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Napier, Februar 2018
February 252018

24.02.2018

Juhu! Wir sind wieder auf der Nordinsel. Wir sind gut durchgekommen und haben sogar eine frühere Fähre erwischt. Eigentlich wollten wir es uns hier gemütlich machen und etwas schlafen, aber leider ist es dieses Mal ein anderes Schiff. Kleiner, ungemütlicher und ohne die tollen Sofas, wie auf der letzten Fähre hin auf die Südinsel. Schade.

Aber es gibt eine kleine Kinderspielecke, wo Ben und seine neuen beiden Kumpel ordentlich toben können. Wir haben nämlich wieder sehr nette und auch reisebegeisterte Menschen kennengelernt. Durch die interessanten Konversationen gingen die 3,5 Stunden auch relativ schnell um.

Relativ fit übernahm ich das Steuer unseres Mahindra XUV`s. Unser Ziel: Napier. Fahrtzeit: 4 Stunden.

Am Abend kamen wir in unserem Appartement des Napier Holiday Parks an, tobten mit Ben auf dem Spielplatz, brachten ihn dann ins Bett und uns dann auch. Nach über 18 Stunden auf den Beinen, bekamen wir jetzt unseren wohlverdienten Schlaf. Z z z z z

25.02.2016

Guten Morgen Napier! Ach ja, die Sonne scheint und es ist wieder warm. Morgen verlassen wir unser neues Lieblingsland und das macht ein wenig traurig. Aber daran denken wir erst einmal nicht. Nachdem Ben seine Runden auf dem großen Spielplatz gedreht hat (und ordentlich auf die Nase gefallen ist, nachdem er beschlossen hat einen Zahn zuzulegen und zu rennen anstatt zu laufen), fahren wir in die Stadt.

Das Navi führt uns an die Küste und wir finden hier wieder einen dunkelgrauen Strand vor, der einen nahezu dramatischen Kontrast zum türkisen Wasser bildet. Wir beginnen unseren Spaziergang am kleinen Sonntagsmarkt, wo es Obst, Gemüse, Snacks und spirituellen Schmuck gibt. Ich beschließe euch alle daheimgebliebenen mit solchen Souvenirs zu verschonen :D Ansonsten hätte es für die Mädels spirituelle Steine an alten Lederketten gegeben. Wir gehen weiter die Strandpromenade entlang und genießen den Blick aufs Meer von einem kleinen Pier aus. Von hier aus sieht man eine bergige Landschaft in der Ferne. Das ist Cape Kidnappers, wo wir eigentlich auch hinwollten, jedoch aufgrund von Zeitmangel doch keinen Ausflug gebucht haben.

Wir gehen weiter. Entfernen uns vom Strand und finden zwei Parallelstraßen  davon entfernt die hübsche Innenstadt. Bereits im Auto ist uns aufgefallen, dass die breiten Straßen, die links und rechts von Palmen gesäumt sind, stark an Los Angeles oder Miami erinnern. Und tatsächlich gibt es in der Innenstadt unzählige Gebäude im Art Deco Stil, wie auch zum Beispiel in Miami. In der Mitte der Fußgängerzone steht ein riesiges Kunstwerk und verrät, dass genau an diesem Wochenende das Art Deco Festival stattgefunden hat.

Wir bummeln durch die Straßen und Lutz hat tatsächlich Lust zu shoppen und ergattert schöne Poloshirts.

Zu Mittag essen wir etwas typisch Neuseeländisches. NICHT :D Es gibt hier unsere heiß geliebte Mexikanische Kette Zombreros. Nichts wie hin!

Am frühen Nachmittag verabschieden wir uns von der wunderschönen Stadt und machen uns auf den Weg nach Auckland. Da übernachten wir noch eine Nacht im Naumi Hotel und fliegen am nächsten Tag nach Singapur!!!! Vorfreude.

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Kaikoura, Februar 2017
February 242018

23.02.2018

Heute steht ein Helikopterrundflug über Kaikoura an, den wir bloß nicht verpassen wollen. Weil immer noch viele Straßen gesperrt sind, fahren wir rechtzeitig los und kalkulieren die Verzögerung auf der Umleitungsroute großzügig ein :D

Die Strecke liegt nun leider nicht entlang der Küste, ist dafür aber auch sehr schön. Wir fahren durch die Berge und sehen ein Weinanbaugebiet nach dem anderen.

Am frühen Nachmittag kommen wir in Kaikoura an und checken in unsere Unterkunft ein, es ist ein sehr gemütliches Bed & Breakfast, Familienbetrieben. Schade, dass wir hier nicht länger bleiben.

Dann melden wir uns eine Stunde im Voraus beim Veranstalter :D Dann haben wir sogar noch Zeit für ein Mittagessen. Wir kommen zufällig an einem sehr nett aussehenden Restaurant vorbei, dass mit einer tollen Kinderspielecke wirbt. Guter Deal! Nehmen wir. Ben tobt sich im Spielparadies aus, wir essen in Ruhe – wenn man Kinder hat, ist das schon ziemlich geil, wenn man mal in Ruhe essen kann :D

Pünktlich um 15:00 Uhr stehen wir am kleinen Flugplatz von Kaikoura und bekommen unsere Schwimmwesten und die obligatorische Sicherheitsunterweisung. Ben bekommt Babyohrschutz und weil er damit so süß aussieht, gibt es damit ein kleines Fotoshooting für die Webseite.

Lutz ist schon ein paar Mal Helikopter geflogen und für mich ist es das erste Mal. Ich bin ein wenig aufgeregt, doch dieses Gefühl wird sogleich durch pure Freude ersetzt, als der Pilot abhebt. Das Fliegen fühlt sich hier ganz anders an, als in Flugzeugen – auch anders, als in kleinen Maschinen. Man ist so schwerelos und flexibel. So wendig und schnell. Wahnsinn.

Wir fliegen sofort aufs Meer hinaus, denn wir wollen Wale sehen!

Und auch wenn wir schon oft Sightseeingflüge gemacht haben, ist es doch immer wieder faszinierend die Landschaften und das Meer aus der Luft zu sehen. Durch den Perspektivenwechsel erlebt man die Farben ganz anders. Man sieht Strukturen im Wasser und erkennt von hier aus Farbverläufe, die man sonst nicht sehen würde.

Als erstes fällt uns die tolle Farbe des Wassers auf. Unser Pilot erklärt uns, dass das schöne Türkis durch das starke Erdbeben im Jahr 2016 verursacht wurde. Leider wurde Sediment aufgewirbelt, sodass viele Meeresbewohner sterben mussten und die, die überlebt haben, haben nun wenig Futter.

Dann sehen wir Delfine! Ganz viele! Bestimmt 20 Stück auf einem Haufen. (Leider kein Foto)

Dann sehen wir zwei Ausflugsboote, die einem Wal hinterherschwimmen! Woooow. Das Ding ist locker 25 m lang. Amazing!

Dann sehen wir noch einen Wal, der nicht von Touristen verfolgt wird. Ähm. Eigentlich schon – von uns aus der Luft.

Dann fliegen wir in die Berge und erleben das maximale Hubschrauberabenteuer. Unser kleines Flugobjekt fliegt nicht über alle Berge drüber. Nein. Er fliegt zwischen den Bergen durch. Schwer zu beschreiben, aber eine irres Gefühl – und ein wenig Todesangst :D Hier sehen wir, was die starken Regenfälle der letzten Tage angerichtet haben. Die Bergseen sind über die Ufer getreten und das überschüssige Wasser fließt nun an die Küste und lässt auch da das Wasserlevel steigen. Überflutungen sind die Folge.

Als wir wieder zurück an die Küste fliegen, sehen wir, warum die Küstenautobahn gesperrt wurde. Es liegen viele große Steine, die mit der Wassermenge von den Bergen gespült wurden. Auch sehen wir, dass durch das Erdbeben in 2016 ganze Bergschichten inklusive der Spitzen einfach abgerutscht sind und ebenfalls auf der Straße gelandet sind. Daher ist die SH1 immer noch voller Baustellen.

Zurück auf dem Boden fahren wir noch ein wenig in die Natur und gucken uns Robben an.

Der Tag geht für uns hier schnell zu Ende – nach einem schnellen Zwischenstopp im Supermarkt geht es nach dem Abendessen direkt ins Bett. Denn durch die gesperrten Straßen verzögert sich unsere Fahrt ein wenig. Anstatt 2 Stunden müssen wir nun 6 Stunden fahren. Und leider müssen wir, weil wir ein Ticket für die Fähre auf die Nordinsel haben, welches wir auch nicht umbuchen können. Unser Flug und das Schiff in Singapur werden nicht auf uns warten.

24.02.2018

Es ist 01:00 Uhr in der Früh. Nach 3 Stunden Schlaf machen wir uns flott fertig, packen das schlafende Kind ist das vorgewärmte Auto und sind auch schon um 01.45 Uhr auf der menschenleeren Umleitungsstrecke in Richtung Picton. Was muss, das muss. Wir sind erstaunlich fit. Vielleicht liegt es am Teamspirit, vielleicht auch an dem Sixpack Redbull, den wir schon angebrochen haben. Zur Motivation haben wir uns mit Süßigkeiten eingedeckt und zögern auch nicht, von ihnen Gebrauch zu machen. Ein Gutes hat die nächtliche Fahrt. Unterwegs sehen wir das Wahrzeichen Neuseelands – den Kiwi Vogel. Die sind nämlich ausschließlich nachtaktiv. Vorher hatten wir nicht so die Muße für die flauschigen, kleinen Dinger mit den langen orangenen Schnäbeln aufzustehen – aber jetzt hat unsere Nachtfahrt wenigstens etwas Gutes. Fotos gibt es nicht sorry, wir können froh sein, dass wir keinen von den Dingern überfahren haben :D

 

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Christchurch, Februar 2018
February 232018

20.02.2018

Nach der Schlossbesichtigung verließen wir Dunedin und fuhren weiter nach Timaru, unserem letzten Zwischenstopp vor Christchurch. Als wir Dunedin verließen, regnete es in Strömen. Als wir am Nachmittag in Timaru ankamen, ging es bis in die Nacht so weiter, sodass wir unseren Bungalow nicht verließen.

21.02.2018

Guten Morgen Regen! Wir fahren weiter nach Christchurch und kommen hier am frühen Nachmittag an, beziehen unser Appartment und überlegen uns 3 Mal, ob wir wirklich rausgehen sollen. Draußen sind es nämlich für uns knackige 12 Grad.

Am Nachmittag gehen wir raus. Alle im Zwiebellook :)

Wir sehen viele Baustellen, viele Bauzäune, hinter denen verlassene Baustellen ruhen oder neue in Gang sind. Wir sehen viele alte, historische Gebäude durch Gerüste gestürzt und verstehen erst nicht wieso. Dann kommen wir in der Innenstadt zur Christchurch Cathedral und finden sie halb zerstört vor. Die Schilder davor verraten, dass im Jahr 2011 ein schweres Erdbeben die Stadt erschütterte und sie aktuell immer noch im Wiederaufbau ist. Es herrscht eine komische Atmosphäre – die halbe Stadt liegt immer noch in Trümmern, und der Rest wird neu gebaut. Komisch ist es, weil man sonst nie tatsächlich Zeuge von den Ausmaßen einer solchen Naturkatastrophe ist. Das zu sehen ist wirklich bedrückend.

22.02.2018

Guten Morgen Christchurch und guten Morgen Sonnenschein! Juhu, der Regen ist abgezogen – es ist jedoch immer noch recht kühl.

Am Vormittag gehen wir im botanischen Garten spazieren.

 

 

Am Nachmittag erkunden wir die Innenstadt und den besten Spielplatz, den wir bisher gesehen haben. Wahnsinn. So viele Rutschen, so viele Klettermöglichkeiten, alles super sauber. Trampoline, Schaukeln und sogar ein Wasserspielplatz für heiße Tage. Und das alles kostenlos. Ein Paradies. Ben war ganz aufgeregt und so stolz auf sich, als er sich getraut hat den langen, gelben Tunnel zu überqueren :D Und er traut sich jetzt auch eine Rutsche hinunterzurutschen. Das war vorher nicht so sein Ding.

Hiernach spazierten wir zur Gedenkstätte für die Opfer des Erdbebens. Es besteht aus 185 weißen Stühlen – jeder Stuhl steht für ein Opfer.

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23.02.2018

Auf nach Kaikoura!

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20.02.2018

Neuseelands einziges Schloss lassen wir uns natürlich nicht entgehen und fahren am Vormittag wieder zurück auf die Otago Halbinsel. Es regnet. Wir lassen uns davon nicht abschrecken und bewaffnen uns mit Regenjacken. Ben ist in meinem Bauchbeutel und hat es kuschelig warm – dennoch hat auch er eine Regenjacke an :)

Vom Parkplatz aus gelangt man über die Gartenanlage zum Schloss. Es ist nicht groß und auch nicht richtig klassisch (wie Neuschwanstein zum Beispiel) – aber es ist wunderschön. Wir verschaffen uns erst einmal einen Überblick über die Umgebung und sind fasziniert von diesem Rundumblick über Otago Harbour, den Pazifischen Ozean und die Halbinsel selbst. Unglaublich, dass die früheren Bewohner dies alltäglich genießen konnten. Und jetzt stellt man sich dazu noch den blauen Himmel vor. Schön.

Der “Vorgarten” und Springbrunnen sind top gepflegt. Wir werfen noch einen kleinen Blick auf den Hasen von “Alice im Wunderland” und gehen dann hinein.

Das Schloss wurde 1874 fertiggestellt und von der Lanarch Familie bezogen. Die Villa ist ein typisches Bauwerk der viktorianischen Zeit – nur die Mittelfassade mit den hohen schmalen Fenstern, dem Zinnenkranz und dem kleinen Aussichtsturm verleihen dem Gebäude ihr burgähnliches Erscheinungsbild.

Nach dem Suizid des Hausherren 1990 wurde die Villa versteigert und diente mal als Nonnenhaus und mal als Hospital. Bis 1927 stand sie leer und wurde grob durch Vandalismus beschädigt. Dann wechselte sie drei Mal den Besitzer, verfiel immer mehr und wurde dann glücklicherweise von der Barker Familie gekauft, die sie liebevoll restaurierte.

Hier ist es:

 

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Dunedin, Februar 2018
February 202018

19.02.2018

Wir kommen in unserem schönen Hotel St. Clair am Abend an. Genießen noch den Ausblick von unserem Balkon – es ist sehr windig und kalt und dennoch reiten ein paar Surfer die stürmischen Wellen.

Abendessen. Aus die Maus.

20.02.2018

Nach der Besichtigung des Lanarchs Schlosses gucken wir uns nicht die Schokoladenfabrik an (!!!!!!) weil Ben so friedlich geschlafen hat und wir ihn nicht wecken wollten. Dafür werfen wir noch einen kurzen Blick auf die steilste Straße der Welt, die Baldwin Street.

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Tschüß Dunedin, wir fahren weiter nach Timaru.

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19.02.2018

Am Nachmittag kommen wir in Dunedin an, es regnet nicht mehr und so beschließen wir die Gegend zu erkunden und uns nicht direkt im Hotel zu verkriechen. Unseren Ausflug unternehmen wir auf die Otago Halbinsel. Wir fahren ganz hoch – in den nördlichsten Zipfel zum Harington Point. Hier befindet sich ein Naturschutzgebiet, auf dem sich Albatrosse, Seelöwen und blaue Pinguine wohlfühlen.

Doch wir gehen kurz einen Schritt zurück und versetzen uns in das Innere unseres Mietwagens. Tatsächlich erleben und sehen wir von hier aus tolle Dinge. Meistens sind die Fahrten zwischen unseren Zielen echt spektakulär. Klar, dies versuchen wir durch das eine oder andere Foto einzufangen und machen auch immer an den Aussichtspunkten halt, aber all die Küstenstraßen und Serpentinen kann man auf Fotos nicht wirklich gut rüberbringen.

So auch die Fahrt zum Harington Point. Wir fahren auf einer kleinen, schmalspurigen Küstenstraße. Die Art, auf der man keinen Gegenverkehr haben möchte. Da wir immer weiter hinaufsteigen, bietet sich minütlich eine neue Perspektive auf das tiefer gelegene Dunedin. Der Nachmittag ist trüb-grau, daher können wir nicht wirklich weit sehen, dafür haben die grauen Wolken über der Bucht etwas Dramatisches und Düsteres.

So. Nun sind wir wieder auf der Nordspitze und beschließen keine geführte Tour zu machen. Stattdessen spazieren wir ein wenig herum. Blaue Pinguine sehen wir leider nicht, dafür aber Seelöwen, jede Menge Möwen und einige Albatrosse, die majestätisch über uns hinweggleiten – Mann, die sind echt riesig.

Auf dem Rückweg wollen wir eigentlich noch Neuseelands einziges Schloss besichtigen. Doch die Uhr schlägt mittlerweile 18 , daher machen wir uns auf den Weg ins Hotel – wir übernachten heute direkt am Strand.

 

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Alexandra, Februar 2018
February 192018

19.02.2018

Unerwartet fahren wir an einer Stadt vorbei, die meinen Namen trägt.

Es ist die tollste Stadt auf der ganzen Welt :D

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Queenstown, Februar 2018
February 192018

17.02.2018

Noch am Vormittag kommen wir in Queenstown an. Da man in allen Hotels erst ab 14:00 Uhr einchecken kann, fahren wir noch ein wenig in der Gegend herum und machen einen Stopp am wunderschönen Lake Wakatipu.

 

Nach einem Mittagessen bei McDonalds (muss auch mal sein) durften wir endlich einchecken und verbrachten den frühen Nachmittag in unseren neuen Vier Wänden mit atemberaubendem Ausblick auf den Lake Wakatipu. Hier könnten wir wohnen bleiben. Das wäre toll.

Unser Appartement war wunderschön:

Ben erkundete unser Appartment und lief fast 2 Stunden von einem Raum in den nächsten, dann auf die Terrasse und dann wieder rein und dann wieder raus :D schön ausgepowert packten wir ihn in den Kinderwagen und machten uns auf den Weg in die Innenstadt. Ein Wanderweg führt direkt an unserem Hotel, entlang des Sees in die Stadtmitte – in 40 Minuten waren wir da.

Und haben uns sofort in Queenstown verliebt. Der See ist der Hammer und am Ufer gab es diesen tollen Spielplatz und eine Promenade mit netten Cafés und Restaurants. Straßenmusiker sorgten für eine akustische Begleitung der Sonnenuntergangsstimmung.

Wir entschieden uns für Madam Woo, ein malaysisches Restaurant und saßen draußen, während die Sonne unterging.

Zurück ins Hotel ging es mit dem Hotelshuttelbus.

Gute Nacht Queenstown, morgen geht es wieder früh raus aus den Federn, der Flug nach Milford Sound wartet auf uns.

18.02.2018

Ich konnte die halbe Nacht nicht schlafen und hatte Flugverpassphobie ;D Daher bin ich schon um sechs aufgestanden, war um sieben fertig und wusste nicht wohin mit mir :D Um halb neun sollten wir beim Veranstalter anrufen, um den die Flugbestätigung einzuholen. Der Anruf war ernüchternd. Aufgrund von Regen sind alle Flüge bis Dienstag abgesagt :D Ou Mann. Wie schade. Das hätten wirklich so gerne gemacht. Es soll doch so wunderschön sein dort. Naja, kann man nichts machen. Wenigstens haben wir hier die Kosten erstattet bekommen.

Plan B: Gondelfahrt.

Nach einer halben Stunde Anstehen saßen wir in der Gondel und fuhren auf den Berg “Ben Lomond” :D Wir hatten auch die Möglichkeit beim Ticketkauf die Sommerrodelbahn oder einen Bungeejump zu buchen, verzichteten aber. Hoch oben besuchten wir erst einmal die Aussichtsplattform, die uns bei bestem Wetter einen wunderschönen Ausblick auf Queenstown bot. Danach haben wir uns im Café die Bäuche vollgeschlagen :D

Den Rest des Tages verbrachten wir mit einkaufen, gesund werden und kochen :)

Gute Nacht Queenstown, schön war es.

19.02.2018

Als wir Queenstown verlassen, schüttet es, wie es aus Eimern. Als wir Fidschi verlassen haben, kam Zyklon Gita und wütete durch die Inselgruppe. Nun ist Gita schwächer geworden und wird hier in den Medien als Ex-Zyklon bezeichnet, wütet aber jedoch stark und heftig durch Neuseeland. Ou Mann. Tatsächlich ist es nun auch deutlich abgekühlt. Die Außentemperatur beträgt 15 Grad Celsius. Kalt für uns.

Wir fahren weiter nach Dunedin.

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Cromwell, Februar 2018
February 172018

15.02.2018

Cromwell ist eine kleine 4.000 Seelen-Stadt und unser Standort für die nächsten 2 Tage. Im Zuge des Goldrausches in Otago (1861–1863) stieß man im Clutha River im Juli 1862 auf Gold. Bereits Ende August fieberten um die 2.000 Goldsucher nach dem begehrten Metall. Aber auch Quarz wurde gefunden und abgebaut. Die Firma Cromwell Quartz Mining Company fand in kurzer Zeit 238 Unzen Gold und beflügelte die Goldsucht weiter. Als der Goldrausch verging, konzentrierte man sich darauf, das fruchtbare Land zu bewirtschaften. Ab 1870 wurde der Gartenbau entwickelt, der im Wesentlichen aus dem Anbau von Wein und Obst bestand. 1878 wurden ca. 400 verbliebene Einwohner gezählt.

Wir kamen am frühen Nachmittag in Cromwell an und freuten uns auf die Ruhe – endlich ausschlafen und auch mal Wäsche waschen!

16.02.2018

Was ein entspannter Tag – Ben ließ uns bis 08:45 Uhr schlafen, die Wäsche hängt draußen und besetzt gefühlte 1000 Wäscheleinen. Zum Mittagessen gab es frisch gekochten Mais mit Knoblauchbutter und Salz.

Lutz hat sich anscheinend bei Ben angesteckt und hat nun überall an den Händen, Füßen und im Mund Pocken. Juhu. Allerding ist er relativ fit und steht seinen Mann – auf geht es zum Wandern!

Nach 10 Minuten Autofahrt erreichen wir den Bannockburn Sluicings Wanderweg – er führt uns durch eine alte Goldmine und hoch oben am Berg haben wir hervorragenden Ausblick auf die Weinfelder der Umgebung.

