegt und mit der Flasche aufgezogen, gewöhnen sich so an Menschen und die damit verbundenen Leckereien und bleiben einfach auf und rund um das Gelände leben.
Wir durfte zusammen mit ca. 20 anderen Besuchern die flauschigen Dinger mit rohen Süßkartoffeln füttern und streicheln, dies war ausdrücklich erwünscht. Ein insgesamt faszinierendes und ernüchterndes Erlebnis. Denn mit dem Besuch bekamen wir auch ein paar unschöne Fakten mit. Zum Beispiel die Tatsache, dass das Great Barrier Reef und Koalas bald aussterben werden und Kängurus das gleiche Szenario droht. Denn sie machen Kühen das Gras strittig – und Gras wird benötigt, um noch mehr Kühe züchten zu können, um ihr Fleisch zum Beispiel an China liefern. Es wurde gerade ein neuer Handelvertrag unterzeichnet.
Außerdem erzählte uns Fred, dass viele Australier Kängurus schießen. Das ist hier nämlich nicht verboten. Viele schießen die Tiere auch, um sie anschließend direkt von ihren Hunden fressen zu lassen. Dies sei günstiger, als Hundefutter. Puh. Wo führt das alles hin?
Aber nun erstmal ein paar süße Kängurufotos:


Tschüß, wir machen uns auf den Weg nach Tin Can Bay.

 

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