 

17.02.2018

Bei Regen verlassen wir Cromwell und machen uns auf den Weg nach Queenstown – hier freuen wir uns besonders auf den Ausflug nach Milford Sound mit einem kleinen Flieger und anschließender Bootsfahrt.

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15.02.2018

Dieses schöne Fleckchen Erde haben wir auf dem Weg nach Cromwell entdeckt.

 

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15.02.2018

Eigentlich sollte der Tag heute etwas anders verlaufen – ich nehme es vorweg. Ihr werdet gleich keine Bilder von unserem Helikopterrundflug sehen.

Doch nochmal zurück: Nach dem gestrigen Ausflug mit Karin sind wir nach Westport gefahren und haben dort im Top 10 Holiday Park in einem Appartment übernachtet. Wir sind um 06:45 Uhr bereit und sitzen im Auto, Ben haben wir einfach schlafend in den Autositz umtransportiert. Das frühe Aufstehen lohnt sich, denn heute steht der Helikopterrundflug über dem Franz Josef und über dem Fox Gletscher an – darauf haben wir uns schon die ganze Zeit sehr gefreut.

Lutz kränkelt, also fahre ich. Irgendwann wechseln wir – immerhin müssen wir fast 4 Stunden fahren. Das ergibt eine Ankunftszeit von 11:00 Uhr, um 11:30 müssen wir da sein und zum Flug einchecken. Das passt also und lässt sogar Zeit für einen Frühstücksstopp. Gegen 9 Wird Ben wach, also halte ich an und bestelle in einem Café (die einzige Auswahl in diesem kleinen Ort) ein paar Sandwiches To Go. Zwischendurch wickele ich Ben und er spiel in der Kinderspielecke – es dauert irgendwie alles länger und als wir mit dem Essen am Auto sind, ist eine halbe Stunde um. Lutz wird wach und selbst weiter. Als ich bei dem Veranstalter anrufe, um den Flug bestätigen zu lassen, erfahre ich, dass wir nicht vom Franz Josef Gletscher starten, sondern vom Fox Gletscher….der leider 25 Minuten weiter entfernt ist. Neue Ankunftszeit: 11:50 Uhr – also zu spät für den CheckIn. Grrrrrrrr. Die Dame am Telefon erklärt mir, dass es heute keine freien Plätze mehr gibt und wir unser Geld auch nicht zurückbekommen. Ich ärgere mich sehr. Lutz ärgert sich sehr. Ben schläft wieder. So eine Sch****! Sofort wird mir klar, dass wenn ich nicht bei diesem dämlichen Café angehalten hätte, sondern uns schnell an der Tanke ein paar Sandwiches geholt hätte, wir es pünktlich zum Fox Gletscher geschafft hätten. So ein Mist. Lutz reagiert relativ gelassen. Das Wort Scheidung kommt in unserer Diskussion nicht vor. Doch ich ärgere mich sehr, dass ich die Zeit aus den Augen verloren habe und meine Tränen kullern auf das Billiglenkrad unseres Mahindra XUV´s.

Nach einer halbstündigen Redepause reden wir wieder. Wir beschließen auf jeden Fall trotzdem am Gletscher halt zu machen und einfach zu Fuß hinzugehen. Gesagt, getan. Nachdem wir dort kaum einen Parkplatz gefunden haben, geht es los. Das erste Mal kommen endlich unsere in Melbourne geshoppten, warmen Sachen zum Einsatz – die Außentemperatur hier in den Bergen beträgt nämlich 15 Grad – auch mal ganz nett.

Der Wanderweg beginnt in einem Waldstück und geht dann im Tal, zwischen zwei Bergketten weiter. Entlang des Wanderweges fließt ein Fluß, gefüllt mit Gletscherwasser. Links und rechts sehen wir immer wieder kleine Wasserfälle und eine Unmenge an Leuten – sehr voll hier. Und so viele Deutsche! Man muss jetzt aufpassen, was man sagt, man wird verstanden.

Ach ist das schön! Wäre da nicht der verpasste Flug und all die Helikopter über uns, die uns im 5 Minuten Takt daran erinnern.

Nach 1,5 Stunden (wie die Infotafel auch vorhergesagt hat) sind wir wieder zurück am Parkplatz und es fängt an zu regnen! Und wie. Daher verzichten wir auf die Besichtigung des zweiten Gletschers und fahren einfach weiter nach Cromwell – Lutz geht es irgendwie auch schlechter.

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14.02.2018

Wir sind am nördlichsten Punkt der Südinsel, auch Farewell Spit geanannt, angekommen. Vom Parkplatz aus geht es zu Fuß weiter. Ein Trampelpfad schlängelt sich über die Kuhwiese der Puponga Farm in Richtung Strand. Der Weg ist wunderschön und die Landschaft sieht aus, wie ein Gemälde. Wir haben noch nie so viele Schafe gesehen. An einem kleinen Bach entlang führt der Weg zu den Sanddünen. Dahinter liegt unser Ziel – einer der schönsten Strände der Welt.

 

Der Wharariki Beach ist tatsächlich besonders schön. Besonders machen ihn die Felsen, die direkt aus dem Meer ragen – die Archway Islands. Wir hatten Glück und trafen dort ein paar Robben an. Bei Ebbe kommen sie nämlich raus und spielen im Wasser. Als wir da waren, haben sie sich ausgeruht. Obwohl es ein warmer Tag ist, ist es am Strand sehr frisch – der Wind ist enorm.

Wir machen uns auf den Rückweg zum Tourbus :)

 

 

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Takaka, Februar 2018
February 142018

14.02.2018

Es stellt sich heraus, dass wir heute mit Karin unterwegs sind. Eine Auswanderin aus Wuppertal, die vor ca. 15 Jahren mit Ihrer Familie ein neues Leben in Neuseeland begonnen hat. Wir sind mit 3 anderen “Touris” unterwegs: einer Deutschen, einer Britin und einer Niederländerin. Alle super nett.

Unseren ersten Halt machen wir oben auf dem Takaka Hill und sehen von hier aus den Abel Tasman Nationalpark:

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Karin erzählt uns allerhand interessante Fakten über den Seefahrer Abel Tasman. Kurzfassung: Als Niederländer war er 1642 der erste Europäer, der Neuseeland betrat. Nach ihm wurde der Nationalpark benannt, weil er genau da ankam – dieser Nationalpark ist mit 225 km² der kleinste Neuseelands.

Als nächstes machten wir eine halbstündige Frühstückspause in Takaka.

 

Gestärkt und happy ging es als nächstes zum Waikoropupu Springs Walk. Die Quelle ist für die Maori heilig und hat eine hohe religiöse Bedeutung und darf daher nicht angefasst werden. Der Spaziergang war kurz und schön.

 

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Todds Valley, Februar 2018
February 142018

13.02.2018

Am Abend kamen wir in der Parautane Lodge an. Wow. Was ein Ausblick – Wahnsinn. Uns begrüßt die Besitzerin dieser wunderschönen Immobilie persönlich. Sie vermietet die drei Zimmer und wohnt selbst mit ihrer Familie im anderen “Flügel” :D

Wir buchen alle unsere Unterkünfte über die booking.com App. Und wie immer kann man in die Buchung selbst nichts reinschreiben, also schickt Lutz über die App immer eine Nachricht hinterher und kündigt Ben an und bittet ein Babybett aufzustellen. Die Verfügbarkeit von Babybetten checken wir natürlich immer vorher und buchen nur die Hotels, die Babybetten anbieten. So. Und da kommen wir an, werden von der Trulla begrüßt und ihr zweiter Satz nach dem freundlichen “Hallo” lautet: “Oh! Ihr habt ein Baby! Weint er viel?” Genau in diesem Moment natürlich fängt Ben an zu quengeln, weil er runtergelassen möchte, um zu laufen. :D Wie unhöflich von ihr, oder? Sie erklärt, dass die Wände dünn sind und wir links und rechts Nachbarn haben und Ruhe sei sehr erwünscht. Super! Der kränkelnde Ben hat sich aber super gut verhalten und ist eine Stunde nach Ankunft friedlich in seinem Bettchen eingeschlafen.

Und was war? Ich durfte dem Nachbarn die ganze Nacht beim Schnarchen zuhören :D Das sollte sie die Gäste vorher auch mal fragen.

Wie auch immer. Die Lodge war wunderschön!

 

14.02.2018

Um 7 Uhr früh fahren wir los – heute unternehmen wir einen Ausflug zur Golden Bay. Da alle Bus + Boot Touren ausgebucht sind, nehmen wir eine nur Bus Tour mit 5 Stopps. Auf geht es!

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Picton, Februar 2018
February 132018

13.02.2018

Juhu! Wir sind da. Nach der wunderschönen Überfahrt sind wir am Ziel und gleichzeitig wieder am Start unserer Reise. Teil II beginnt. Teil II beginnt mit einem schönen Aussichtspunkt in Picton.

 

Danach fahren wir noch ein Stückchen und unternehmen eine kleine Wanderung (Haverlock Track), um den Norden der Südinsel von einem anderen Aussichtspunkt zu betrachten. Ergebnis: Wunderschön.

 

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Wellington, Februar 2018
February 132018

13.02.2018

Die Fahrt von Palmerston North nach Wellington dauerte ca. 3 Stunden. Wir haben nur mit Glück ein Ticket bekommen. Der offizielle Anbieter war ausgebucht, über einen Drittanbieter haben wir eines der letzten 3 Tickets für diesen Tag bekommen. Wir hätten nicht gedacht, dass der Ansturm auf die Südinsel so groß ist – die Sommerferien in Neuseeland und Australien sind ja schließlich vorbei.

Am Vormittag kommen wir in Wellington an und finden eine wunderschöne Stadt an der Küste vor – mit wunderschönen Häuser, die wie im Bilderbuch in die Berge reingebaut sind. Da wir noch ein wenig Zeit haben, gehen wir im botanischen Garten spazieren.

 

Wir müssen 1,5 Stunden vor Abfahrt da sein und reihen uns also im Fährterminal in die Warteschlange ein. Horror… 1,5 Stunden Ben im Auto beschäftigen. Doch als wir ihn aus dem Autositz holen, entdeckt er DAS AUTO :D Hinten werden die Sicherheitsgurte hin- und hergezogen, die Lichter oben an der Decke angemacht und am Vordersitz gerüttelt. Als Papa ihn auf den Fahrersitz nimmt, leuchten seine Augen, er sabbert und rastet völlig aus. Jeder Knopf und Hebel wird gedreht, gedrückt und inspiziert. So aufregend.

Dann geht es auch schon auf die Fähre. Nach einem ausgiebigen Spaziergang und Erklimmen der Treppenstufen, schläft Ben in seinem Kinderwagen ein. Ganze 1,5 Stunden. Das verschafft uns Zeit für ein ruhiges Essen, an Board gibt es nämlich von Burger, Fish&Chips bis Lasagne & Käsemaceroni ALLES. Dann macht Mama ein Nickerchen und Lutz kriegt bei der Reiseplanung für die Südinsel die Krise! 90% aller Unterkünfte sind nämlich ausgebucht!!! WHAT? Tja, da fliegt uns unsere Spontanität um die Ohren! Am Ende der Fährüberfahrt steht die Planung. An dem einen oder anderen Ort bezahlen wir nun leider mehr, aufgrund mangelnder Optionen. Teilweise mussten wir auf Unterkünfte ausweichen, die nicht am Wunschziel, sondern in der Umgebung liegen. Aber die Planung steht! Es gibt tolle Dinge zu sehen und wir freuen uns drauf! Besonders auf den Hubschrauberflug über die Gletscher und auf den Flug nach Milford Sound.

Und so sah die Überfahrt aus:

 

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Huka River, Februar 2018
February 122018

12.02.2018

Auf dem Weg von Hamilton zu Palmerston North (von da aus geht es dann nach Wellington)  haben wir am Huka River halt gemacht und uns die Huka Wasserfälle angeschaut. Als wir das erste Mal auf der Nordinsel waren, hatten wir da leider keine Zeit zu, aber jetzt :)

Vom Parkplatz aus, waren wir insgesamt ca. eine Stunde inkl. Rückweg unterwegs und ich hatte Ben in der Bauchtrage.

Zur Erinnerung: Wir sind auf dem Weg zur Südinsel. Hierfür nehmen wir die Interisland Fähre von Wellington nach Picton. Nur mit Glück haben wir hier eines der letzten Tickets bekommen, sonst hätten wir 4 Tage warten müssen. Die Überfahrt ist nun am 13.02. um 14:45 Uhr :)

 

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Hamilton, Februar 2018
February 122018

11.02.2017

Der Flug von Fidschi nach Auckland dauerte 3 Stunden, von denen Ben 1,5 geschlafen hat :) Am Flughafen turnte er schon wieder herum und war bester Laune. Dennoch fühlte er sich recht warm an und der Ausschlag wurde nicht besser - den haben wir schön unter langen Ärmeln versteckt, damit die anderen Leute keinen Schreck bekommen.

Auckland begrüßte uns mit Regen und ich machte mich mit Ben sofort auf den Weg in die Kinderklinik – Lutz kam mit Gepäck und Mietwagen dann hinterher. Die Untersuchung hat ergeben, dass Ben sich bei einem der Kids auf der Insel entweder mit Windpocken oder mit dem Hand-Fuß-Mund-Virus angesteckt hat. Das Fieber war weg. Gegen das Jucken haben wir Medizin bekommen, die wir ihm die nächsten Tage zusammen mit viel Liebe  verabreicht haben.

Unser erster Zwischenstopp auf dem Weg zur Südinsel lautet Hamilton.

12.02.2017

Ben hat gut geschlafen und ist wieder munter. Daher beschließen wir, uns den Botanischen Garten anzuschauen und uns die Beine zu vertreten.

 

 

 

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02.02.2018

Am Mittag sind wir in Nadi, Fiji, angekommen. Der Flug von Auckland dauerte gerade mal 3 Stunden. Da wir um 04:00 aufstehen mussten, sind wir gut müde, aber sehr glücklich. Dabei haben wir nur eine Tasche – den Rest unseres Hab und Guts haben wir in Auckland am Flughafen eingelagert.

Am Flughafen in Nadi trifft uns der Hitzeschlag und ein sehr netter Mensch von der Mamanuca Transfer Company. Er bringt uns zum Port Denarau und von da aus geht es mit einem schnellen Boot zur Insel Qalito, auf der sich das Castaway Resort befindet.

Unterwegs schlafen Ben und ich ein. Es schaukelt einfach zu schön. Nach 45 Minuten sind wir da – im Paradies.

Wir checken ein und beziehen unser Fidschiheim für die nächsten 9 Tage. Es ist ein kleines Häuschen mit Meerblick – das Wasser rauscht in ca. 15 m Entfernung, den Blick aufs Meer behindern ein paar Palmen und unsere Hängematte.

Gegen 18 Uhr gehen wir essen und entscheiden uns heute für das Pizzarestaurant – Pizza für alle! Wir essen draußen auf der Dachterasse und schauen der Sonne beim Untergehen zu. Wir sind bereits jetzt verzaubert und gehen alle schön früh um 20:00 Uhr schlafen. Gute Nacht.

03.02.- 11.02.2018

Was soll ich sagen? Der Eindruck vom Ankunftstag hat sich weiterhin verfestigt – wir sind im Paradies. Die erste Nacht war sehr erholsam für uns alle. Der Tag begann mit einem leckeren Frühstück. Bis zu seinem ersten Nickerchen wurde Ben im Pool oder an Land beschäftigt und bespaßt. Während er sein Nickerchen abgehalten hat, haben wir uns dem Wassersport gewidmet. Dann Mittagessen, spielen, schwimmen. 2. Nickerchen. Abendessen & Cocktailzeit für Mama und Papa (bzw. Arbeitszeit für Papa), sobald Ben im Bettchen war.

Herrlich. So ging es jeden Tag, Das Meer, das Restaurant und eigentlich alles befand sich in direkter Nähe zu unserer Bura (so das Strandhäuschen auf Fidschi). In einer Gehminute konnten wir immer nach Ben schauen und hatten so kein schlechtes Gewissen, ihn schlafend alleine zu lassen. Generell war das Resort familiär und so geschickt angelegt, dass es nicht riesig ist und dennoch Möglichkeiten bietet sich zurückzuziehen. Zum Beispiel gab es einen Erwachsenenpool und einen getrennten Kinderpool. Im Restaurantbereich gab es auch einen Bereich, der nur für Erwachsene vorgesehen war. Dadurch, dass wir in der Nebensaison da waren, war eh nicht viel los und alles sehr angenehm leer,

Für immer positiv in Erinnerung wird uns die Gastfreundlichkeit und Wärme der Fidschianer bleiben. Klar, die Mitarbeiter müssen immer nett sein zu den Touristen, die bringen ja auch schließlich das Geld. Aber hier war es dennoch irgendwie echt und aufrichtig. Vielleicht waren sie alle auch so entspannt, weil nicht Hochsaison war – wie auch immer. Wir haben uns unheimlich wohl gefühlt. Fidschianer lieben Kinder. Das merkte man auch, Ben wurde immer umsorgt, wie auch alle anderen Kinder der Gäste. Es gab einen Kidsclub und viele Nannys, die man stets für sich beanspruchen konnte. Da Ben noch nie bei jemandem Fremden war, haben wir erst gezögert und es dann doch ausprobiert. Es war schon komisch – ich wusste nicht, ob er weinen wird, wenn er bei jemandem Fremden auf den Arm kommt, aber das tat er nicht. Diana war sehr patent, hat ihn mir ruck zuck abgenommen und ihn direkt mitgenommen ins Spielzimmer. Er wusste gar nicht, wie ihm geschah. Nach einer viertel Stunde ging ich doch einmal hin und schaute nach ihm. Ich sah, dass er völlig vertieft gespielt hat und happy war, so hatte ich dann auch ein gutes Gefühl.

Das Babysitten ermöglichte uns ein wenig Freizeit, die wir für eine Nachtschnorchelausflug genutzt haben und an einem anderen Tag machten wir einen ausgiebigen Jet-Ski-Ausflug, besichtigten die umliegenden Inseln, schnorchelten und waren auf der Insel, wo der Film “Cast Away” gedreht wurde (der mit Tom Hanks und Willson).

Das Essen – oh ja, das Essen. Das war auch sehr gut! Zum Frühstück gab es immer ein Buffet. Zum Mittag- und Abendessen speiste man a la carte. Dazu gab es ein separates Pizzarestaurant mit einem Holzkohleofen und sehr gute Pizza. Und das Erwachsenenrestaurant hatte hinzu noch eine separate Speisekarte. Alles vorzüglich! Der Chefkoch ist ein Schweizer :)

Und es gab immer Musik! Tolle Live-Musik. Bei Frühstück, beim Mittag- und beim Abendessen. Und die ging einem auch nicht auf die Nerven – es waren sehr entspannende fidschianische Gitarrenklänge und mal auch ein paar moderne Stücke – die Jungs konnten super gut singen. Toll.

Alles in einem waren es sehr entspannte 9 Tage – das Relaxlevel ist bei 10 von 10 angekommen. Toll war auch, dass es keinen Dresscode gab. Bis auf abends habe ich das Tragen von Schuhen (Schuhe = FlipFlops) komplett eingestellt. Da wir nur eine Tasche mitgenommen haben, hatte ich jeden zweiten Tag das gleiche an und es war absolut egal. An einem der Tage habe ich mir eine Massage gegönnt + Maniküre und Pediküre. Ach toll.

Wir sind Wakeboard gefahren, waren Stand-Up-Paddeln und mit dem Kajak unterwegs. Haben mehrere Schnorchelausflüge gemacht und sind auch so immer mit der Leihausrüstung am Hausriff schnorcheln gewesen. So war auch Lutz immer happy in seinem Element unterwegs. Abends sind wir immer erschöpft ins Bett gegangen :)

Wir haben sehr nette Menschen kennengelernt und gemerkt, dass ein Familienhotel für die nächsten Urlaube wohl unausweichlich ist. Vor allem, wenn man über 3-Jährige Kinder hat und mehr als eins. Wie glücklich all die Eltern aussahen, als sie ihre Schätze im Kidsclub “abgeladen” haben und mal in Ruhe ihr Abendessen zu sich nehmen konnten :D

2 Tage vor der Abreise wurde Ben leider krank. Fieber und ein fieser Ausschlag trübten die Laune. Wir waren sehr besorgt, am vorletzten Tag war sein Fieber gesunken und es ging ihm zwar besser, der Ausschlag wurde jedoch immer mehr und sah immer fieser aus. Zurück in Auckland gingen wir sofort zum Arzt.

Am 11.02. wurden wir nach dem Frühstück von einem vorher gebuchten Transferboot abgeholt. Ein paar Mitarbeiter sangen uns ein Abschiedslied.

Hier ein paar Bilder, die mal wieder besser sind, als tausend Worte:

 

 

 

 

 

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01.02.2018

Nach ca,. einer Stunde sind wir da und bereit für eine Bergbesteigung. Das Objekt der Begierde: Mount Paku.

Der Wanderweg beginnt mitten in einem Wohngebiet, zwischen hübschen Einfamilienhäuschen. Erst einmal verlaufen wir uns in einen Garten, dann finden wir den richtigen Startpunkt.

Der Aufstieg ist nicht ohne. Doch ich behalte Ben und gebe mein Bestes – push it to the limit. Tough Mother! Und es lohnt sich. Der Ausblick ist fantastisch.

Als wir fertig sind und ins Auto steigen, fängt es an zu regnen und es hört nicht auf, bis wir in Auckland ankommen. Unterwegs machen wir noch eine Essenspause und sind kurz vor Schließung da. Gut, dass wir den Expresscheckout gebucht haben, denn gerade so erwischen wir den letzten Transferbus, der uns zum Flughafenhotel bringt. Leider hat der Feierabendverkehr seinen Höhepunkt erreicht und so brauchen wir für eine 15 Minuten Strecke fast ZWEI STUNDEN. Puh.

Nachdem wir endlich eingecheckt haben, ist auch schon Abend. Wir packen unsere Sommersachen in eine Tasche und freuen uns auf FIJI! Morgen geht es endlich hin – unsere Traumdestination ist in greifbarer Nähe.

 

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30.01.2018

Wir entscheiden uns für den Top 10 Holiday Park in Hot Water Beach und sind mal wieder sehr happy mit der Anlage. Alles ist sauber, ordentlich. Für Kinder gibt es dieses Mal einen riesigen Spielplatz und sogar ein großes Hüpfkissen. Da ich mal wieder vergessen habe, Fotos von der ganzen Anlage zu machen, empfehle ich folgenden Link :) https://www.hotwaterbeachtop10.co.nz/

Am ersten Abend tobt sich Ben ausgiebig auf dem Spielplatz aus, ich wasche Wäsche, Papa arbeitet.

Wir lernen tolle Menschen aus Berlin kennen, die eine kleine Tochter in Bens Alter haben :)

31.01.2018

Guten Morgen Hot Water Beach. Heute stand eigentlich ein Bootsausflug zur Cathedral Cove auf dem Programm. Doch leider machte uns die stürmische See einen Strich durch die Rechnung. Schade. So hätte es da ausgesehen:

CATHEDRAL COVE

Wir leihen uns stattdessen eine Schaufel! Warum? Weil hier der Name Programm ist. Am Hot Water Beach gibt es nämlich Hot Water :D Zusammen mit Stefan, Sina und Baby Joana gehen wir zum Strand und graben uns einen eigenen heißen Pool. So cool!!!!!!

Die Kiddies spielen im Wasser. Irgendwann bleibt sogar Ben ganz entspannt sitzen und genießt das warme Wasser.

Besonders schön ist es, vom kühlen Meer direkt wieder ins heiße Wasser zu steigen :)

Den Abend lassen wir wieder auf dem Spielplatz ausklingen, mit all den anderen süßen Kindern. Zum Abendwessen gibt es etwas von der Fish & Chips Bude.

01.02.2018

Wow. Es ist schon Februar.

Wie die Zeit verfliegt. Wahnsinn. Da wir heute den Camper wieder abgeben, ist es vielleicht an der Zeit ein kleines Fazit zu ziehen.

Insgesamt haben wir also 2.830 km zurückgelegt und die Reise damit war super entspannt. Das hätten wir nicht gedacht und haben uns sehr über diese Tatsache gefreut. Klar, hatten wir am Anfang so unsere Startschwierigkeiten, weil wir noch nie auf mobilen 14 qm² gewohnt haben, zu dritt. Hinzukommen die ganzen Camperinstandhaltungsmaßnahmen. Das Alltägliche, wie Wasser auffüllen, Grauwasser und Toilette klären und die Stromversorgung haben wir dann doch sehr schnell gemanaged bekommen. Mit dem “Platzmangel” haben wir uns auch gut arrangiert. Unser Sprinter war ein wahres Platzwunder und bot sehr viel Stauraum – folglich gab es kein Chaos und es war fast immer schön aufgeräumt. Hygienische Annehmlichkeiten, wie ein eigenes WC, Dusche und frische Handtücher haben uns ein wenig gefehlt – allerdings waren wir sehr positiv von den Gemeinschaftsräumen der Campingplatze überrascht und haben uns da immer wohlgefühlt. Für Bens Wohl war auch stets gesorgt. Er fand es an der frischen Luft immer ganz toll und hatte immer viel Platz zum Laufen und Spielen. Ja, er war oft schmutzig oder öfter schmutzig, als zuhause oder im Hotel. Aber so ist das mit Kindern – die sollen an der frischen Luft dreckig werden. Das gemeinsame Schlafen in einem Bett hatte seine Vor- und Nachteile. Nachteil: Ben hat 15 – 30 Minuten zum Einschlafen gebraucht. In seinem eigenen Bettchen schläft er innerhalb von 5 Minuten. Hier habe ich mich immer zusammen mit ihm hingelegt, um dafür zu sorgen, dass er nicht aus dem Bett fällt und nicht zu sehr in den Spielmodus verfällt. Vorteil: Es war so schön seinen kleinen, süßen, warmen Körper die ganze Nacht bei sich zu haben und ihm beim Schlafen zuzusehen. Tatsächlich ist das die einzige Möglichkeit mit ihm zu kuscheln, weil er tagsüber durch und durch Räuber ist und immer auf räuberischer Mission. Hinlegen und mit Mami kuscheln ist da nicht drin. Das letzte mal haben wir wohl gekuschelt, als er 6 Monate alt war und noch gestillt werden wollte :D

Ein großer Vorteil und das, was am meisten Spaß gemacht hat, ist, dass man ein fahrendes Zuhause hatte, das in Null Komme Nichts zu einer Immobilie in erster Meereslinie umgewandelt werden konnte. Es bot uns zu jeder Zeit die Möglichkeit eine Pause zu machen und uns auszuruhen oder gar ganz Halt zu machen. Schön war es auch mal wieder Lebensmittel auf Vorrat einzukaufen und sie immer griffbereit zu haben. Auf einen Kühlschrank darf man auf gar keinen Fall verzichten!

Dieses Kapitel bleibt uns also durchweg positiv in Erinnerung – inklusive ein paar witziger Anekdoten a lá weißt du noch…?  …als die Batterie alle war oder…weißt du noch, als wir den Abfluss abgefahren haben? Oder vergessen haben die Toilette zuzumachen und der ganze Camper nach Klo gestunken hat :D Oder das Wasser aus der Dusche nicht abgeflossen ist und wir beim fahren den Camper geflutet haben? Ach ja, good times.

Wir fahren weiter nach Auckland und machen auf dem Weg noch einmal Halt für einen schönen Aussichtspunkt.

 

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Coromandel, Januar 2018
January 302018

30.01.2018

Auf dem Programm steht eine Zugfahrt durch den Wald der Coromandelregion. Soweit so unspektakulärt. Nicht, dass wir jetzt auch noch unter die Zugliebhaber gegangen sind, aber das hier ist wirklich etwas Besonderes.

Die Driving Creek Railway ist eine sogenannte Schmalspurbahn – der Schienenabstand beträgt gerade einmal knapp 40 cm und die Streckenlänge 2,7 km. Der Start befindet sich in einer Töpferei.  Bei der Fahrt meistert die kleine Bahn einen Höhenunterschied von 110 m und steigt auf eine Höhe von 167 m über NN. Auf der Strecke befinden sich 3 Tunnel, 5 Brücken (davon eine Doppelstockbrücke!)  und 5 Spitzkehren. Das Ziel ist eine Aussichtsplattform mit dem Namen Eyefull Tower.

Und jetzt das Besondere: Gebaut wurde die Strecke von einem Mann mit einer Vision. Er wollte genau zwei Sachen machen: töpfern und eine Zugstrecke bauen. Das hat er wundervoll miteinander verbunden. 1973 kaufte Barry Brickel das 24 Hektar große Grundstück und fing an seine Vision umzusetzen. Das ist das Resultat:

Er verstarb 2015. Sein Grab liegt entlang der Strecke.

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30.01.2018

Auf dem Weg zu einer sehr besonderen Zugfahrt sehen wir links und rechts von uns diese wunderschönen Landschaften.

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Square Kauri, Januar 2018
January 302018

30.01.2018

Wir fahren erstmal schön am Ziel vorbei und immer weiter den schmalen Schotterweg, den Berg hinauf. Gut, dass ich nochmal nachhake…

Dann kommen wir am Anfang des Wanderweges an – wir befinden uns im Coromandel Forest Park und werden nun hoch zum Square Kauri Baum aufsteigen. Er ist ca. 1.200 Jahre alt und 8,76 m im Umfang.

Der Aufstieg ist nicht so einfach – es liegen umgekippte Bäume auf dem Weg und die Treppen sind ganz schön steil. Gut, dass ich meine Sportsachen anhabe :D

Es lohnt sich aber! Direkt vor dem Baum wurde eine Holzplattform errichtet. Von hier aus hat man einen schönen Ausblick auf den Wald.

 

 

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Tapu Camp, Januar 2018
January 302018

29.01.2018

Wir sind wieder etwas länger unterwegs, die Fahrt ist jedoch wunderschön. Vor allem, als wir auf die Coromandel Halbinsel fahren und das letzte Stück an Thames vorbei zum Tapu Camp. Es führt direkt am Wasser und dieses Mal gibt es keine Absperrungen oder Pfeiler.

Das Meer ist ruhig – keine Wellen. Die Sonne geht langsam unter und spiegelt sich im flachen Wasser. #Roadtripromantik

Wir kommen im Camp an und die Rezeption ist nicht besetzt, wir suchen uns einfach einen schönen Platz aus und bezahlen morgen beim Auschecken.

Da wir schon unterwegs zu Abend gegessen haben, steht nichts mehr auf dem Programm. Wir verbringen den Abend draußen.

30.01.2018

Guten Morgen Tapu. Nach einem gemütlichen Frühstück geht es hoch hinauf in die Berge, dort gibt es einen alten Baum, den wir unbedingt sehen möchten.

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Paihia, Januar 2018
January 292018

28.01.2018

Am frühen Nachmittag kommen wir im Paihia Top 10 Holiday Park an und machen gar nichts! Ben erkundet den Camping- und Spielplatz, wir gucken Serien und essen zusammen Burger und Lasagne. Ende.

Korrektur: Wir wollen spazieren gehen, packen Ben in den Kinderwagen, doch der Pfad ist leider nicht für Wanderer mit Wanderstöcken gedacht. Wir kehren um :D

 

29.01.2018

Tschüss Paihia. Wir fahren weiter auf die Coromandel Halbinsel.

 

 

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Lake Ohia, Januar 2018
January 282018

26.01.2018

Von Whakapapa aus haben wir beschlossen ganz in den Norden zu fahren. Mit 5 Stunden war das unsere längste Fahrt in Neuseeland. Nachdem Ben satt und ausgepowert war fuhren wir los, er schlief ein und wir legten ihn einfach um, als wir angekommen sind, ohne, dass er aufgewacht ist.

Der Campingplatz hier auf der Karikari Halbinsel ist umsonst, der Meerblick auch. Als wir spät abends ankommen, sehen wir das Meer nicht mehr, hören es aber beim Einschlafen.

Der Camper ist dieses mal heile geblieben, das befahren irgendwelcher wilden Hügel haben wir unterlassen.

27.01.2018

Nach dem Aufwachen bietet sich uns ein wunderschöner Anblick. Mit unserem mobilen Heim stehen wir in erster Meereslinie. Nach dem Frühstück machen wir den Strand unsicher.

Danach geht es zum Cape Reinga und am Abend stellen wir uns wieder auf unseren Lieblingsplatz.

28.01.2018

Guten Morgen Meer! Auch heute ersetzen wir unsere Morgendusche durch ein Bad im Meer, frühstücken und fahren dann weiter in Richtung Bay of Islands.

 

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Cape Reinga, Januar 2018
January 272018

27.01.2018

Heute steht der nordwestlichste Punkt der neuseeländischen Nordinsel auf dem Programm.

Dort gibt es einen Leuchtturm und einen wunderschönen Ausblick über die Aupouri Halbinsel. Mehr muss man dazu eigentlich nicht sagen:

 

Nach der Wanderung zum Leuchtturm fahren wir weiter uns sehen uns die Sanddünen von Cape Reinga an. Am Parkplatz gibt es einen Verleih für Sandboards. Wir schlagen zu und machen uns auf den Weg, hinauf auf die Dünen. Puh, eine ganz schön anstrengende Angelegenheit.

Zuerst steige ich die Düne hoch, Lutz bleibt mit Ben unten und filmt meinen Ritt auf dem Board. Die Anweisung lautete: einfach flach mit dem Bauch aufs Board legen, Beine anwinkeln und runter! Soweit so gut. Meine größte Befürchtung war, dass man den ganzen Sand in Augen und Mund bekommt, weil der Kopf nun mal sehr nah am Boden ist. Aber, Gesicht und Mund blieben sandfrei. Es hat sehr viel Spaß gemacht und hat ganz schön Überwindung gekostet.

Dann steigen wir die Düne zusammen hoch und gehen sogar weiter auf die nächste. Nun ist Lutz dran mit fahren :)

Von der zweiten Düne aus haben wir sogar den berühmten 90 Mile Beach gesehen und beschließen dort nicht hinzufahren, sondern wieder zurück zum Lake Ohio zu fahren und uns auf unseren Lieblingscampingplatz zu stellen.

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25.01.2018
Die Fahrt hinauf in die Berge ist spektakulär.

Vor uns thront weit oben der Berg Ngauruhoe, seine Spitze ist umhüllt von Wolken. Links und rechts sehen wir weitere Gebirgsketten, die Luft ist klar und so frisch, wie sie bei 25 Grad sein kann. Die Siedlung befindet sich rund 10 km nordnordwestlich des Gipfels des Vulkans Mount Ruapehu und rund 9 km südwestlich des Gipfels des Vulkans Mount Ngauruhoe im Tongariro National Park. Der New Zealand State Highway 48 führt direkt durch Whakapapa und verbindet sie einerseits mit dem Skigebiet des Mount Ruapehu. Im Winter ist es bestimmt wunderschön hier. Man kann sich den Schnee und die Skifahrer sehr gut vorstellen.

 

Am frühen Nachmittag kommen wir also in Whakapapa Village an, ziehen unsere Active Wear an und gehen wandern. Insgesamt sind wir über 2 Stunden unterwegs und sehen außer ein paar Menschen nur die Natur.

Im großen Wasserfall gehe ich nicht schwimmen, aber der kleine hat es mir angetan :)

 

Wieder zurück auf dem Campingplatz wird geduscht und zu Abend gegessen. Ach, ist das schön. #achistdasschön ist unser neues Motto :D

26.01.2018

Tschüss Whakapapa! Wir fahren weiter :)

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Turangi, Januar 2018
January 252018

25.01.2018
Hier finden wir eine kleine Werkstatt, die uns leider nicht weiterhelfen kann. Dann werden wir wohl auf dem Weg nach Norden in Auckland beim Vermieter Halt machen.

Dafür gibt es köstliches Frühstück im Cadillac Café.

Danach läuft sich Ben auf dem Spielplatz und der angrenzenden Wiese die Seele aus dem Leib. Seit Neustem will er dann immer auf den Arm, wenn er nicht mehr kann.
Danach erledigen wir ein paar Einkäufe und fahren weiter in die Berge! Das Wakapapa Dorf ist heute unser Ziel.

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Motutere, Januar 2018
January 242018

24.01.2018
Lutz muss arbeiten und daher halten wir unterwegs. Wir halten im Motutere, direkt an diesem schönen See.
Nach Feierabend gehen wir alle schwimmen. Das Wasser ist recht frisch, doch das macht gar nichts. Die Sonne geht langsam unter, wir sind hier alleine und finden das unglaublich toll!

 

Da das Campen hier auf diesem Rastplatz leider verboten ist, fahren wir weiter und suchen uns einen kostenlosen Platz in der Nähe. Nach einer halben Stunde sind wir da, können auch direkt am Wasser übernachten.
Leider passiert uns hier das zweite Faupax…Bei der Suche nach dem besten Stellplatz nehmen wir eine Abkürzung über eine sehr huckelige Straße. Lutz steigt aus, um sicher zu gehen, dass wir nicht stecken bleiben und mit dem Unterboden auf einer der Bodenwellen aufsetzen. Er gibt mir das OK, ich fahre weiter und breche beim Fahren das Ventil für unser Grauwasser (Abwasser) ab :( Gott sei Dank hat sich da kaum etwas angesammelt, weil wir nicht geduscht haben und sparsam waren, sonst hätten wir den gesamten Campingplatz geflutet.
Leider heißt es, dass wir entweder eine Werkstatt finden müssen, oder darauf verzichten, Abwasser zu produzieren.
Ou Mann.

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Wai-O-Tapu, Januar 2018
January 242018

24.01.2018

Wai-O-Tapu ist ein 18 km2 großes Geothermalgebiet in der Region Waikato auf der Nordinsel von Neuseeland. In ihm befinden sich kollabierte Krater, Fumarole, heiße Quellen, durch Minerale gefärbte heiße und kalte Teiche und Tümpel sowie Schlammteiche, aus denen Gase vulkanischen Ursprungs aufsteigen und an der Oberfläche als Schlammblase zerplatzen. Das Geothermalgebiet zählten zu den größten Neuseelands.

Das ist die faktische Zusammenfassung, tatsächlich sind wir einen wunderschönen Wanderweg gelaufen, waren über 2 Stunden unterwegs und haben an jedem Aussichtspunkt gesagt, wie schön das doch ist! Es ist aber auch einfach schön – und warm! Heute ist der heißeste Tag seit 150 Jahren in der Geschichte Neuseelands.

Tschüss Wai-O-Tapu, wir fahren weiter.

 

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24.01.2018

Whakarewarewa ist ein Geothermalfeld und gleichzeitig eine Maorigemeinde im Stadtgebiet von Rotorua in Neuseeland. Der vollständige Name lautet Te Whakarewarewatanga O Te Ope Taua A Wahiao, was Der Versammlungplatz für die Kriegszüge von Wahiao bedeutet und von Einheimischen oft als Whaka abgekürzt wird. Das Gelände wird vom Stamm der Tuhourangi\Ngati Wahiao als eine der bekanntesten touristischen Sehenswürdigkeiten im Raum Rotorua betrieben und wird nun von uns besichtigt. Whakarewarewa liegt am Ufer des Puarenga Stream und ist das größte Geysirfeld Neuseelands.

Das Dorf ist immer noch bewohnt, für die Maori ist alles gleich geblieben, nur dass täglich tausende von Touristen an ihren Häusern vorbeilaufen. Tja, so ist das heutzutage, jeder will Geld verdienen.

Bereits auf dem Parkplatz kam er uns entgegen, der FauleEierSchwefelgeruch! Lecker :D Und tatsächlich, mitten im Dorf dampft es, als wäre die Hölle direkt darunter. Die kleinen Teiche sprudeln, Dampf steigt auf. In der Ferne sehen wir einen kleinen Vulkan, der tatsächlich gerade ausbricht.

Wir verzichten auf eine geführte Tour, machen einen schnellen Rundgang und essen unseren Mais, der im Preis inkludiert war. Top! Mit Mais kriegt man mich IMMER.

Für Ben gibt es hier ein sprechendes Maorispielzeugbaby – das hat er auf Anhieb lieb gewonnen.

 

 

 

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24.01.2018
Nach einer viertel Stunde kommen wir im Whakarewarewa Wald in Rotorua an. Auch hier finden wir einen guten Parkplatz – denn daran muss man nun ja immer denken. Noch einmal zur Erinnerung: Unser Fahrzeug ist 2,8 m hoch und 7, 2 m lang. Das mit den Parkplätzen ist nicht immer so easy.

Beim Ticketkauf für den Baumwipfelpfad stellen wir fest, dass Babys nicht in Bauchtragen mitgenommen werden dürfen – die Gefahr, dass sie über das Geländer fallen, ist zu hoch. Schließlich bestehen die Wege aus lauter schmalen Hängebrücken und das in bis zu 10 m Höhe. Doch hier hat der Veranstalter an Familien gedacht. Wir bekommen kostenlos eine einzigartige “Kinderwagenkonstruktion” zu Verfügung gestellt, die extra für die schmalen Gänge gebaut wurde. Top!

Wir laufen von Baumkrone zur Baumkrone und sind umgeben von Pinien, Farnen und Eukalyptusbäumen. Ein richtig schöner Spaziergang! Eigentlich könnte man jetzt noch im Wald toll wandern gehen, aber wir haben heute noch viel vor und fahren daher weiter.

Meine Sportklamotten hätte ich mir übrigens sparen können – so anstrengend war der Ausflug nun auch wieder nicht. Aber hier tragen viele einfach immer ihre Sportsachen – überall – zum Einkaufen, zum Spielplatz und auch zum Nichtstun. Dann sieht man einfach immer schön sportlich aus. Jessica und Nicole werden jetzt lachen.

Schön wars, jetzt geht es weiter!

 

 

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Blue Lake, Januar 2018
January 232018

23.01.2018
Eigentlich wollen wir heute noch den Baumwipfelpfad laufen. Doch ich verpasse eine Abbiegung, fahre weiter, schaffe es nicht irgendwo vernünftig zu drehen und fahre zufällig an dem schönen “Blue Lake” vorbei. Direkt gegenüber befindet sich ein großer Camperpark (Der Top 10 Holiday Park ). Wir beschließen spontan dort zu übernachten :)

Den Nachmittag verbringen wir am Spielplatz und am See. Erst gehe ich in Wasser (was etwas frisch ist, aber glasklar), dann bekommt auch Lutz Lust auf eine Erfrischung (was für ihn ziemlich untypisch ist) Ben verzichtet. Sein Protest lautet “BA! BA!” Übrigens, der See liegt in der vulkanisch aktiven Okataina-Caldera, die in den letzten 300.000 Jahren entstand. Die blaue Farbe des Sees wird den Ablagerungen von Rhyolith und Bims auf dem Seegrund zugeschrieben.

Abends kommt Ben unter die Dusche und schläft ziemlich schnell ein. Das Herumgewusele dauert heute nur 10 Minuten.

24.01.2018
Guten Morgen Campingleben! Wir schlafen alle schön aus, duschen, checken pünktlich aus, fahren ein paar Meter auf den großen Parkplatz am See und frühstücken erst einmal gemütlich. Danach geht es auf den großen Spielplatz, um Bens Energie auszuschöpfen. Als er müde wird, fahren wir weiter. Der Baumwipfelpfad wartet auf uns.

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23.01.2018

Hier halten wir kurz, weil es zu schön ist, um einfach dran vorbeizufahren.
Wir parken unseren Camper und bleiben einfach eine halbe Stunde lang stehen, gucken uns diesen See an und beobachten ein paar Angler bei ihren Angleraktivitäten.

Habe ich schon erwähnt, dass es hier unglaublich viele Angler gibt? Überall am Wasser stehen sie. Egal, ob See oder Meer. Sie angeln überall, was das Zeug hält. An jeder Ecke wird Fischköder verkauft, auf jedem Campingplatz gibt es extra Tische mit Waschbecken, an denen man den geangelten Fisch auseinandernehmen kann. Kein Wunder, dass die Fischpopulation der Weltmeere schrumpft. Die Kiwis (so werden Neuseeländer auch genannt) sind schuld!
Wir angeln nicht.

 

Wir fahren weiter zum nächsten großen Supermarkt und wollen unsere Vorräte aufstocken. Wir parken den Camper mal wieder über zwei Parkplätze und steigen erstmal nicht aus, denn der Regen ist sintflutartig! Megastark! Bombastisch. Wir spielen etwas mit Ben und gehen erst raus, als es aufhört.

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Okere Falls, Januar 2018
January 232018

23.01.2018

Wir verabschieden uns von Mt Maunganui, verzichten auf Frühsport und fahren schnell weiter. Auch auf Campingplätzen muss man bis 10:00 Uhr ausgecheckt haben.
Unser finales Ziel kennen wir noch nicht, lediglich ein paar Haltepunkte und die Richtung haben wir festgelegt.
Der erste Stopp sind die Okere Wasserfälle. Baby Ben kommt wieder in die Bauchtrage und los geht es! Nach einer ordentlichen Wanderung durch den Dschungel erreichen wir die Wasserfälle und die Höhle.

Wir gehen noch ein wenig weiter, bis zum Ende des Wanderweges und sehen ausgepowerten Raftlern beim Wildwasserrafting zu. Die werden alle ordentlich nass und man bekommt vom Zuschauen selbst Lust ins Schlauchboot zu steigen!

 

Weiter geht es in Richtung Bay of Plenty.

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Hobbiton, Januar 2018
January 222018

22.01.2018

Als wir gestern auf dem Weg zum Mt Maunganui waren, sind wir in Hobbiton vorbeigefahren und wollten das Filmset besuchen. Leider waren jedoch alle Touren ausgebucht. So sind wir nach Tauranga weitergefahren und haben beschlossen online eine Tour zu buchen und nicht wieder umsonst hinzufahren. Gesagt, getan.
Um 15:30 Uhr sind wir also wieder da, haben uns einen Hobbit Crunch Milchshake gegönnt und werden pünktlich vom Tourbus aus der 15:30 Uhr Schlange abgeholt. Denn das Hauptbüro ist nur ein Treffpunkt inkl. Gastronomie und Fanshop. Das Set liegt ein paar Kilometer davon entfernt und es werden ausschließlich geführte Touren angeboten.
Im Bus stellt sich unser Tourguide Jade vor und spielt für uns ein paar Videos ab, die auf den Besuch einstimmen. Es wird erklärt, dass Peter Jackson Feuer und Flamme genau für diese grünen Hügel war, als er sie, auf der Suche nach dem Set, aus der Luft gesehen hat. Das Gelände ist eigentlich ein großer Bauernhoff und gehört der Alexander Familie, die nun wohl ordentlich Kohle kriegt für die Nutzung und die maximale touristische Ausschlachtung des Ganzen. Aber hey, es scheint zu funktionieren. Wir haben kaum einen Plaz bekommen und alles war für Tage im Voraus ausgebucht. In einem der Filmausschnitte wurde das Familienoberhaupt der Alexanders gezeigt. Er erklärte mit einem kaum vorhandenen Grinsen, wie doll er sich freut, uns hier begrüßen zu dürfen, bla bla. Auf dem Bildschirm war nur sein Oberkörper zu sehen, wahrscheinlich saß er da gerade auf dem riesigen Geldhaufen :D
Eigentlich wurde das ganze Filmset nach den Dreharbeiten zu “Herr der Ringe” abgebaut. Als nun vor ein paar Jahren “Der Hobbit” gedreht wurde, wurde alles erneut aufgebaut. Haargenauso. Wahnsinn.
Kurz bevor wir ankommen, sehen wir ein paar Ausschnitte aus dem fertigen Film – es fühlt sich schon cool an, das Ganze gleich live zu sehen. Und das sage selbst ich, die bei allen drei Teilen (waren es drei Teile?) immer wieder eingeschlafen ist. Aber hey, ich begleite meinen Ehemann :D

Wir steigen aus. Bekommen touridämliche Anweisungen a lá -bitte nicht über die Zäune klettern, -bitte nicht das Plastikobst essen, -bitte nicht in den Teich springen und -bitte nicht weglaufen (sei alles schon vorgekommen). Und dann? Dann ist es soweit. Wir laufen die Wiese entlang und vor uns erstrecken sich saftgrüne Hügel mit all den Minihäusern und Minirequisiten. Jade bleibt immer stehen, erklärt uns ganz viel und lässt uns dann für ein paar Minuten frei rumlaufen und Fotos machen.
Sie erzählt uns viele Insiderinfos und witzige Detaills zu den Dreharbeiten und erkärt auch viele Tricks, mit denen ein Regisseur so arbeitet.
Eine Tatsache ist mir besonders in Erinnerung geblieben: Im ersten Teil von “Herr der Ringe” steht ein bestimmter Baum im Mittelpunkt einer wichtigen Szene. Als die Vorgeschichte zu “Herr der Ringe” und zwar “Der Hobbit” gedreht wurde, musste ein neuer Baum her, der natürlich kleiner, aber ansonsten gleich aussehen musste. So ist also der Peter Jackson in seinen Helikopter gestiegen und flog und flog über die Hügel und Felder Neuseelands. Doch er fand einfach keinen Baum, der dem Ursprünglich ähnlich sehen mochte. Also wurde beschlossen, dein Baum ein paar Nummern kleiner nachzubauen – aus Metall, Plastik usw.
Wir standen ja direkt davor und man konnte ihn nicht von den echten Bäumen unterscheiden – er war bestimmt 10m hoch. Doch eines hat ihn verraten, seine Blätter wehten nicht im Wind. Ha!

Der gesamte Spaziergang über das Hobbitdorf dauerte ca. 2 Stunden. In der Hobbitkneipe bekamen wir ein Gratisgetränk – es gab Bier, Cider oder Ingwerbier. Alles in einem fanden wir es sehr schön! Es hat sich definitiv gelohnt :)

Hier die visuelle Zusammenfassung:

Voller positiver Eindrücke gehen wir wieder zurück zu unserem mobilen Zuhause. Mit dem Wetter hatten wir großes Glück, denn es fängt an zu regnen. Schnell steigen wir ein, machen uns fahrbereit, ich drehe den Schlüssel im Zündschloss und höre auf zu lächeln. Das Auto springt nicht an. Auf der Warnanzeige steht irgendwas mit Batterie…ähm. Die ist dann wohl platt. Es stellt sich heraus, dass wir vergessen haben, das Licht auszumachen :(
Was jetzt?
1) Die haben hier ja selbst einen großen Fuhrpark, also gehe ich hin und frage nach einem Starterkabel. Im strömenden Regen erwische ich noch einen der Busfahrer, er holt jemanden, der vielleicht weiß, ob die eins haben und dann kommt da tatsächlich eine Dame, die ein vielversprechendes Köfferchen dabei hat. Gott sei Dank, denke ich. Wir sind gerettet! Denn ob man will oder nicht, der Kopf denkt an das worst case Szenario: Auf dem Hobbitonparkplatz übernachten. Wobei das ja mit unserem Campervan kein Problem wäre. Essen, Strom und WC hätten wir ja. Dennoch möchte man das irgendwie nicht :D Jedenfalls klappt es mit diesem blöden Kabel nicht.
2) Wir rufen den Neuseeländischen ADAC an. In der Windschutzscheibe sind Kärtchen mit einer Nummer angebracht. Leider hat weder Lutz, noch ich Empfang mit unseren Mobilfunkgeräten. aaaarrrrrr. Ich gehe zum Ticketshop und habe vor, nach einem dieser sehr selten gewordenen Festnetztelefone zu fragen. Der Ticketshop hat zu. Das Restaurant daneben auch. Der Fanshop hat auf, hat leider aber kein Telefon. Die nette Angestellte gibt mir ihr privates Handy und bleibt die ganzen 10 Minuten, die ich in der Warteschleife verbringe neben mir stehen. Peinliche Stille. Immer wieder brumme ich etwas von “Sorry” und “Warteschlange” vor mich hin und lächle verkniffen. Denke ich zumindest. Es regnet immer noch in Strömen. Nach zehn Minuten in der Warteschlange beschließe ich die nette Verkäuferin aus dieser Situation zu erlösen und lege auf.
3) Ich suche Empfang mit meinem Handy auf dem Gelände. Ich finde Empfang, genau auf einem halben Quadratmeter. Der ist Gott sei Dank überdacht. Ich rufe die Hotline an, verbringe wieder eine Ewigkeit in der Warteschlange und höre dann endlich eine menschliche Stimme. Doch leider versteht die Dame mich am anderen Ende der Leitung nicht, der Empfang ist zu schwach. Sie legt auf. NEIN! NAAAAAAAAIIIINNNNN!

Das Gelände leert sich. Alle haben Feierabend.
4) Ich treffe auf einen Mitarbeiter, der mir ein Festnetztelefon verspricht. Er sucht und sucht, findet es nicht.
5) Ich resigniere und stelle mich auf eine illegale Parkplatzübernachtung ein. Gehe zurück zu meiner Familie :D In den Wohnwagen. Ou Mann :D Was machen wir hier nur?
6) Es kommen zwei sehr patent aussehende männliche Mitarbeiter und bieten uns ihre Hilfe an. Einer von denen holt das große Starterkabel für Busse, der andere seinen PKW. Sie schließen uns daran an und unser Motor springt an! Haleluja! Verdammte Haleluja!
Ich erwähne an dieser Stelle nur ganz kurz, dass HERR Obermann das Licht angelassen hat.

Wir fahren zurück auf unseren schönen Campingstellplatz. Essen auf dem Weg Wraps von KFC. Ben ist glücklich. Von der ganzen Aufregung bekam er nichts mit und hat hinten auf unsere Kuschelwiese mit seinen Sachen gespielt.

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Tauranga, Januar 2018
January 212018

21.01.2018

Als wir in Tauranga ankommen und unseren Stellplatz auf dem Campingplatz zugewiesen bekommen, macht auf einmal alles einen Sinn: Wir und der Camper sind ab jetzt eine Einheit. Unseren Maui dürfen wir zwischen dem Berg Maunganui und dem Strand parken. Unsere Liegefläche bietet nun uneingeschränkten Meerblick. Wir machen die Türen auf und genießen die frische Meeresluft. Nun wird uns alles klar – hier sind wir richtig, das Campen ist schön.

Schräg gegenüber befinden ich die Gemeinschaftsräume – WC, Duschen, eine große Küche und ein Wäscheraum (und es ist alles super sauber und gar nicht ekelig :D)

Den Rest des Tages verbringen wir draußen, gucken uns den Strand an und spazieren an der Promenade. Am Abend speisen wir Döner Kebab :D Wir beschließen einen Tag länger zu bleiben, weil es da so schön ist.

22.01.2018

Wir beginnen den Tag mit einer großen Ladung Sport! Wir besteigen den Mount Maunganui – in unseren Sportklamotten. Die sollen ja nicht umsonst mitgekommen worden sein.

Der Aufstieg ist so anstrengend, dass ich Lutz die Trage und Ben übergeben muss, sonst schaffe ich es nicht. Es wird Zeit für ein neues Tragesystem! Die Wanderwege sind sehr gut ausgeschildert. Für jede Strecke gibt es eine Zeitangabe pro Weg. Auf dem Weg treffen wir die unterschiedlichsten Menschen: Ambitionierte Jogger, gemütliche Wanderer, Wanderer, Spaziergänger und Traveller & ihre großen Rucksäcke.

Wir waren fast 3 Stunden unterwegs, haben ordentlich geschwitzt und auch wenn es anstrengend war, der Aufstieg hat sich gelohnt! Seht selbst:

 

Und jetzt: ab unter die Dusche, denn wir haben einen Termin. Das Filmset von Herr der Ringe und der Hobbit wartet auf uns!

 

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20.01.2018
Der Überflug von Melbourne nach Auckland hat gerade mal 3 Stunden gedauert und dann hieß es auch schon Kia ora (Grußformel in der Máori Sprache). So toll Australien auch war, wir freuen uns doch schon sehr auf Neuseeland, weil uns so viel Positives darüber berichtet wurde und weil wir uns auf das Abenteuer Campervan freuen.
Wir verlassen das Flughafengebäude und stellen fest: es ist ganz schön warm. Eingestellt haben wir uns auf 20 Grad max, finden jedoch warme 27 Grad vor. Alle sehen recht gequält aus, weil dies wohl für Neuseeland untypisch und unerträglich heiß ist. Wir finden es nach den kanpp 40 Grad sehr angenehm.
Ein Shuttlebus bringt uns zum Camperverleih und die Aufregung steigt. Da steht er! Unser Mercedes Sprinter mit Dusche, WC, Küche und Liegeplätzen für 3 Personen. Nachdem der Papierkram erledigt ist, bekommen wir eine Einweisung und unheimlich viele Erklärungen zum Thema Strom, Wasser, Abwasser, Gas, Elektrik, Handbremse, Kochfeld, Dusche und WC. Puh…wir nicken freundlich und werden einfach alles in der Anleitung nachlesen, denken wir uns – denn unsere Campingerfahrung ist gleich Null. Wir lassen uns einfach mal überraschen.

Wir verlassen Auckland, der Wind der Camperfreiheit weht uns um die Ohren und wir stürzen uns ins Abenteuer. Unsere erste Übernachtung ist direkt für Fortgeschrittene. Wir übernachten im Omana Regional Park auf einem Campingplatz ohne Versorgung. Sprich, es ist einfach nur ein Stellplatz ohne Strom- und Wasseranschlüsse, ohne öffentliche Küche und WC/Duschen. Ist ja nicht schlimm, wir haben ja alles dabei.
Bevor wir auf unserem Schlafplatz eintreffe, kaufen wir ein und befüllen ordentlich unseren Kühlschrank.

*Eine witzige Storry: Anders, als in Australien, gibt es hier direkt im Supermarkt Alkohol. Wir nehmen also eine Flasche Wein mit, die uns der Kassierer jedoch verweigert. Ich würde aussehen, als wäre ich unter 30 und da sind die Kassierer verpflichtet, den Ausweis zu überprüfen, um festzustellen, dass ich über 18 bin. Leider hatte ich ihn im Auto und war auch zu faul, um ihn zu holen. Naja, egal. Als wir den Supermarkt verlassen, kommt eine Einheimische auf uns zu, die mich fragt, ob sie die Flasche Wein für mich kaufen soll :D diese blöden Regeln würde sie echt nicht nachvollziehen können :D Wir bedanken uns ganz höflich, lehnen aber ab.

Als wir in Omana ankommen, gehen wir direkt spazieren und erfreuen uns der Natur, Ben tobt auf der Wiese und erkundet den Spielplatz.

Zurück im Camper bereiten wir alles für die Nacht vor. Wir stellen fest, dass wir unsere Geräte nicht laden können. Die Steckdosen funktionieren nicht, ohne dass man den Camper an die 240 Volt Stromversorgung anschließt. Die Hausbatterie speist also nur das Licht und die Abzugshaube. Ergo keine Mikrowelle und Steckdosennutzung ohne Stromanschluss am Campingplatz.
Gut hingegen finden wir das Bett. Unsere Liegewiese ist kuschelig und relativ groß. Mal schauen, wie das Einschlafen mit Ben zusammen funktioniert…schließlich ist er es gewohnt in seinem eigenen Bett alleine einzuschlafen und zu schlafen.

Positiv ist, dass wir alle unsere Sachen in den Schränken und Ablagemöglichkeiten verstaut haben. Kein Chaos also.
Weil uns das mit dem Wasser und Abwasser alles noch nicht so klar ist, verzichten wir auf die abendliche Dusche.

Wir schließen das Auto ab und schlafen erschöpft und schnell ein. Gute Nacht Neuseeland.

21.01.2018
Guten Morgen! Unser Babywecker weckt uns um 08:30. Er sitzt vor mir und grinst – findet es wohl auch komisch, dass ich in seinem Bett schlafe. Noch witziger findet er es, als er Papa entdeckt. Voller Energie schmeißt er sich auf ihn drauf. Zusammen aufwachen: schön! Zusammen schlafen – nicht so erholsam. So lautet das Fazit zumindest nach der ersten Nacht. Das Einschlafen ging ganz gut – er hat sich bestimmt 100 Mal von links nach rechts gedreht, schließ dann erschöpft ein.

Gerädert starten wir in den Tag – unsere gute Laune hat den Flieger nach Neuseeland wohl verpasst.
Sauer sitzt Lutz am Steuer und beschwert sich, dass wir noch keine Routenplanung aufgestellt haben. In kurzen Stichpunkten trägt er mir vor, warum das Campen scheiße ist. Ich muss sagen, dass ich innerlich seinen Gedanken zustimme. Ich tue jedoch so, als fände ich alles toll. War ja auch schließlich meine Idee :D
Wir machen eine kurze Pause und Lutz wäscht sich die Haare. Danach steigt die Laune um Einiges!
Weiter geht es zum Mount Mounganui. Vielleicht buchen wir uns da auch einfach ein Hotel.

 

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Melbourne, Januar 2018
January 202018

17.01.2018

Melbourne begrüßt uns mit Wolkenkratzern, einer tollen Skyline und STAU. Das haben wir gar nicht vermisst. Natürlich sind wir auch noch pünktlich zum Feierabendverkehr in Melbourne angekommen und haben für die letzten paar Meter eine gefühlte Ewigkeit gebraucht.

Faktencheck: Melbourne ist die Hauptstadt des Bundesstaates Victoria und beherbergt 4,72 Millionen Einwohner. Wahnsinn. Die Bevölkerung der Stadt besteht zum Größten Teil aus Einwanderern, die u. a. chinesischer, britischer, griechischer, italienischer, irischer, kroatischer oder vietnamesischer Herkunft sind.

Wir wohnen in einem Appartementhotel in Downtown, das nach einem berühmten Pferd benannt wurde – dem Pegasus. Als wir am Abend spazieren gehen, stellen wir fest, dass tatsächlich unheimlich viel in chinesisch-asiatischer Hand ist. Die Gastronomie boomt. Wir entscheiden uns für das, was wir kennen und lieben – Zombreros!

18.01.2018

Heiliger Wettergott! Es ist gerade mal 10:45 Uhr und bereits 39 Grad Celsius draußen. Heute treffen wir Candice, die wir auf unserer Reise 2014 in Japan kennengelernt haben. Wir haben den Kontakt über die sozialen Medien seither beibehalten und da sie in Melbourne wohnt, war ein kurzes Treffen ja quasi ein Muss. Es hat sehr viel Spaß gemacht sich mit ihr zu unterhalten – ein entzückender Mensch!

Getroffen haben wir uns in einer nahegelegenen Shoppingmall – voll klimatisiert. Ein Segen diese Klimaanlagen. Es war wirklich sehr nett mit ihr und bei Pancakes und Bacon machen solche Wiedersehen am meisten Spaß.

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Sie verabschiedete sich und wir blieben da und shoppten ein wenig für Neuseeland bzw,. Jessica nach Souvenirs und Mitbringseln für die Lieben daheim. Puh, die Hitze macht einem echt zu schaffen. Als wir am Vormittag losgegangen sind, waren wir noch voller Energie und freuten uns nach den eher frisch temperierten letzten Tagen auf Wärme…doch 39 Grad sind einfach zu viel.

Am Abend kühlt es auch einfach nicht ab. Wir unternehmen noch einen Sightseeingversuch und gehen zu Fuß zum Bahnhof und Innenhafen. Puh. Da kommt einfach keine Freude auf.

Erst, als Jessica und ich ein kühles Blondes zu uns nehmen, geht es etwas besser.

Abends (erst gegen 21:00 Uhr kommt der Appetit) steht “Korean Barbecue ” auf dem Programm. Lutz hütet Ben, wir gehen aus. Gute Arbeitsteilung ;) Nach seinem Südkoreatrip hat Lutz vom Korean Barbecue geschwärmt und da wollten wir es auch unbedingt ausprobieren. Das Prinzip: Man hat einen kleinen Kohlegrill auf dem Tisch und kann sein Fleisch selbst grillen. Dazu gibt es eine koreanische Suppe als Vorspeise, zum Fleisch gibt es koreanische Beilagen und Saucen. Uns hat es sehr gut geschmeckt! Weil wir so hilflos ausgesehen haben, hat die nette Bedienung für uns das Fleisch gegrillt, gewendet und geschnitten (mit einer Schere). Ich habe 600 ml Reiswein getrunken. Lecker :D

19.01.2018

Wir nehmen uns ganz fest vor, bereits um 08:00 das Hotel zu verlassen, um der Hitze zumindest ein wenig zu entfliehen und etwas mehr von der Stadt zu sehen – doch der Reiswein lässt mich einfach nicht früh aufstehen. Also richten wir uns nach Ben, der um viertel nach acht wach wird und nachdem wir uns alle fertig gemacht haben, gehen wir raus in die Sauna.

Habe ich schon erwähnt, dass ich morgens immer frühstücken muss? Es ist wirklich schwer mit zwei Nicht-Frühstücks-Menschen zu reisen. Aus Höflichkeit habe ich auch Sätze gesagt, wie “Nein, ich habe noch keinen Hunger,” , “Nee, wir können auch später essen” Doch mein Blutzuckerspiegel geht auf Grundeis und mit ihm meine Laune, Konzentrationsfähigkeit, Orientierung und Motivation. In Kombination mit 39 Grad Celsius ergibt es Mundwinkel, die bis zu den Füßen reichen, obwohl ich das Gefühl habe zu lächeln. Nein, im Ernst – es ist einfach zu heiß! Viel zu heiß!

Wir gehen trotzdem zu Fuß zum Queen Victoria Market. Ein großer Freiluft Verkaufsbazar, in dem man alles bekommt. Von Obst und Gemüse, bis hin zu Handyhüllen und Jeans. Das erinnert mich an die guten alten Märkte in Kasachstan. Da sah es genauso aus.

Endlich werde ich gefüttert – es gibt Flüssignahrung in Form eines Smoothies. Ich bin vorerst gesättigt.

Wir beschließen wieder zurück ins Hotel zu gehen. Wie ich bereits erwähnt habe, ist es einfach unerträglich heiß. Der Plan lautet: Abkühlung. Also fahren wir zu Brighton Beach und kühlen uns ab – während dessen geht Lutz mit Ben spazieren. #besterpapa

Am Nachmittag steht eigentlich eine Hafenrundfahrt auf dem Programm – doch leider (und leider sehr australientypisch) haben wir die Öffnungszeiten nicht bedacht – das letzte Schiff fährt um 15:30. Na gut, dann gehen wir halt shoppen :D

Nachdem Ben im Bett ist, essen wir zusammen und wir packen unsere 1.000 Sachen in unsere 2 Taschen ein. Mit den neuen Einkäufen wird es ganz schön knapp, aber es passt.

20.01.2018

Es ist 04:00 Uhr, als der Wecker klingelt. Unser Flug nach Auckland geht recht früh und wir müssen noch den Mietwagen tanken und abgeben und unser Gepäck einchecken und so weiter und so fort.

Gegen 05:00 sind wir abreisebereit und verabschieden uns von Reisebuddy Jessica. I <3 U. Schön war es. #bisansendederwelt

Unsere letzten Stunden in Australien brechen an und ist es jetzt Zeit für ein Fazit?

“Es hat uns super gut gefallen” und “Es war wunderschön” kratzt an der Oberfläche. Tatsächlich haben wir so viele unterschiedliche Eindrücke mitgenommen und es gibt zu fast jedem Ort und jeder Sehenswürdigkeit eine kleine oder große emotionale Verbindung durch persönliche Erlebnisse – witzige Geschehnisse, komische Situationen, vielleicht auch Streitereien, Emotionen, die man gemeinsam empfindet, während man etwas sieht und unternimmt. Ereignisse, wie der erste Geburtstag unseres Sohnes oder der Besuch meiner Eltern und der von Jessica, leider ohne Jan, oder Aktionen, wie die bescheuerten Weihnachtsfotos wird man wohl so schnell nicht wieder vergessen. Aber auch tierische und menschliche Begegnungen haben unsere Reise ausgemacht. Geschweige denn meine beiden Hauptreisebegleiter – Ehemann und Sohn. Vor allem der Ehemann stellt sich immer wieder als der beste Reisebegleiter überhaupt heraus. Und der kleine Reisebegleiter macht sich auch richtig gut und versüßt uns jeden Tag mit seinem Lachen und seinen Späßen – und hält uns ganz schön auf Trapp!

Danke auch an den Mietwagen, der uns sicher und ohne Pannen 11.000 km weit gefahren hat.

Und noch einmal ist es mir wichtig zu betonen, dass das hier kein Reiseblog a lá seht her, was wir machen oder “Die Top 10 der Top 10″ sein soll. Es gibt bereits so viele professionelle Reiseblogger, die all die Empfehlungen und Recherchen viel besser meistern, als ich.

Nein, das hier ist fürs Herz und für die Herzensmenschen daheim, die unsere Reise von zuhause aus verfolgen – die wir jeden Tag vermissen. Schon jetzt freuen wir uns auf jeden einzelnen von denen.

Und vor allem ist unser Blog für diese “…weißt du noch…?”-Momente. Die sind am schönsten.

 

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Aireys Inlet, Januar 2018
January 172018

17.01.2018

Da ist er! Unser letzter Leuchtturm auf unserer Abenteuertour durch Australien. Den Spaziergang haben wir sehr genossen., vor allem wegen der Tatsache, dass es nicht mehr kalt ist – es ist eher wieder sehr warm. Und die Meteorologen sagen für die nächsten  Tage einen rasanten Temperaturanstieg voraus.

Wir bleiben eine Weile auf dem runden Holzsteg stehen und genießen wortlos das Rauschen der Wellen und lasen uns von der monotonen Bewegung der Wellen hypnotisieren. Ach, was ist das schön!

 

Melbourne, wir kommen!

 

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Lorne, Januar 2018
January 172018

17.01.2018

Bevor wir nach Melbourne weiterfahren, machen wir in Lorne einen Zwischenstopp und spazieren am langen Steg entlang. In der Bucht sehen wir große Rochen herumschwimmen, direkt vor unserer Nase und direkt vor dem Anglerclub…

Entlang des Steges stehen ganz viele Angler, viele Leute springen ins Wasser, wir beobachten das bunte Treiben.

 

 

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Apollo Bay, Januar 2018
January 172018

16.01.2018

Wir kommen in Apollo Bay und finden einen wunderschönen weiten und breiten Strand vor. Während Lutz das Baby hütet und arbeitet, fahren Jessica und ich an den Strand – bei dem kühlen Wind trauen wir uns jedoch nicht ins Wasser…wir schauen den Surfern und allen Badeverrückten lieber aus sicherer Entfernung zu.

Heimweh und große Louissehensucht kommt auf, als ein Whippet mit seinen Herrchen auftaucht – er ist genauso tollpatschig-elegant, wie Louis, auch wenn er ganz anders aussieht. Wir gehen zu ihm und ich kann nicht anders, als ihn zu streicheln und seine Öhrchen zu massieren.

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Am Abend speisen Jessica, Ben und ich im Brewhouse – Lutz bringen wir etwas vom Italiener mit. Den Abend lassen wir mit einer Flasche Wein ausklingen. Life is good.

17.01.2018

Guten Morgen Apollo Bay – du bist unser letztes Stück Natur, bevor es nach Melbourne geht. Daher beginnen wir den Tag mit einer kleinen Wanderung auf einen Aussichtspunkt hoch über Apollo Bay.

 

 

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16.01.2018

In Warrnambool versorgen wir uns mit einem leckeren Frühstück To Go und machen uns auf den Weg zum ultimativen Erlebnis – die Great Ocean Road wartet auf uns! Eigentlich ist es “nur” eine 234 km lange Straße, eine Autobahn zwischen Torquay und Allansford. Allerdings macht sie die Tatsache, dass sie direkt an der wunderschönen Südküste Australiens entlangführt zur einer der schönsten Straßen der Welt.

Alle paar Hundertmeter gibt es Haltebuchten für Surfer und Plattformen von denen aus man den Ausblick über das Meer und die Felsformationen am besten genießen kann. Touristisch ist diese Gegend, wie auch jede andere Gegend zuvor, bestens erschlossen. Überall findet man Informationstafeln, die einem die Geschichte näher bringen, oder aber besondere Naturphänomene physisch beleuchten.

Wir haben uns ein paar Anhaltspunkte herausgesucht und haben auch spontan an mehreren Stellen gehalten. Man könnte hier definitiv Wochen verbringen, ohne auch nur annähernd alles erkundet zu haben. Und man kann sich einfach nicht an dieser Strand/Küste/Meer/Himmel Komposition sattsehen – sie ist immer wieder anders. Eines ist jedoch zumindest bei mir immer gleich – dieses Gefühl nur ein kleiner winziger Punkt auf dieser Erde zu sein, verglichen mit dem gewaltigen Ozean.

Unterwegs haben wir folgende Schönheiten bewundert:

 

Unser heutiges Übernachtungsziel: Apollo Bay

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Warrnambool, Januar 2018
January 152018

14.01.2018

Am frühen Nachmittag kommen wir in Warrnambool an und schon auf der Durchfahrt gefällt es uns hier auf anhieb. Das Hotel ist fast direkt am Meer gelegen. Wir beziehen unsere Zimmer und schnell wird klar, wer hier wenig Schlaf bekommt :D Während Jessica sofort losgeht und die Umgebung erkundet, legen wir uns erst einmal mit Ben hin und machen ein Nickerchen. Schlaf ist zu einem sehr kostbaren Gut geworden. Auch wenn Ben mittlerweile fast immer durchschläft, tut es Mama leider nicht. Ich werde bestimmt 3-5 Mal die Nacht wach – blöde Angewohnheit aus Bens ersten 9 Lebensmonaten. Aber dann. Voller Energie machen wir uns am Abend auf den Weg zu Zombrero  – unserem Lieblings-Fastfoodmexikaner. Jessica gefällt es auch und Ben isst wie immer eine kleine Kinderquesadia. Perfekt. Gestärkt und gut gelaunt unternehmen wir noch einen schönen Spaziergang entlang der Küste. Das erste mal seit Langem erleben wir einen Sonnenuntergang, das gibt unsere Lokation nun endlich her – sonst waren wir immer zu weit im Osten unterwegs.

Danach bringen wir Ben ins Bett und verbringen den Abend gemeinsam bei einem Glas Wein & Bier. Ach was schön!

15.01.2018

Der Tag beginnt ohne Frühstück – denn gefrühstückt wird heute im Tower Hill Wild Life Reserve Park.

Als wir wieder im Hotel ankommen, machen Jessica, Ben und ich einen Abstecher zum Hotelpool und fahren später zusammen zum Spielplatz.

Zum Abendessen gibt es lecker Thailändische Spezialitäten. Sehr lecker! Und hier noch ein paar Eindrücke vom Verdauungsspaziergang:

Gute Nacht Warrnambool, morgen geht es weiter auf die berühmte Great Ocean Road.

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15.01.2018

Noch vor dem Frühstück steht körperliche Betätigung auf dem Programm – es geht einen sehr steilen Hügel hoch zum Aussichtspunkt. Ben wird immer schwerer in der Bauchtrage!

 

Danach gehen wir hinüber zum Pick-Nick Bereich und sehen unseren ersten Koala in freier Wildbahn! Da sitzt er – hoch ober in ca. 10 Metern auf einem Baum und schläft.

Wir suchen uns einen freien Pick-Nick-Tisch für unser Frühstück und werden von noch mehr wildem Leben begrüßt – Hallo Emus! Heiliger Bimbam, die sind ganz schön groß!

Wir sind noch nicht wirklich mit dem Frühstück fertig, als heftiger Regen uns ins Auto treibt. Nach 3 Minuten ist der wilde Regenschauer auch schon vorbei und es geht weiter. Ein kleiner Wanderweg steht nun auf dem Programm.

 

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14.01.2018

Puh! Hoffentlich regnet es nicht. Als wir auf der kleinen Halbinsel ankommen, sieht der Himmel mal wieder ganz schön düster aus. Wir packen uns dick ein und marschieren los. Das Ziel ist der kleine Leuchtturm am Ende der Halbinsel. Der Leuchtturm wurde 1859 erbaut, als Port Fairy zu einem immer wichtiger werdenden Anlaufpunkt für den Schiffsverkehr wurde.

Wir hatten Glück, es hat nicht geregnet! Und jetzt geht es weiter nach Warrnambool, dort bleiben wir 2 Nächste, da freue ich mich besonders drauf.

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Alvie, Januar 2018
January 142018

14.01.2018

Übernachtet haben wir in einem sehr schönen Appartmenthotel in Geelong. Alles war toll, bis auf die Tatsache, dass Jessica kein Fenster in ihrem Schlafzimmer hatte.

Am Nächsten Morgen machten wir uns auf den Weg nach Alvie. Hier gibt es einen schönen Aussichtspunkt über den Bergen. Es war tatsächlich wunderschön – leider aber sehr windig!

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Agnes Falls, Januar 2018
January 132018

13.01.2018

Australien hat viel zu bieten und das fast an jeder Ecke. Hier halten wir im Hazel National Park und bewundern einen Wasserfall.

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Ich mag diesen Post – kurz und knackig. Es geht um den Wasserfall. Hier ist der Wasserfall.

 

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Port Albert, Januar 2018
January 132018

13.01.2018

Als Ziel für unsere Mittagspause haben wir uns Port Albert ausgesucht. Ein kleiner Ort an der Küste, der die besten Fish & Chips weit und breit haben soll. Also nichts wie hin. Wir holen uns allerlei Frittiertes und setzen uns zu den Fischern um die Ecke, an die einzige Stelle, an die der Wind nicht herankommt.

Plötzlich zieht ein Sturm auf und wir packen schnell zusammen und rennen ins Auto – werden trotzdem dabei nass. Wir essen im Auto zu Ende und denken auch an die hungrigen Möven.

Tschüss Port Alber, wir fahren weiter in Richtung Norden.

P.S.: Von diesem Essen waren wir den ganzen Tag so satt, dass wir bis zum nächsten Morgen nichts mehr gegessen haben. Puh. Nie wieder Fish&Chips, nie wieder!

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Golden Beach, Januar 2018
January 132018

13.01.2018

Ganz schön kalt ist es geworden! Das merkt man am Strand bei starkem Wind umso mehr. Wir sind nun auf 19 Grad runter. Brrr…..

Der breite Strand ist mal wieder wunderschön!

Weiter geht es nach Port Albert.

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Sale, Januar 2018
January 132018

13.01.2018

Am Vorabend haben wir Wäsche gewaschen und köstlich zu Abend gegessen – nicht weit von unserem Appartmenthotel gab es ein sehr gut bewertetes indisches Restaurant. Gegessen haben wir in unserem Appartment und verköstigten eine leckere Flasche Wein :)

Heute früh haben wir einen Spaziergang im Sale Common Conservation Reserve unternommen. Dort wurde ein toller Ausblick angekündigt…hmm…joa. Geht so :D Nach all den spektakulären Aussichtspunkten der letzten Wochen kommt einem so nicht mehr so besonders vor…aber man muss auch die kleinen Dinge im Leben zu schätzen wissen :)

 

Weiter geht es! Wir haben heute viel vor uns.

1) Golden Beach

2) Port Albert

3) Agnes Falls im Hazel Park

4) Diamond Bay

5) London Bridge

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13.01.2018

Um nicht einen ganzen Bogen entlang der Bucht zu fahren, entschieden wir uns von Sorrento mit der Fähre nach Queenscliff überzusetzen – das hat uns 4 Stunden Autofahrt erspart.

Eigentlich ist die Überfahrt nichts Besonderes – aber erwähnenswert macht sie ein Doppelregenbogen.

Belustigt durch all die betrunkenen und überschick-schnöseligen Menschen, die auf die Fähre getorkelt sind (irgendwo gab es anscheinend eine Schickeria-Möchtegern-Party) fuhren wir neben ein Paar Bandidosmitgliedern auf ihren Motorrädern auf die Fähre und machten uns während der 40-minütigen Überfahrt drin gemütlich. Ben tobte sich auf dem Indoorspielplatz aus.

Der Himmel war immer noch grau – und dann auf ein Mal waren sie da, die beiden Regenbögen. Wunderschön und nur für uns.

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13.01.2018

So! Unsere letzte Sehenswürdigkeit für diesen Tag. Von Portsea sind es gerade mal 4 Minuten rüber nach Sorrento. Der schöne Strand ist mal wieder direkt am gut ausgebauten Parkplatz gelegen. Das ganze hat mal wieder etwas dramatisches…die tief hängenden grauen Wolken sehen so aus, als würden sie jeden Moment in Regen ausbrechen und die Tatsache, dass kein Mensch da ist, suggeriert einem, dass man fast alleine auf dieser Welt ist – schließlich ist man ja auch hier gerade alleine auf dem Strand.

 

Auf Auf zur Fähre.

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13.01.2018

Was macht die London Bridge in Australien? Im Wasser stehen! Es ist eine Feldformation im Wasser, die so aussieht, wie ein Brücke. Auch diese Sehenswürdigkeit kann man bequem vom Parkplatz aus erreichen, ein “Bürgersteig” entlang der Klippe führt uns zur Brücke. Bei Ebbe soll man sogar zum Felsen zu Fuß laufen können.

 

Wir machen uns weiter auf den Weg nach Sorrento, da gibt es einen schönen Strand und dann geht schnell auf die Fähre, wir schippern rüber nach Geelong!

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12.01.2018

Es ziehen Wolken auf und es ist windig! Wir gehen trotzdem an den Strand und schauen den Leuten beim Surfen zu. Es ist ein wunderschöner breiter und langer Strand – die grauen, tief hängenden Wolken verleihen dem Ganzen eine dramatische Atmosphäre, die so gar nicht zu den fröhlich badenden Menschen passt. Wir bleiben eine halbe Stunde und lassen Ben im Sand rumlaufen :)

Auf nach Sale!

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12.01.2018

Nachdem Ben sich in Merimbula ausgetobt hat, hat er erst einmal ein langes Nickerchen gemacht. So konnten wir gut Strecke machen und hielten gegen Mittag in Port Macquarie an einem Campingplatz.

In einem süßen kleinen Cafe gab es Burger, Wraps und ein leckeres Sandwich für Ben. Es ist so schön, dass er nun alles mit uns mitisst. Leider erwischt uns der Regen beim Essen, wir bleiben trotzdem draußen sitzen und verstecken uns unter dem Schirm.

Nach dem Essen vertreten wir uns die Beine und spazieren entlang des Campingplatzes. Wir treffen auf eine Horde wunderschöner Pelikane, die anscheinend keine Angst vor Menschen haben. Im Hafen haben sie auf die heimkehrenden Fischer gewartet, um dann ihre Fischabfälle zu futtern.

Und los ist Auto! Es geht weiter in Richtung Süden!

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Merimbula, Januar 2018
January 122018

12.01.2018

Unser Tag beginnt mit einem wunderschönen Ausblick im Rotary Park. Wir gucken etwas in die Ferne und senieren über das Leben. Baby Ben übt das Laufen :)

 

Heute fahren wir nach Sale und haben auf dem Weg dorthin zwei wunderschöne Stopps eingeplant:

1) Der Foreshore Camping Park

2) Lions Park Beach

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11.01.2018

Puh…lange Fahrt heute. Ben ist im Auto eingeschlafen und wir sind einmal kurz ausgestiegen, um den Ausblick zu bewundern. Nach müde kommt ja bekanntlich albern…

Nach einer kleinen Runde Hüpfen geht es weiter. Heute übernachten wir in Merimbula.

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Barragga Bay, Januar 2018
January 112018

11.01.2018

Ein weiteres wunderschönes Fleckchen Erde, das wir auf unserer Reise bewundern können. Wir sind ausgestiegen und haben einfach den Ausblick genossen.

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Malua Bay, Januar 2018
January 112018

11.01.2018
Entlang des Pacific Highways auf unserem Weg nach Merimbula halten wir an diesem wundervollen Spielplatz.

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11.01.2018
Unser Roadtrip geht weiter – die finale Destination lautet Melboure, denn von da aus geht es für uns weiter nach Auckland und für Reisebuddy Jessica wieder nach Hause.

Das heißt, wir fahren nun in Richtung Süden und planen nun spontan unsere Stopps und Ausflüge und nehmen alles mit, was auf dem Weg liegt und gut aussieht.
Wie zum Beispiel den Jervis Bay National Park und seinen Murrays Beach.

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Sydney, Januar 2017
January 102018

08.01.2018
Am Nachmittag kommen wir im Sydney an und beziehen unser Appartement. Dieses Mal haben wir uns wieder für das Meriton Suites entschieden, weil es uns in Gold Coast schon so gut gefallen hat.
Wir fahren über die berühmte Harbour Bridge nach Sydney rein, sehen den Hafen und das Wahrzeichen Sydneys – das Sydney Opera House.

Nachdem Ben sein Nickerchen abgehalten hat, machen wir uns auf den Weg und wollen uns ins Getümmel dieser wundervollen Stadt stürzen – doch ähm, was ist das? Regen! Es regnet in Strömen. Das erste mal seit langem und ausgerechnet jetzt? Egal, wir sind ja nicht aus Zucker und gehen raus. Da wir ziemlich zentral wohnen, verstecken wir uns in einer kleinen Shoppingmall. Nach dem Regen kommt die Sonne raus und wir unternehmen eine schönen Spaziergang und schnuppern Großstadtluft.

An diesem Abend lernen Mama und Papa Zombrero kennen und lieben.

09.01.2018
Guten Morgen Sydney. Der Wetterbericht ist bescheiden. Es soll fast den ganzen Tag regnen. Wir gehen trotzdem los und hoffen, dass sich die Meteorologen oder einer der Apps, die wir benutzen, täuschen. Erste Mission: Frühstück. Direkt neben unserem Hotel finden wir einen kleinen Laden, der “Cupcakes on Pitt” heißt. Verlockend. Darin finden wir neben Cupcakes, Mandelcroissants, Kaffee und Brötchen, gefüllt mit Rührei und Bacon. Es stellt sich heraus, dass all das super lecker ist. Glücklich und satt treten wir unseren Spaziergang an. Wir laufen über die Innenstadt und sehen viele Cafes, Geschäfte und aller Art Menschen: Touris, Geschäftsmenschen auf dem Weg zur Arbeit, Mensche, die ihre Hunde Gassi führen, Menschen, die zur Arbeit eilen, gemütlich spazierende Menschen und und und. Menschen beobachten macht mal wieder sehr viel Spaß. Vor allem macht es Spaß seine eigenen Eltern zu beobachten :) Noch stehen sie gerade mal ein paar Meter von einem entfernt und bald werden sie wieder 14.000 km weit weg sein.

Wir kommen zum Hafen und beobachten das hektische Treiben der Fähren und Schiffe. Mitten am Circular Quay steht ein großes Kreuzfahrtschiff von P&O und erinnert uns an unseren weiteren Reiseplan. Vorfreude steigt auf.

Wir gehen weiter entlang des Wassers und sehen das Sydney Opera House auf der anderen Uferseite. Es ist imposant und es ist kaum zu glauben, dass man tatsächlich fast direkt davor steht. Tausend mal hat man es schon im Fernsehen, Filmen und animierten Filmen gesehen und nun ist man hier, am anderen Ende der Welt und sieht es live und in Farbe. Wo wir gerade bei Farben sind – der Himmel ist grau, aber es regnet immer noch nicht. Gut für uns!

 

Wir gehen weiter, vorbei an der Towerbridge zum kleinen Darling Harbour. Eltern Kosirev machen sich dann auf den Rückweg zum Hafen und ihre Hafenrundfahrt an. Und wir machen uns auf den Weg zum Hydepark und treffen Freunde aus Deutschland.

Ach, ein wundervoller Nachmittag mit tollen Menschen <3

Am Abend wollen wir eigentlich unseren letzten Abend in Australien bei einem Spaziergang und gemeinsamen Abendessen ausklingen lassen, doch heftige Regenfälle machen uns einen Strich durch die Rechnung. Doch der Abend wird trotzdem schön, wir bestellen über Deliveroo bei !Zombrero! :D und spielen Quirkle bis zum Umfallen.

10.01.2018
Jetzt ist er da – der Tag des Abschiedes. Doch daran denken wir nicht, wir holen wieder das leckerste Frühstück der Welt und essen es zusammen im Park.
Und nun steht der Bondi Beach auf dem Programm.
Nach einer halbstündigen Fahrt kommen wir an – an dem berühmtesten Strand Australiens und dem bekanntesten Surfspot der Welt. Wir finden einen schönen, breiten Strand vor. Die Wellen sind tatsächlich ganz schön ordentlich und spülen jede Menge Schaumkronen an den Strand. Entlang des Strandes verläuft eine Promenade, die von buntem Graffiti gesäumt ist.
Wir entscheiden uns einen schönen, langen Spaziergang vom Bondi Beach zum Coogee Beach direkt entlang der Küste und genießen den Ausblick auf das wunderschöne Meer.

Danach geht es zum Flughafen. Alle reißen sich zusammen. Ich heule :D
Puh. Not so easy. Aber – bald sehen wir uns alle gesund und munter wieder.

 

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10.01.2018
Hier machen wir auf unserem Weg nach Nowra halt und bewundern den Leuchtturm und ein Loch in der Felsformation, durch welches die aufkommenden Wellen eine Fontäne drücken.

Jessica und ich feiern unser Wiedersehen.

Uns fällt auf, dass es kühler geworden ist. Ein Wetterumschwung kündigt sich an.

Wir fahren weiter und übernachten heute in Nowra.

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Nelson Bay, Januar 2017
January 82018

06.01.2018
Am frühen Nachmittag sind wir in Nelson Bay angekommen und haben das kleine Küstenörtchen sehr voll vorgefunden. Hier ist deutlich mehr los, als an unseren Destinationen vorher.
Großeltern Kosirev führen Ben zum Strandspaziergang aus und am Abend essen wir zusammen in unserem Appartment.
Gute Nacht Nelson Bay.

07.01.2018
Nach einem gemütlichen Frühstück gehen wir zum Hafen und erfrischen uns im Meer. Die Strände um den Hafen herum in der Bucht von Nelson Bay sind zwar klein, aber dennoch sehr schön. Im Null,Nichts sind wir im Wasser und aaahhhhhhh stellen fest, dass es Eiskalt ist. Wirklich sehr kalt. Als würde es vom Gletscher kommen. Trotzdem tut es gut und kühlt wenigsten ordentlich ab.

Am Nachmittag sollte unser Quadausflug stattfinden, der leider abgesagt wird. Die Außentemperatur beträgt nämlich 42 Grad Celsius.

Abends gehen wir spazieren, essen Fish & Chips und gehen noch ein wenig Shoppen. Der beste Papa der Welt kauft seiner Tochter ein tolles Kleid und macht sie damit sehr glücklich.

08.01.2018
Heute geht es sehr früh raus, denn unsere Quadtour wird nachgeholt. Um punkt 08:30 stehen wir beim Veranstalter “Quad Bike King” und bekommen unsere Ausrüstung, die aus einem Helm und einer Warnweste besteht.
Ein 4×4 Fahrzeug bringt uns raus in die Stockton Sanddunes. Wir sind erst einmal nur zu dritt und dürfen uns hinten im Fahrzeug ein Sicherheitsvideo anschauen, in dem es im Wesentlichen darum geht, dass man bloß nicht zu schnell fahren soll, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 40 km/h – Überschreitungen werden von der Polizei verfolgt und bestraft. Außerdem soll man in der Kollone fahren, nicht überholen und Abstand zum Vorausfahrenden halten. Soweit ist alles klar.
Nach einer viertelstündigen Fahrt kommen wir an und steigen in einer Wüste aus. Die Landschaft könnte surrealer nicht sein – um uns herum nur Sand, soweit das Auge reicht und irgendwo am Horizont sieht man den Ozean.
Wir bleiben zu dritt (Papa, Lutz und ich – Ben ist mit Oma unterwegs) und dürfen uns für eine halbe Stunde lang auf kleinen Quads austoben. Wir düsen die Düne hoch und runter und drehen unsere Runden. Lutz und Papa machen sogar ein paar Tricks: driften um die Kurven und fahren auf den hinteren Reifen, sodass die vorderen abheben. Ich – ich nicht. Ich fahre nur so vor mich hin und bleibe zum Schluss sogar stecken :D

 

Jetzt kommt der spaßige Actionteil. Wir bekommen Gesellschaft und sind nun insgesamt 30 Quadfahrer. Die Dünensafari fahren wir mit leistungsstärkeren, größeren Quads. Unsere 4 Guides schauen sich erstmal an, wie schnell unsere Wohlfühlgeschwindigkeit ist und teilen uns so in Gruppen auf. Papa und Lutz sind bei den Schnellsten – ich bin in der langsameren Gruppe :D
Und trotzdem kann ich kaum mithalten, wenn ich 50 km/h fahre… Alle haben ein Affentempo drauf. Ich habe Angst aus den Kurven zu fliegen, will aber auch nicht wie ein Mädchen fahren und letzte werden und so werde ich die schnellste aus der lahmen Gruppe :D Ich hänge alle ab und finde Anschluss bei der schnellen Gruppe. Das kostet mich eine Menge Mut, vor allem in den Kurven, doch das Adrenalin und der Spaß überwiegen die Angst :D
Nach einer ca. 20minütigen Hetzjagt kommen wir am Strand an. Ein paar der Fahren kühlen sich im Meer ab, dann fahren wir weiter. Im gleichen Affentempo.
Adrenalingeladen und glücklich kommen wir wieder am Ausgangspunkt an und bereuen es sehr, nicht die GoPro mitgenommen zu haben, um einigermaßen wiedergeben zu können, wie toll diese Tour war.

Tschüss Nelson Bay. Sydney, wir kommen!

 

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06.01.2018
Wir kriegen einfach nicht genug von Leuchttürmen. Heute steht das Sugar Loaf Lighthaus auf dem Programm inklusive atemberaubendem Ausblick auf die umliegenden Buchten.
Auf der kleinen Wiese vor dem Leuchtturm dreht Oma mal wieder Runden mit Ben, Lutz liest sich die Infotafeld durch, Papa macht Fotos und ich genieße den Moment und muss das erste mal dran denken, dass die beiden in ein paar Tagen wieder nach Hause fliegen.

Die beiden werden fehlen. Sehr.

Zum Mittagessen gibt es Burger von Hungry Jacks (einem Franchise von Burger King, wie Lutz später durch google erfährt).
Am Nachmittag sind wir in Nelson Bay angekommen und genießen einen entspannten Nachmittag und Abend.

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05.01.2018
Oh ja. Es ist wahrscheinlich der kleineste Leuchtturm, den ich je gesehen habe. ABER das drum herum ist mal wieder wunderschön. Wir sind vielleicht 25 Minuten vor Ort, aber ausgerechnet in dieser Zeit und nur für uns verirrt sich ein Buckelwall direkt vor die Küste, quasi unter uns. Er entspannt sich etwas, holt Luft und lässt sich im Wasser treiben. Toll.

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04.01.2018
Gegen 18 Uhr kommen wir an unserem Motel an, direkt daneben befindet sich das “deutsche” Restaurant Edelweiß. Wir trauen uns nicht rein und fahren lieber einkaufen. Gemeinsam essen wir draußen unsere frischen Salate und gehen dann schlafen.

05.01.2018
Um 08:30 sitzen wir alle im Auto und fahren Skypier, einer Aussichtsplattform in Coffs Harbour, die etwas über den Hang gebaut ist. Nichts für Lutz’ Höhenangst.
Danach unternehmen wir einen Spaziergang zum Korora Aussichtspunkt, unsweit vom Skypier entfernt. Toll. Endlich frische Morgenluft. Es sind angenehme 27 Grad.


Wir fahren weiter und gucken uns tatsächlich noch einen Leuchtturm an :) Warum nicht. Liegt auf dem Weg und ist bestimmt wieder schön.

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The Sandon, Januar 2018
January 42018

04.01.2018
Der Weg zum Ziel ist so schön. Wir fahren über eine kleine Straße, umgeben ist sie vom Wasser. Wenn ihr auf der Karte rauszoomt seht ihr, was ich meine.

Wir kommen an einem großen Campingplatz an und gehen am Strand spazieren.

Endspurt. Coffs Harbour, wir kommen.

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Yamba, Januar 2018
January 42018

04.01.2018
Wer muss hier auch an das Yamba Sparabo denken? Ich schon :D Diese blöde Fernsehwerbung von vor 15 Jahren war einfach zu hartnäckig.

In Yamba sehen wir uns ebenfalls den schönen Leuchtturm und die umliegenden Strände an. Toll ist die riesige Wiese, auf der Ben seine Laufsau rauslassen kann. Sein Lachen ist so ansteckend, wenn er erst einmal 20 Meter Platz hat und laufen kann ohne anzuhalten, ist seine Freude kaunm zu stoppen. Er gluckst und jauchzt vor Lachen und plumpst dann aber doch noch ab und zu auf seinen Hintern. Selbst aufstehen kann er noch nicht, also streckt er seine Ärmchen hoch nach einem von uns vier.
Ein schöner Zwischenstopp.

Weiter geht es. Wir fahren weiter gen Süden – The Sandon steht auf dem Programm.

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Byron Bay, Januar 2018
January 42018

04.01.2018
Leuchtturm Byron Bay
Übrigens, wir sind in einem anderen Bundesland. Vorher waren wir in Queensland und befinden uns nun New South Wales und hier ist es tatsächlich eine Stunde später. Also aktueller Zeitunterschied zur Heimat: 10 Stunden.

Wir stellen fest, hier im Süden ist tatsächlich etwas mehr los, als im Norden. Wir fahren tatsächlich in einen Stau und bekommen vor der Leuchtturm keinen Parkplatz. Wahnsinn. Nach 10 Minuten Wartezeit wird was frei. Aber alles Warten hat sich gelohnt. Auch hier ist der Ausblick von oben auf das Meer und den Strand einfach faszinierend. Die Wellen sind weiß, dann folgt türkises Wasser, bevor es dunkelblau wird. Daran kann man sich nicht satt sehen. Von dem Nachbarhügel starten Gleitschirmflieger und fliegen durch die Luft über den Strand. Es weht ein angenehmer Wind. Die Außentemperatur liegt bei angenehmen 29 Grad Celsius. Der Leuchtturm ist ebenfalls schön – das alles ergibt einfach eine schöne Bildkomposition. Seht selbst:

Wir fahren weiter nach Yamba.

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Lennox Head, Januar 2018
January 42018

03.01.2018
Am Nachmittag kommen wir in Lennox Head an, beziehen unser Quartier. Wir kaufen Pasta, um später festzustellen, dass der Herd nicht funktioniert. Holen uns dann zum Abendessen frische Pizza und gehen alle friedlich schlafen.

04.01.2018
Was ein morgen! Dass sich in unserem Schlafzimmer eine fette, fleischige Spinne versteckt stelle ich erst fest, als ich unsere zur Abreise bereit gepackte Tasche vom Boden heben und SIE direkt dahinter entdecke. Ich schreie. Renne weg. EKELIG.
Papa macht noch ein Foto von dem Monstrum und lacht mich aus, weil ich mich erschrocken habe. Männer. Lutz setzt noch einen drauf und erschreckt mich fröhlich, indem er sich von hinten anschleicht, als ich versuche festzustellen, ob sich eins der Tierchen in unsere Tasche verirrt hat, und mich dann mit einer krabblenden Bewegung zu erschrecken. Männer. Ich weine.
Meine Tränen trocknen bei einem Kaffee und Croissant in der süßen Innenstadt. Der Ausblick aufs Meer & den Strand entschädigt für alles. Geshoppt wurde auch ein wenig. Für Oma gab es einen schönen neuen Rock. Ich ersetzte meinen Hut. Der alte wurde leider von den Vögeln auf Lady Elliot vollgeschissen :(

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Unser heutiges Endziel: Coffs Harbour.
Zwischenziele:

Leuchtturm Byron Bay
Leuchtturm Yamba
Strand The Sandon

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03.01.2018
Nach einer halben Stunde sind wir am Ziel und fahren auf einen riesigen Parkplatz, der ziemlich voll ist. Es sind ja auch Sommerferien…
Bekannt und berühmt ist der Zoo durch den Crocodile Hunter Steve Irwin. Er machte die Krokodile und andere Reptilien des Zoos in seiner Fernsehsendung zu Stars und versuchte so auf bedrohte Arten aufmerksam zu machen und den Menschen die Angst vor diesen Tieren zu nehmen.
Eröffnet wurde der Zoo 1970 von Steve Irwins Eltern, so trat er in ihre Fußstapfen. Seine Frau Terri und er übernahnmen das Management des Zoos 1991. Steve verstarb 2006 bei einem Tauchunfall mit einem Stachelrochen und so führt aktuell seine Frau die Geschäfte weiter. Aber auch seine Kinder werden ordentlich vermarktet. Sein Sohn hat eine Fotogalerie und versucht sich als Fotograf – seine Tochter als Tierliebhaberin. Überall im Zoo findet man Sprüche und Statue von Steve, viele Fotos seiner Kinder und begeisterte Fans, die im Fanshop Tshirts gekauft haben, sie bereits angezogen haben und sich von dem “good spirit” bereits haben anstecken lassen.

Der erste Eindruck ist sehr positiv. Der Zoo ist sehr weitläufig und riesengroß, angelegt, wie ein botanischer Garten. Alles ist top gepflegt und sauber und wir haben Glück mit dem Wetter, es ist leicht bewölkt. Zuerst besuchen wir Koalas und sehen ihnen beim Schlafen zu. Ein paar der kleinen flauschigen Trottel fallen von ihren Ästen, weil sie beim sich kratzen das Gleichgewicht verloren haben. So süß.

 

Am Eingang wurde uns die Krokodil- und Vogelshow im Crocoseum empfohlen. Wir folgen der Empfehlung und schlagen uns vorher den Magen mit Hotdogs voll :)

Danach lassen sich die Großeltern Kosirev mit einem süßen Koala fotografieren und wir erkunden noch ein paar “Welten”. Wir sehen rote Pandas, Giraffen, Nilpferde, Erdmännchen, Schlangen, Kängurus und und und. Eigentlich könnte man mindestens den ganzen Tag darin verbringen ohne etwas doppelt gesehen zu haben, wir jedoch machen uns lieber auf den Weg – auf auf zu neuen Abenteuern.

 

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02.01.2017
Um 07:30 stehen wir alle frisch und aufgeregt vor unserem Appartment. Ein großer Allrad/Offroadbus fährt vor und sammelt uns ein – unser fahrbarer Untersatz für den Tag. Fraser Island ist eine 1.840 km² große, unbewohnte Insel, die unter Naturschutz steht. Es gibt ein Resort und ein kleines Dorf mit Einkaufsmöglichkeiten, ansonsten gibt es keine Infrastruktur und dementsprechend braucht man unbedingt ein Offroadtaugliches Auto, um sich hier fortbewegen zu können. 95 % der Straßen bestehen aus Sand – mit tiefen Furchen als Fahrrinnen. Mit einer kleinen Fähre setzen wir auf die Südspitze der Insel über, begleitet von Delfinen.

Die Überfahrt dauert nur 10 Minuten und dann fährt John (unser Fahrer und Guide für den Tag) einfach auf den Strand. Doch wir biegen nicht ab, sondern bleiben für die nächsten 20 km drauf und fahren einfach parallel zum Wasser. Den breiten Strand teilt sich unser Offroadbus mit einigen anderen Autos. Verkehrsschilder geben die Höchstgeschwindigkeit vor (40 oder 80). Ab und an sieht man Camper und sonst nur Sand, links den Wald und rechts das Meer. Album Nachhinein betrachtet geben die Fotos auch nicht wirklich das wieder, was man sieht und fühlt. Aber eine Idee davon :)

Wir kommen an eine Passage, an der die Wellen und Felsen es doch unmöglich machen entlang des Strandes zu fahren und so nehmen wir eine kleinen Umweg durch das Inselinnere und fahren erstmal zur Resort, wo uns ein kleines süßes Frühstück erwartete: Muffins, Kekse, Tee & Kaffee. Danach fuhren wir zu unserem ersten Highlight, dem Malohua Wrack. Hierfür fuhren wir wieder am Strand entlang.
Nach dem Wrack besichtigten wir bunte Sandtürme.


Als nächstes ging es zum Eli Creek. Ein Süßwasserfluss, der für eine schöne Abkühlung sorgt.


Unterwegs landen direkt vor uns auf dem Strand 2 kleine Sightseeingflugzeuge. Einer der Piloten steigt zu uns und macht Werbung für einen Rundflug über die Insel. Ein paar unserem Mitreisenden machen den Rundflug und berichteten, dass es wirklich sehr schön war.


Nach einem Mittagessen im Resort fuhren wir durch das Inselinnere zum Lake McKenzie. Auch wunderschön, mit dem weißen Sandstrand habe ich nicht gerechnet.


Danach haben wir einen kleine Spaziergang im Regenwald unternommen und fuhren dann wieder in Richtung Süden, Fähre und setzten nach Rainbow Beach über.

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Mooloolaba, Januar 2018
January 22018

02.01.2018
Unser Offroadbus hat uns gegen 16:30 an unserem Auto abgesetzt und wir machten uns schnell auf den Weg zu unserem nächsten Übernachtungsziel: Mooloolaba. Dort kamen wir nach einem Zwischenstopp bei McDonalds an und schliefen alle gut und fest.

03.01.2018
Guten Morgen! Heute auf dem Programm: Der Australia Zoo! Leider bleibt also keine Zeit für das schöne Mooloolaba, wir machen uns lieber schnell auf den Weg zu den Australischen Tieren.

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01.01.2018

Auf dem Parkplatz des Kleinen Flughafens in Hervey Bay wartete unser mobiles Zuhause auf uns, unser Mitsubishi Outlander. Und es tat sehr gut wieder in der „Zivilisation“ angekommen zu sein. Fortbewegungsfreiheit, Supermärkte und Internet, wir haben euch wieder.
Auf dem Weg nach Rainbow Beach habe ich mich etwas verfahren und nur deswegen haben wir zufällig wilde Kängurus gesehen. Sie haben auf einem Golfplatz gegrast. Einige von ihnen waren riesig. Bestimmt 1,80m groß. Wir haben respektvoll Abstand gehalten.


Am Nachmittag kamen wir in Rainbow Beach an, bezogen unsere schöne Wohnung (Debbie’s Place), spielten mit Ben, kauften ein und machten uns dann auf den Weg den Sonnenuntergang bei den Carlos Sanddunes zu genießen. Wir fuhren auf den Parkplatz eines Naturschutzgebietes. Es gab zwei Wanderwege und einer führte zu den Dünen. Ich habe mir vorher nicht angeschaut, was uns erwartete und war sehr beeindruckt davon, was wir am Ende des Pfades vorgefunden haben: riesige Sanddünen – wie der Name schon sagt. Und mal wieder sagen Bilder mehr, als tausend Worte:
Der Sonnenuntergang war sehr schön und tauchte das Meer im diverse Rot- und Orangetöne. Und als Krönung bekamen wir sogar 2 Regenbögen. Kurz vorher hatte es nämlich geregnet. Der Ausblick von der Klippe wird mir definitiv für lange in Erinnerung bleiben. Großeltern Kosirev waren auch sehr angetan. Und Lutz fand es so schön, dass er mal tatsächlich von sich aus angefangen hat wild mit Selfies um sich zu schießen.


Am Abend aßen wir zusammen und gingen alle erschöpft ins Bett. Langer Tag.
Doch egal, wie müde wir sind, eine Folge Dark geht immer. Diese deutsche Netflixserie macht uns aktuell süchtig.
P.S.: als wieder von der Insel weg waren und Lutz sein Handy mit dem Internet verbinden konnte hat er in seinem Postfach leider eine Absageemail für unsere geplante Tour für Fraser Island erhalten. Doch beim Einchecken in das Appartment hat Debbie uns in 0,Nichts auf eine andere Tour gebucht und so blieb unser Plan bestehen.

 

 

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26.12.2012
Kurzzeitig haben wir überlegt nicht auf die Insel zu fliegen und erst einmal einen Arzt zu konsultieren. Ben hatte Fieber. 38.8. :( doch Stuhl, Appetit und Laune waren sehr gut. Daher fuhren wir doch zum Flughafen und würden dann im Ernstfall einfach wieder zurückfliegen.
In Hervey Bay gibt es eine kleinen Flughafen für ein paar Inlandsflüge und Flüge nach Lady Elliot Island. Geflogen sind wir mit einer kleinen Propellermaschine (einer Cessna Caravan) für insgesamt 12 Passagiere. Für jeden Passagier gab es Gewichts- und Größenrestriktionen für das Gepäck. Eltern Kosirev haben extra hierfür sogar 2 neue Reisetaschen gekauft. Am Flughafen machte Ben einen fitten Eindruck und wollte die ganze Zeit laufen. Ganz nach dem Motto: Übung macht den Meister.
Das Boarding begann gleich nach einer kurzen Sicherheitseinweisung durch den Piloten. Von Stewardessen keine Spur.
Kaum in der Luft, schlief Ben sofort ein. Und wir? Nachdem die anfängliche Angst in so einem kleinen Flugzeug zu fliegen überwunden war, haben wir uns alle entspannt und genossen die Aussicht. Wir sind ziemlich lange entlang Fraser Island geflogen, unserem Ausflugsziel für den 02.01. Der Ozean sieht aus der Luft noch mächtiger und größer aus. Und blau ist mal wieder nicht ganz blau. An den seichteren stellen ist das Wasser türkisfarben und bildet so helle Farbtupfer im tiefen blau des australischen Ozeans. Nach ca. 30 Minuten ist sie in Sicht! Die Insel. Unser Zuhause für die nächste Woche. Und aus der Luft sieht sie genauso aus, wie die Bilder im Internet. Ein grüner Fleck, durchquert vom einem großen Streifen, der Landebahn, und umgeben von dem eben schon beschriebenen Türkisen Wasser. Wunderschön. Bei der Landung merken wir, dass die Landebahn einfach aus Rasen besteht und sich viel zu kurz anfühlt. Doch der Pilot meistert die Landung mit Bravur. Sanft und schnell. Und da sind wir – endlich auf der Insel, auf die wir uns schon seit 4 Monaten freuen. Denn sie war die erste und einzige Vorabreservierung auf unserer Reise. Und wir hatten ziemliches Glück. Denn eigentlich ist hier alles bereits ein Jahr im Voraus ausgebucht.


Noch direkt auf dem Rollfeld werden wir von einer Dame begrüßt, die uns etwas herumführt. Zunächst zeigt sie uns das Tauchcenter. Hier beginnt das Abenteuer auch für die die, die Schnorcheln wollen, denn die gesamte Insel ist von einem wunderschönen Korallenriff umgeben. Sally erklärt uns, wie wichtig es ist den Anweisungen auf der Karte zu folgen und die entsprechenden Einstiegsstellen zu beachten, um nicht unnötig Korallen zu beschädigen. Auch wichtig, die Strömung, um nicht unnötig Kraft zu verlieren und davonzudriften. Und ganz wichtig: immer schön Riffschuhe tragen, um seine Füße nicht zu beschädigen.
Nach dem Tauchcenter führte sie uns ins Restaurant. In unserer Zimmerrate ist das Frühstücks- und Abendbuffet inkludiert. Mittags kann man sich Snacks holen, oder auch gegen Aufpreis ebenfalls vom Buffet essen. Sitzen kann man drin und draußen. Draußen hat man einen wunderschönen Blick aufs Meer & das Riff. Entspannung pur. Nachdem wir unsere Begrüßungsdrinks geleert haben, checkten wir ein und erkundeten die Insel. In 10 Minuten hat man es tatsächlich von einem aufs andere Ende geschafft. Es gibt einen Pool, einen Aufenthaltsraum, eine Tischtennisplatte und ein Wissenschaftszentrum, um alles über die Natur auf der Insel zu lernen, sowohl über, als auch unter Wasser.
Als erstes fällt uns auf: es gibt hier ganz schön viele Vögel. Und die sind ganz schön laut. Neben Möwen findet man hier die Weißkappennoddis, Zügelseeschwalben und Bindenrallen. Die sind einfach überall. In der Luft, auf den Bäumen und auf dem Boden. Ein drittel der Insel wurde zum Vogelschutzgebiet erklärt und darf nicht betreten werden.

Entdeckt wurde die Insel 1816 und wurde nach dem Schiff ihres Entdeckers benannt. Sie ist rund und 45 Hektar groß. Lady Elliot ist die südlichste Koralleninsel des Great Barrier Riffs. Die Insel wurde von “Ecotourism Australia” dafür ausgezeichnet, einen nachhaltigen Tourismus zu betreiben sprich ihre Besucher in die Welt des einzigartigen Ökosystems eintauchen zu lassen ohne dieses davon Schaden nehmen zu lassen, um die Insel und das Riff für spätere Generationen zu erhalten. Das Resort hat sich dazu verpflichtet die Umwelt der Insel zu schützen und befolgt strikte Regulierungen der “Great Barrier Rief Marine Park Authority”. So dürfen sich zum Beispiel maximal 150 Übernachtungsgäste gleichzeitig auf der Insel aufhalten und ihre Aktivitäten dürfen die Natur und das Riff nicht beeinträchtigen. Das Lady Elliot Island Eco Resort hat ein eigenes Umwelt-Management-System entwickelt und hält seinen CO² Ausstoß auf dem Minimum. Im Rahmen eines Energiemanagementsystems wurde im Dezember 2008 eine Solaranlage auf der Insel installiert, außerdem wird die Insel durch einen kleinen Generator und Batteriezellen versorgt. So wurde der CO² Ausstoß um 70% reduziert – daher gibt es keine Klimaanlagen auf den Zimmern.

Unsere Unterkunft ist simpel, aber vollkommen ausreichend. Wir haben ein Einzimmerbungalow mit Bad und Dusche. Wem das noch zu viel Luxus ist, schläft im Zelt ohne Nassbereich. Das Motto der Insel lautet ja “Eco” – daher passt Luxus und Prunk hier nicht hin und ist auch gar nicht notwendig.
Generell ist die gesamte Insel ziemlich unluxuriös und das ist auch gut so – die Natur, die Sonne und das Meer sorgen für Glanz und Schönheit. Im Restaurant räumt man sein Geschirr weg, es gibt keine Klimaanlage, sehr schlechtes WLAN und kaum Handyempfang. Roomservice gibt es nur auf Wunsch und auch hier kann man verschiedene Möglichkeiten wählen – nur Müll leeren, nur Handtücher erneuern oder fegen. Oder alles. Wir entschieden uns für alles, aber alle zwei Tage. Und warum das alles? Wie gesagt, weil die Insel eine zertifizierte Ökoinsel ist und hier sehr viel Wert auf die Umwelt gelegt wird. Der Müll wird getrennt, genauso penibel, wie in Deutschland. Flora und Fauna wird geschützt und gezüchtet. Alles auf der Insel ist weitestgehend natürlich belassen. Zum Beispiel gibt es keine künstliches Sandaufschüttungen, weder am Strand, noch auf den Wegen. Man läuft auf alten Korallen. Und so sieht sie aus:


Schon am ersten Tag waren wir Schnorcheln. Die Großeltern haben auf Ben aufgepasst und wir erkundeten zu zweit das große Korallenriff auf der Ostseite der Insel. Von Einstiegsstelle zur Ausstiegsstelle haben wir ca. 1 Stunde gebraucht und waren beeindruckt von der Unterwasserwelt. Neben all dem bunten Treiben um die Korallenriffe haben wir auch die großen Meeresbewohner getroffen. Riesenschildkröten, Haie und sogar Mantas!!!! Wahnsinn. Als Taucher belächelt man Schnorchler eher, aber hier bei diesen Bedingungen muss man gar nicht tauchen, um all das zu sehen, warum man eigentlich taucht.
Ein Blick auf die Riffkarte verrät, dass es auch nicht langweilig wird. Es gibt so viele unterschiedliche Zonen, die jeweils eine andere Unterwasservielfalt bieten. Und ich kann vorab verraten, dass wir während unseres Aufenthaltes nicht zwei mal an der gleichen Stelle waren und es immer Spannendes zu sehen gab.
Am ersten Tag bekamen Großeltern Kosirev von ihrem Schwiegersohn einen Grundkurs im Schnorcheln. Wir wussten nicht, ob die beiden da Spaß dran haben werden, aber nach etwas Überwindung und Training wurden sie immer besser, hatten richtig Spaß und waren wie wir jeden Tag zwei Mal im Wasser – und waren begeistert von der Unterwasserwelt.
Wir waren positiv überrascht von dem Essen. Erwartet haben wir nur Frittiertes und Dosenobst, aber es gab tatsächlich sehr frisches, leckeres und abwechslungsreiches Essen. Die Köche haben sich sehr viel Mühe gegeben. Und so verbrachten wir unsere Tage mit Essen, Schnorcheln, Essen, Quirkel- und Tischtennisspielen. Baby Ben wurde immer viel bespaßt und verfeinerte seine Laufkünste. Es gab sogar einen Leihkinderwagen hier, den wir auch fleißig benutzt haben.
Nach ein paar Tagen haben wir dieses kleine Fleckchen Erde sehr lieb gewonnen. Unsere Spaziergänge werden uns fehlen, unsere Gewohnte Strecke – vorbei an den aufgeregten Tauchern, vorbei an der Start- und Landebahn und den startenden und landenden kleinen Fliegern, vorbei an den Neuankömmlingen, hin zum Leuchtturm und zum Strand und dann wieder zurück. Mittlerweile kennt man jede Ecke und jeden Vogel. Die werde ich insbesondere nicht vermissen – zu laut, viel zu laut. Tagsüber stört der Lärm nicht, aber nachts haben sie mir etliche Stunden Schlaf geraubt. Teilweise fühlte ich mich, wie in Alfred Hitschcocks „die Vögel“. Puh. Not so nice. Der lieben Natur in allen Ehren.
Den Ausblick aus dem Restaurant aufs Meer werden wir vermissen. Die 50 Shades of Blue und all die kleinen und großen Entdecker auf dem Riff.


Heute ist Neujahr und wir feiern zusammen mit ungefähr 30 Studenten der University of Georgia (die sind hier seit ein paar Tagen, lernen fleißig und forschen) und den anderen Gästen – die man teilweise schon seit längerem hier sieht und manchen, die gerade erst angekommen sind. Zum Abendessen gab es neben vielen anderen Speisen Spanferkel. Gleich Köpfen wir eine Flasche Champagner und hören uns die Band an. Ausnahmsweise wird hier nicht alles um 21:00 Uhr dicht gemacht. Mal gucken, ob wir nun auch so lange durchhalten :)

01.01.2018
Nein. Wir haben nicht durchgehalten. Nach einem leckeren Abendessen, ein paar Partien Quirkl und ein paar Gin&Tonic sind wir dann doch einfach ins Bett gegangen. Kurz vor 23:00 Uhr explodierte der Donner und es ein heftiger Sturm wütete über die Insel. Das Geräusch des fallenden Regens übertönte die Musik, die aus Richtung Bar kam und der positivste Effekt: die Vögel waren endlich verstummt. Wow. So schön.
Um 09:00 Uhr begrüßten wir mit einem Frühstück das deutsche Neue Jahr und flogen danach zurück nach Hervey Bay.

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Brisbane, Dezember 2017
December 252017

Brisbane 24.12.-25.12.17
Wir sind am Nachmittag in Brisbane angekommen und bezogen unser Appartement – mit 2 Schlafzimmern. An Eltern Kosirev haben wir natürlich schon bei der Buchung gedacht.
Ben erkundete zunächst sein neues Spielrevier und am frühen Abend machten wir uns auf den Weg in die Innenstadt. Keine 5 Minuten Fußweg von uns entfernt. Ach ja. Habe ich schon erwähnt, dass Heiligabend ist? Das merkt man kaum. Dass wir in einer Großstadt sind merkt man daran, dass nach 17:00 Uhr was los ist. Viele Leute flanieren die Straße entlang und es ist eine Absperrung aufgebaut. Es soll gleich eine Weihnachtsparade stattfinden. Perfekt. Vorher essen wir noch lecker mexikanisch. Nicht typisch weihnachtlich. Aber unglaublich lecker. Um 19:00 geht es los. Der Weihnachtsmann kommt – in Begleitung eines Chores, eines Engels, der vier Apostel auf !!! echten Kamelen und einem Superhelden. Die Parade ist etwas skurril und auf Entertainment ausgelegt. Aber dennoch sehr schön, vor allem durch den Livegesang und die -Musik. Um 20:30 bringen wir Ben ins Bett und warten auf die Landung von Flug 1234Kosirev.

Um 23:30 ist es dann soweit. Um 00:40 Uhr öffnet sich die Appartementtür und da stehen sie. Surrealer könnte dieser Moment nicht sein. Mitten in der Nacht, kurz nach Heiligabend – eine Familienzusammenführung nach 20!Stunden Flug und 14.000 zurückgelegten Kilometern. Eltern Kosirev in Australien. Müde, aber glücklich.
Es folgen ein paar Konversationen auf dem Balkon mit Blick auf die Skyline Brisbanes. Die beiden sehen aus, als hätte man sie frisch aus der Zeitmaschine geholt. Noch total fassungslos
25.12.2017
Der erste Weihnachtstag beginnt für Ben mit einer Überraschung. Wer sind diese Leute? Doch nach ein paar Minuten Fremdeln hat er sie wiedererkannt. Seine russischen Großeltern. Oma eher, als Opa. Doch nach 20 Minuten war das Eis wieder gebrochen und Ben happy. Und Oma erst…
Nachdem wir den Kofferraum unseres Mitsubishi Outlanders bis zum Dach vollgepackt haben, machten wir uns erstmal zu Fuß auf Erkundungstour. Mit Starbuckskaffee und Croissants im Magen schlenderten wir durch die Straßen in Richtung xxxBrücke und dann durch den botanischen Garten zurück zum Auto. Im botanischen Garten durften Alex und Rita dann auch ihre erste Begegnung mit dem „wilden Leben” machen. Ein paar Warane hießen sie herzlich willkommen.
Nach einer 2 stündigen Autofahrt erreichten wir Gympie – Spielplatz für Ben, McDonalds für den Rest. Opa traute sich sogar im McCafé nen Kaffee zu bestellen. Ganz ohne mich. Gut gemacht.

 

Nach weiteren 1,5 Stunden kamen wir auf einer Pferderanch in Susan River an. Unser Hotel für die nächste Nacht.
Ben kam uns ein wenig zu warm vor und hatte tatsächlich etwas Fieber. Nach einem Zäpfchen und Nickerchen ging es ihm besser und wir machten uns auf nach Hervey Bay – Futtersuche. Alle Fastfoodketten hatten tatsächlich geschlossen. Wir hatten die Wahl zwischen chinesischen Nudeln und einer Grilllokalität. Die Wahl fiel auf die Nudeln. Und es war sehr lecker – unser Weihnachtsessen auf Plastikstühlen in einem Imbiss. Grad des kulinarischen Schwierigkeitslevels: 6 von 10. happynessfaktor 10/10.

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Gold Cost, Dezember 2017
December 242017

22.12.2017
Am frühen Nachmittag kommen wir an der Gold Coast an und checken im Meriton Suites ein. Für die folgenden zwei Nächte haben wir ein schönes Appartment im 28 Stock, ohne Kakerlaken, dafür aber mit Blick in die Bucht.

Wir unternehmen einen Spaziergang entlang des Wassers und stellen fest, dass es heute aufgrund der Wolken erträglich warm ist. Wahrscheinlich so 30 Grad Celsius, es weht ein angenehmer Wind – schön. Ich glaube, dass wir sogar von drei Regentröpfchen getroffen wurden. Könnte aber auch Mövenpipi gewesen sein. Wer weiß.

Den Abend verbringen wir in unseren 4 Wänden.

23.12.2017
Gegen Mittag brechen wir auf ins nächst gelegene Shopping Center. Papa und Ben brauchen ein paar neue Sachen. Für Ben haben wir ein paar neue Spielsachen gekauft, Lutz bekam neue Shirts und Shorts. Leider hat er sich geweigert, das unter den Achseln weit ausgeschnittene Muskelshirt zu kaufen.
Die Shoppingmall ist relativ klein und natürlich auch weihnachtlich geschmückt. Ein Blick in den Kalender verrät, es ist tatsächlich schon der 23.12. Ein Tag vor Heilig Abend. Doch davon spüren wir kaum etwas – es ist so wundervoll unstressig.

Unstressig ist auch das Motto für den Rest des Tages. Unser Abendessen bekommen wir bei Zambrero und verzichten heute auf jegliches Sightseeing. Gute Nacht Gold Coast.

P.S. Mein Fernweh habe ich mit ein Paar Telefonaten in die Heimat zu meinen Lieblingsmenschen gestillt.

24.12.2017
Es ist Heilig Abend! Verrückt. in 12 Stunden kommen meine Eltern, auch verrückt. So unreal. Aber schön :)
Wir fahren an den Strand und je näher wir ans Meer kommen, desto weniger weihnachtlich ist es. Menschen stürzen sich ins Meer, Hunde holen Bällchen, Surfer reiten die Wellen. Ein frischer Wind weht uns um die Ohren, die Wellen waschen unsere Füße. Ganz weit entfernt am Horizont sieht man die Skyline von Gold Coast. Auch ein surrealer Kontrast irgendwie. Aber die Stimmung ist toll, ausgelassen, überall happy Menschen – wir tanken Energie & Sonne.

Als nächstes steht Gold Coast’ bestes Shopping Center auf dem Programm, das Pacific Fair. Und tatsächlich, es ist ganz nett. Eine gute Mischung aus Indoor und Outdoor. Der Outdoorbereich ist angelegt, wie ein Resort. Mit Pool und Loungemöbeln drum herum. Hier gibt es etwas, was ich schon lange nicht mehr gesehen habe: Zara und h&m :D Bei h&m gibt es für Mutti erstmal ein paar schöne neue Bikinis. Life is good.
Bei iPlay befriedigen wir unsere inneres Kind und bedienen ein paar Spielautomaten, AirHockeyTische und Konsolen. Ein toller Nachmittag an Heilig Abend.

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Tin Can Bay, Dezember 2017
December 222017

21.12.2017
Wir sind gestern Abend in Tin Can Bay angekommen und haben den heutigen Tag mit Nichtstun verbracht. Ben hat den ganzen Tag Laufen geübt, Mama hat Wäsche gewaschen und Papa hat gearbeitet. Amen.

22.12.2017
Heute machen wir uns auf den Weg nach Gold Coast. Und haben vor der Abreise noch eine kleine Sightseeingtour gemacht. Tin Can Bay ist ein sehr idyllischer kleiner Küstenort. Gefühlt ist die ganze Stadt vom Strand umrundet. Menschen fahren ihre Boote und Hausboote spazieren, Kinder spielen im Park, direkt am Wasser, und die Mangrovenbäume lassen sich vom Wasser fluten.
Tschüss Tin Can Bay, wir fahren nun über Gympie wieder zurück in Richtung Brisbane.

 

 

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Agnes Water, Dezember 2017
December 202017

19.12.2017
Auf frühen Nachmittag kamen wir in Agnes Water an. Auf dem Weg dorthin hielten wir an einem Spielplatz, der von uns die Auszeichnung “Der beste Spielplatz bisher” bekam, weil es neben vielen Schaukeln auch ganz viele Attraktionen für kleine Kinder, wie Ben gab.
In Agnes Water gab es ein leckeres Mittagessen im Cafe Discovery, danach haben wir eingecheckt und verbrachten den Nachmittag / Abend mit Lauftraining, Spielen und Schwimmen.

20.12.2017
Nur noch 4 Tage bis Heiligabend!!! Und wir? Haben dieses Jahr zwar keine Weihnachtsstimmung, dafür aber auch keinen Weihnachtsstress und finden das gnaz gut so :D

Der Höhepunkt des Tages: Wir besuchen Kängurus im Horizon Känguru Sanctuary. Das allerdings erst um 15:30 Uhr.
Bis dahin machen wir ein kleines Fotoshooting an einem einsamen Strand in Agnes Water. Die Idee: Wir verschicken zu Weihnachten eine furchtbar kitschige Weihnachtskarte. Entstanden ist die Idee in Mackay, denn dort kauften wir Ben ein furchtbar süßes Weihnachtsmannoutfit. Um die Outfitsituation perfekt zu machen, kaufte ich Lutz eine furchtbar weihnachtliche Weihnachtsmütze und er revanchierte sich mit einem hässlichen Kleid :D Ich hoffe, die Karten sind pünktlich angekommen :)

Danach absolvierten wir den Paperbark Forestwalk. Eine besondere Begegnung machte diesen 15 minütigen Spaziergang sehr besonders. Ein Blauzungen-Varan tauchte plötzlich vor uns auf und marschierte vorweg.

Danach machten wir einen Ausflug nach 1770. Eine kleine, süße Touristenstadt an der Küste. Dort haben wir lecker gegessen und gespielt.

Und jetzt: Endlich Kängurus. Keine Ahnung, warum wir das so scharf drauf sind. Wahrscheinlich sind Kängurus und Koalas das Erste, was auf sämtlichen Australien-ToDo-Listen steht.
Schon kurz bevor wir auf das Gelände des Tierheims fahren sehen wir ES – unser erstes, lebendes Känguru live und in Farbe direkt vor uns. Magisch. Das Tierheim ist eigentlich ein privates Gelände, auf dem ein Einfamilienhaus steht. Hier lebt ein Ehepaar, das sich um verletzte Kängurus oder um Babys von verunglückten Tieren kümmert. Diese werden gepflegt und mit der Flasche aufgezogen, gewöhnen sich so an Menschen und die damit verbundenen Leckereien und bleiben einfach auf und rund um das Gelände leben.
Wir durfte zusammen mit ca. 20 anderen Besuchern die flauschigen Dinger mit rohen Süßkartoffeln füttern und streicheln, dies war ausdrücklich erwünscht. Ein insgesamt faszinierendes und ernüchterndes Erlebnis. Denn mit dem Besuch bekamen wir auch ein paar unschöne Fakten mit. Zum Beispiel die Tatsache, dass das Great Barrier Reef und Koalas bald aussterben werden und Kängurus das gleiche Szenario droht. Denn sie machen Kühen das Gras strittig – und Gras wird benötigt, um noch mehr Kühe züchten zu können, um ihr Fleisch zum Beispiel an China liefern. Es wurde gerade ein neuer Handelvertrag unterzeichnet.
Außerdem erzählte uns Fred, dass viele Australier Kängurus schießen. Das ist hier nämlich nicht verboten. Viele schießen die Tiere auch, um sie anschließend direkt von ihren Hunden fressen zu lassen. Dies sei günstiger, als Hundefutter. Puh. Wo führt das alles hin?
Aber nun erstmal ein paar süße Kängurufotos:


Tschüß, wir machen uns auf den Weg nach Tin Can Bay.

 

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Rockhampton, Dezember 2017
December 182017

18.12.2017

Wir sind also immer noch auf dem Weg in Richtung Süden, nach Brisbane und haben gestern in Carmila übernachtet, damit die Fahrt nicht zu lange ist.

Heute stehen die Capricorn Caves in der Nähe von Rockhampton auf dem Programm. Wir hatten keine Vorstellung davon, was uns erwartet und waren sehr positiv überrascht.

Unsere Tour war fast individuell. Zusammen mit 4 anderen Besuchern, einer australischen Familie, waren wir eine kleine Gruppe. Unser Guide war sehr ambitioniert und hat uns mit Begeisterung alles erzählt und erklärt. Beim Betreten der Höhle machte sich ein deutlicher und sehr angenehmer Temperatursturz bemerkbar. Von 34 auf 25 Grad Celsius. Puh. Wie schön. Fast alles wurde hier naturbelassen. Es wurden lediglich ein paar Gänge installiert und eine behindertengerechte Rampe. Sehr löblich.

Da in den Höhlen tausende von Fledermäusen leben, besteht der gesamte Boden aus festgetretener Fledermauskacke. Die ist allerdings geruchsneutral und fest, hat eine lehmartige Konsistenz.

Wir sehen einige Höhlenkorallen, Stalagmiten und Stalaktiten, witzig geformte Steine, Gänge, durch die man sich durchbücke muss (vor allem Lutz). Manche Teile der Höhle sind sehr hoch, manche sehr niedrig und das absolute Highlight ist die Hochzeitskapelle. Von der hat uns der Guide bereits zu beginn erzählt. Doch das, was wir sahen, hat unsere Erwartungen völlig übertroffen. Die Kapelle ist ein etwa 90 m² großer Raum mit einer gewölbeartigen und sehr hohen Decke. Im hinteren Teil befindet sich eine Empore, die Stufen hierzu wurde nachträglich geformt. Ansonsten findet man Kirchenbänke und eine installierte Beleuchtung, die den Raum noch besser wirken lässt. Außerdem gibt es hier ein installiertes Soundsystem und wir bekommen am Beispiel von “Ave Maria” eindrucksvoll bewiesen, wie gut die Akustik ist. Zusätzliches Gänsehautfeeling bekommen wir durch eine Lichtshow, die den dunklen Raum mit Farben füllt.

Hier finden also 12 – 20 Hochzeiten pro Jahr statt. Ich hätte auf mehr getippt.

Zurück in die Realität geht es durch 2 Hängebrücken, Indiana Jones Style. Schön war es. Absolut empfehlenswert.

Der Hunger treibt uns nach Rockhampton, in eine Shoppingmal ( We love Shoppingmalls :D), denn da gibt es unser neues Lieblingslokal – Zambreros (ein Mexikaner mit Ziel lautet der Untertitel). Hier bekommt man schnell und relativ günstig gesundes, mexikanisches Essen in Form von “Bowls” also Schüsseln gefüllt mit Reis, Salat, Hähnchen, Gemüse, Guacamole und und und. Außerdem gibt es Buritos und Quesadias und dazu leckere und würzige Saucen. Voll toll.

In dem gleichen Shoppingcenter hat Ben den Weihnachtsmann kennengelernt. Das wunderschöne Foto haben wir jetzt in 3 Formaten und als Magneten :D Die Weihnachtsmarketingmaschine. Aber egal, das war es absolut Wert.

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Am späten Nachmittag machen wir uns auf den Weg. Das ultimative Ziel lautet Tin Can Bay, doch auf dem Weg dorthin machen wir in Tannum Sands. Wir fahren auf die Autobahn und fahren in ein Stauende. Hmm. Untypisch. Unser erster Stau hier. Nach ca. 25 Minuten stellen wir fest, dass irgendwas nicht stimmt. Es handelt sich wohl doch nicht um eine Baustelle und eine verstopfte Straße. Der Typ vor uns verrät uns, dass da vorne – 10 km vor uns – ein Diesellaster umgekippt ist. Au weia, das kann ja noch dauern. Und hier fällt uns ein, dass wir ja übernachten können, wo wir wollen. Termine haben wir ja keine :D Also beschließen wir kurzerhand umzudrehen, aus dem Stau rauszufahren und einfach in Rockhampton zu bleiben. Beste Entscheidung! Denn am nächsten Tag haben wir in den lokalen Nachrichten herausgefunden, dass der Highway für mehrere Stunden gesperrt war. Ein bewusstlos gewordener Fahrer ist in den Gegenverkehr gekommen und der Diesel-LKW musste ausweichen, ist ins Schleudern gekommen und ist umgekippt. Wie durch ein Wunder wurde niemand ernsthaft verletzt.

Unsere Unterkunft war sehr schön. (Im letzten Motel hatten wir nämlich wieder ein Kakerlakenerlebnis).

 

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15.12.2017
Unser Tag begann gemütlich. Wir und unser einjähriger Sohn frühstückten gemütlich an der Lagoon, die wir am Vortag entdeckt haben. Es gab zwar “nur” Sandwiches aus dem Supermarkt, aber selbst die schmecken an der frischen Luft und 5 Meter vom Meer köstlich.
Dann machten wir uns auf den Weg zum Hafenterminal, denn von da aus legte unsere kleine Fähre nach Hamilton Island ab.
Sobald das Schiff losfuhr, schlief Ben ein und wir genossen die einstündige Überfahrt. Auf unserem Weg zur Insel fuhren wir vorbei an vielen kleinen Inseln, die zu den Whitsunday Islands gehören. Manche sahen ziemlich verwüstet aus und der Kapitän erklärte uns, dass der Zyklon im März auch hier ziemlich viel Schaden angerichtet hat. Viele zerstörte Gebäude, gestürzte Bäume und abgetragene Erdschichten. Auch Hamilton Island wurde leider nicht verschont.

Als erstes erblickten wir die Landebahn und haben hautnah den Start einer A320 Quantas Maschine erlebt. Der kleine Hafen, die Promenade und alles, was wir schon vom Wasser aus erblickten hatte irgendwie einen besonderen Charm. Alles schreit “Urlaub” und sieht aus, wie in einem Urlaubskatalog: der perfekte blaue Himmel und die Wattewolken am Himmel, das türkise Wasser, die weißen Boote, die Palmen, die Hafenpromenade und die bunten Fassaden der Läden. Ach, ist das schön.

Auf uns wartet ein Transfer zum Hotel. Der kleine Bus hat uns schnell ins Reef View Hotel transportiert, nach 4 Minuten waren wir da – die Insel ist nicht groß.
Nicht nur Palmen und schöne Menschen prägen das Bild der Insel – auch die kleinen, weißen Golfcars sind einfach überall und das typische Fortbewegungsmittel auf der Insel.
Da wir erst ab 14:00 Uhr unser Zimmer beziehen könnne, machen wir uns sofort auf den Weg zum Verleiher und bekommen für 65€ pro Tag unser Golfmobil inkl. Kindersitz. Nicht nur Ben hat darin den Spaß seines Lebens und grinst die ganze Zeit. Auch wir finden es ziemlich geil :D Auch wenn das Ding gefühlte 5 km/h fährt und in manchen Streckenabschnitten der Insel automatisch gedrosselt wird, ist es dennoch ein großer Spaß damit rumzufahren. Bei fahren fällt uns auf: die Insel ist wirlich nicht groß, aber alle fahren in ihren Golfcars herum, lächeln und winken, erfreuen sich des Lebens und genießen den Tag. Eine schöne Atmosphäre.


Beim Check-Inn im Hotel warnt uns die Hoteldame davor, die Balkontür zuzumachen, sonst würden die Kakadus reinfliegen. Ich habe das für einen Scherz gehalten, bis wir im Zimmer ankamen. Es ist 1) sehr schön und modern und 2) liegt es im 13 Stock und auf dem Geländer unseres Balkons sitzt tatsächlich ein großer gelber Kakadu. Ok. Moment. Wir haben uns schon an den Anblick von Mangobäumen und Bananenplantagen gewöhnt, an den Linksverkehr, die Känguruschilder und den fast täglichen Meerblick – und jetzt auch noch die Kakadus :D We love Aussie. Aussie, you are awesome.


Nachdem Ben seinen Bewegungsdrang am Hotelzimmer ausgelassen hat, geht es auf Erkundungstour. Wir fahren ein wenig auf der Insel herum und beschließen den Tag auf dem “One Tree Hill” ausklingen zu lassen. Den Sonnenuntergang genießen wir mit ein paar Cocktails, einem Live-Sänger und ein paar Kakadus. Hamilton Island – du bist wunderbar.
Zuvor waren wir im Activity Center und haben einen kleinen Ausflug für den nächsten Tag organisiert. Am Vortag haben wir bei unserem Rundflug den Whitehaven Beach gesehen, Australiens längsten (7 km) und schönsten Strand – da wollten wir unbedingt hin. Die Tour wird insgesamt 4 Stunden dauern und inkludiert neben Whitehaven Beach einen kleinen Schnorchenausflug zum Haselwood Island. Wir freuen uns drauf!


16.12.2017
Guten Morgen Hamilton Island – guten Morgen Kakadus! Habe ich schon erwähnt, dass wir mit Meerblick aufwachen dürfen? So kommt man aus dem Lächeln gar nicht raus. Fix schcmeißen wir uns in unsere Bikinis und machen uns auf den Weg zum Hafen. Pünktlich um 09:00 legt unser Speedboot ab in Richtung Paradies. Unterwegs sind wir zusammen mit ca. 15 anderen Urlaubern, alles Australier. Eine Familie hat sogar ein noch kleineres Baby dabei. Und Ben? Ben ist in meiner Bautrage und schläft – das Schaukeln des Bootes hat mal wieder seine Wikrung gezeigt.
Gegen 10:00 Uhr kommen wir auf Haselwood Island an und sehen einen weißen Strand, eine grüne Insel und türkis-durchsichtiges Wasser. Die Stunde Schnorcheln teilen wir uns auf. Zuerst ist Lutz dran, dann ich. Baby Ben krabbelt im Sand herum, versucht ihn zu essen und spuckt ihn aus. Ins Wasser geht er freiwillig nicht :) Gut so, denn auch hier gibt es gefährliche Quallen und daher trägt jeder beim Schnorcheln einen dünnen Ganzkörperanzug.
Und das Riff? Es ist nur 5 m vom Strand entfernt und erstreckt sich entlang der Insel. Man sieht viele Fische und leider auch die Auswirkungen der Korallenbleiche. Die globale Erderwärmung ist Fakt, das haben wir auf unseren Reisen leider schon oft gesehen.
Dennoch macht das Schnorcheln Spaß :)


Als nächstes ist der Whitehaven Beach auf dem Programm – nach einer 5 minuten Überfahrt sind wir auch schon da. Ben und Lutz spielen im Sand, ich plantsche etwas im Wasser. Zusammen genießen wir das Paradies. Glückliche, gebräunte Menschen bilden einen schönen Kontrast zum feinen, weißen Pudersand – eine Mövenfamilie hält stets Ausschau nach Essensresten, Wasserflugzeuge landen vor uns und bringen noch mehr Urlauber zum schönsten Strand Australiens. Und wir? Wir treten wieder den Heimweg an und fliehen vor der Mittagshitze.


Um 16:00 Uhr steht Wakeboardfahren auf dem Programm. Dieses Mal geht es mit einem kleinen 200 PS Boot raus aufs Wasser. Zuerst im Mutti dran. Und sie hat es immer noch drauf! Ben verschläft Papas professionelle Tricks und wacht erst an Land auf.


Was ein schöner Tag! Unser Abendessen teilen wir uns mit den Möven am Hafenimbiss “Fish und Chips” und fahren danach noch ein wenig in unserem Golfcar herum.


Unsere Nachtruhe wird von einem Feueralarm unterbrochen. Gegen 23:00 Uhr muss das ganze Hotel evakuiert werden, in der Küche hat tatsächlich etwas gebrannt. Nach einer halben Stunde und einem leichten Schreckerlebnis dürfen wir wieder zurück ins Zimmer. Dies war keine erholsame Nacht.
17.12.2017
Um 11:15 Uhr verlassen wir Hamilton Island. Wir versprechen irgendwann wiederzukommen, weil es so schön war.
Es ist schwer zu beschreiben, was genau anders war und warum wir so begeistert waren von dieser Insel. Vielleicht war es diese Perfektion. Alles war sehr sauber und gepflegt. Der Aufenthalt war extrem entspannt und alles war easy und locker. Vielleicht war es auch die Tatsache, dass alles so gut organisiert war. Schon beim Buchen unserer Unterkunft ist uns aufgefallen, dass die Verwaltung der Insel zentral abgewickelt wird. Das heißt über eine Gesellschaft bucht man alle Unterkünfte auf der Insel. Die gleiche Gesellschaft steuert die Gastronomie und die Aktivitäten uns Ausflüge.
Definitiv beeindruckend war die Natur. Die Insel ist hügelig und die Vegetation einfach beeindrucken. Die Kakadus, die Palmen, der Ozean und die Frangipanibäume sind einfach eine perfekte Komposition.

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Airlie Beach, Dezember 2017
December 142017

13.12.2017
Nach ca. einer Autostunde sind wir in Airlie Beach angekommen. Wow. Auch hier ist es wunderschön. Hier gibt es Berge, Hügel und wunderschönes, blaues Meer. Allein der Weg zum Supermarkt ist faszinierend. Die Straße ist etwas höher gelegen und bieten einen wunderschönen Ausblick auf den Yachthafen. Dann geht es wieder etwas tiefer und man fährt durch eine Einkaufsstraße, voller Souvenier- und Klamottenläden. Airlie Beach ist ein Urlaubsort und zieht dich sofort in seinen Bann.

Unsere Unterkunft ist wunderschön. Ein kleiner Bungalow im balinesischen Stil. Sauber und frei von Ungeziefer. Alles ist frisch und neu. Man fühlt sich wohl und möchte hier für immer bleiben.
Den Tag lassen wir im Pool ausklingen und freuen uns auf morgen! Es ist Bens erster Geburtstag.

14.12.2017
Der Tag begann mit ganz vielen Geburtstagsständchen. Ben hat gar nicht begriffen, warum wir so debil grinsen und immer wieder “Happy Birthday” singen. Auf Deutsch, auf Russisch, auf Englisch. Nach dem Frühstück kam er langsam in Fahrt und fing auch mal an zu lächeln, als ich mal wieder das russische “Happy Birthday” anstimmte.

Dann ging alles ganz schnell. Lutz bekam einen Anruf und rannte dann ganz schnell ins Bad. So schnell habe ich noch nie duschen sehen. Doch es gab ein Missverständnis bezüglich der Abholuhrzeit und WIR SIND ZU SPÄT. Zu spät für unseren Rundflug über das Great Barrier Reef. Den Shuttlebus haben wir verpasst und fuhren selbst ganz fix zum kleien, süßen Flugplatz von Airlie Beach und haben es noch pünktlich geschafft. Nach einer Sicherheitsunterweisung stiegen wir in den kleinen Flieger. Ben bekam Babykopfhörer und eine Babyschwimmweste für den Notfall. Dann starteten wir und gingen über in die Vogelperspektive.
Wir saßen direkt hinter dem Piloten und konnten ihn bei all dem Knöpfe und Heben drücken beobachten. Für einen kurzen Augenblick hat man das Gefühl, man könnte die Maschine selbst steuern. Ein Blick nach links und rechts zeigt das Paradies. Von oben hat der Ozean eine noch schönere Farbe. Wir fliegen über ein paar Inseln und sehen so viele unterschiedliche Blautöne. Am schönsten ist wahrscheinlich das türkisblaue Wasser an den seichten Stellen. Der Kontrast zum weißen Sand ist wohl das entspannendste, was man sich angucken kann.
Wir fliegen vorbei an Australiens längstem, weißen Sandstrand – der ist 7km lang. Und ziemlich weiß.
Dann steuert unser Pilot auf das Great Barrier Reef zu und man möchte da sofort runter! Tauchen! Sofort. Es sind kilometerlange Felder von Korallenriffen, die sich mitten im Ozean befinden. Man sieht unterschiedliche Formen und all die unterschiedlichen Blautöne rund um die Riffe. Wir fliegen am wohl berühmtesten Riff vorbei, dem Herzförmigen.
Ben ist nach 20 Minuten eingeschlafen, also ist es für mich nun auch ganz entspannt. Ich genieße den Augenblick. Ab und zu gucken wir einander an und lächeln. Diese Momente sind unvergesslich.
Der ganze Flug ist angenehm ruhig, die Landung ganz sanft und soft.

Als nächstes steht unser kleines Fotoshooting auf dem Programm. Dafür haben wir Luftballons vorbereitet und kleine Partyhüte.

Nachdem die Mittagshitze vorüber ist, machen wir uns auf Erkundungstour und gehen spazieren. Wir entdecken ein wunderschönes und kostenloses Freibad, mit Meerblick. Nach Cairns auf Platz 2. So schön.

Am Abend gibt es für Ben einen Geburtstagskuchen – mit Kerze und Wunderkerze. Er weiß nicht so recht, was er von dem brennenden Zeug halten soll. Den Kuchen hingegen fand er ganz toll :)

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Bowen, Dezember 2017
December 132017

Ja, eigentlich waren wir schon in Bowen. Aber wir haben kein Foto von der Riesenmango gemacht. Deswegen machten wir hier noch einmal Halt. Lag ja eh auf dem Weg.
Dieses Mal war hier etwas mehr los. Wir suchten erneut den McDondalds auf, in dem wir schon einmal waren und nutzten das kostenlose Internet und die leckeren Wraps.
Dieses Mal fuhren wir zu einem anderen Aussichtspunkt und waren mal wieder fasziniert von dieser Vielfalt und Natur.

Bowen. Wir mögen dich.

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Auf dem Weg nach Ayr kamen wir am Jourama Wasserfall vorbei und haben uns entschieden anzuhalten, Ben zu füttern und etwas spazieren zu gehen.
Wir folgten der Ausschilderung und kamen an einem sehr idyllisch gelegenen Rastplatz vorbei. Eine Grillecke inkl. Tisch und Bänken. Menschenleer. Perfekt. Nach ein paar Minuten landeten monströse Fliegen auf uns und versuchten unser Blut zu saugen. Wir packten schnell zusammen und entschieden uns zum Wasserfall zu gehen.
Ich habe schnell meinen Bikini angezogen, um das Wildschwimmen von meiner ToDo-Liste abzuhaken. Lutz nahm Ben in die Trage, ich packte Wasser und Snacks ein und wir marschierten los. Als ich hinter mir einen Schwarm Insekten bemerkte, dachte ich, es wären Fruchtfliegen und ging weiter.
Wir gingen ein Stück durch einen kleinen Wald, vorbei an einem süßen kleinen Bach, über eine süße kleine Brücke, vorbei an einer süßen kleinen Schlange.
Juhu! Unser erstes wildes Tier. Das vermissen wir nämlich – die wilden Begegnungen mit wilden australischen Tieren, außerhalb eines Zoos.
Aufgrund des erhöhten Insektenaufkommens entscheiden wir uns nicht ganz hoch zum Wasserfall zu gehen, sondern nur zu den “Wilden Pools” – so die Bezeichnung für die natürliche Wasseransammlung vom Wasserfall. Wir kommen da an und stellen fest: es ist wunderschön. Zwei süé Süßwasserschildkröten plantschen ebenfalls drin – toll noch mehr wilde Tiere. Was ein Tag. Ich überwinde meine Angst vor potentiellen Schlangen, die ich in dem trüben Wasser nicht sehen würde, und tue so, als würde ich glücklich im wilden Pool plantschen.
Auf dem Rückweg stellt sich heraus, dass die Fruchtfliegen Mücken sind. Ungefähr 20 davon sitzen auf Lutz’ Vaden und saugen sein Blut. Zum Glück haben sie Ben verschont und uns eine Lektion gelehrt: Immer schön Mückenspray benutzen.
Wir legten einen Zahn zu. Stiegen schnell ins Auto und fuhren mit quietschenden Reifen davon. Lutz benutzte fast die ganze Tube Salbe, um seine über 50 Stiche zu versorgen.
Ich dachte, mich hätten sie auch verschont. Doch meine Stiche fingen erst am zweiten Tag an zu jucken. Es waren ebenfalls über 40 Stück.
Wir wollten ja unbedint wilde Tiere…

 

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Rita Island, Dezember 2017
December 122017

Das ist für dich Mama.

 

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10.12.2017

Am frühen Nachmittag sind wir in Mission Beach angekommen und haben erst einmal unsere Einkäufe im großen Woolworth im Nachbarort erledigt. Gut, dass die auch Sonntags aufhaben.

Jetzt, wo Ben die Aufnahme von püriertem Essen verweigert und lieber selbst Stücke essen möchte, ist es schwierig geworden, ihm die tägliche Portion Obst und Gemüse zu verfüttern. Doch da gibt es nun einen Trick: Das Obst- und Gemüsepüree wird nun auf die weichen Milchbrötchen geschmiert und ihm dann stückchenweise in den Mund gelegt. Das ist er dann gerne. Außerdem geht Banane immer! Pancakes, Kirschen, Croissants und fettiger Sahnejoghurt auch :D

Unser Hotel ist eher eine Anlage mit lauter Ferienwohungen. Den Nachmittag haben wir im Pool ausklingen lassen. Das Gute: das Wasser heizt sich über den Tag auf muckelige 29 Grad auf, so kann man es echt gut darin aushalten. Und für Ben ist es natürlich auch super.

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12.12.2017

Am Vormittag machten wir uns auf den Weg und wollten Mission Beach erkunden. Das haben wir dann schön sein lassen, denn hier ist es wieder sehr heiß.

Unseren Ausflug haben wir auf den Nachmittag verschoben und haben uns da den schönen Strand angeguckt und waren spazieren.

Am späten Nachmittag ging es wieder in den Pool und zum Abendessen gab es selbstgekochte Pasta, auch für Ben.

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10.12.2017

Irgendwo zwischen Yungaburra und Ayr liegt Innisfail – hier gibt es einen Skywalk, der mitten durch den Dschungelwald führt.

 

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Yungaburra, Dezember 2017
December 102017

09.12.2017

Wir sind nun auf dem Weg von Port Douglas nach Yungaburra und fahren den James Cook Highway entlang. Unterwegs könnte man alle 2 Minuten anhalten, um den Ausblick zu genießen. Der Highway führt nämlich direkt entlang der Küste. Unterwegs sehen wir Berge, Strände, Sandbänke und Palmen. Hier ein paar Eindrücke:

 

Da Ben noch friedlich schläft entscheiden wir einen kleinen Umweg zu machen und nach Trinity Beach zu fahren.

Am frühen Nachmittag kommen wir in Yungaburra an und stellen fest: Es ist angenehm warm hier. Nicht zu heiß, nicht zu feucht. Und generell macht das kleine Örtchen einen sehr friedlichen und netten Eindruck auf uns. Wir befinden uns nun ca. 100 km von der Küste entfernt und anscheinend in einer gemäßigteren Klimazone – außerdem wird Yungaburr vom Regenwald umgeben. Die Stadt hat 931 Einwohner, war fast ausgestorben und hat sich dann dem Tourismus verschrieben. Überall findet man Hotels, Cafés und Restaurants – aber auch hier wieder nur bis spätestens 17:00 Uhr.

Wir machen einen kleinen Spaziergang und erforschen unterwegs den Supermarkt und natürlich einen Spielplatz.

Danach geht es mit dem Auto zum Curtain Fig Tree (zu Deutsch: Feigenbaum mit Vorhang). In der Mitte steht der eindrucksvolle Baum – oder eher gesagt zwei, da der eine an dem anderen sozusagen schräg hochgeklettert ist und drum herum läuft man durch den Wald auf einem schönen Holzsteg.

Habe ich schon erwähnt, wie angenehm die Temperatur ist? Es ist so schön endlich mal nicht zu schwitzen und das Gefühl zu haben, dass man schmilzt. Sonst ist das Draußensein um diese Uhrzeit ein permanenter Deo-Härtetest.

Und weil es so schön ist, schauen wir uns noch die Avenue of Honour an. An diesem Mahnmal werden die Gefallenen des ersten Weltkrieges durch Baumreihen geehrt. Jeder Baum symbolisiert einen Gefallenen. Besonders friedlich ist dieser Ort, weil er am Tinaroo See gelegen ist. Außerdem ist diese Anlaufstelle schon fast ein Erholungsort – es gibt wieder einen Spielplatz, einen Campingplatz und Grillplätze. In Tinaroo See darf Wassersport betrieben werden – wenn keine Todesalgen im Wasser sind.

Zum Abendessen gab es was von KFC. Lecker.

Ausklingen lassen haben wir den Tag am Fluß, auf der Suche nach Schnabeltieren. Die sollen bei Sonnenuntergang nämlich auf Futtersuche gehen. Wie die Deppen sind wir da Meterweit auf Zehenspitzen am Fluß entlanggeschlichen. Doch wir hatten leider kein Glück mit den Tieren…dafür Glück mit dem Sonnenuntergang.

10.12.2017

Heute morgen sind wir mal wieder frühstücken gegangen, haben für Ben noch ein kleines Geburtstagsgeschenk besorgt und sind dann aufgeborchen in Richtung Mission Beach.

Auf dem Weg, kurz nachdem wir Yungaburra verlassen haben, war eine Sehenswürdigkeit ausgeschildert - drei Wasserfälle.

Also nichts wie hin. Gut, dass wir es gemacht haben, es war super schön. Bereue immer noch, dass ich nicht beim ersten Wasserfall schwimmen gegangen bin. Nächstes mal!

 

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08.12.2017

Auf dem Weg nach Port Douglas haben wir die am Vorvortag zurückgelegte Strecke auch mal im Hellen gesehen. Und es war beeindruckend. Die Vegetation wechselte alle paar Kilometer von Wald zu Tropenwald zu Bananenplantage zu Bergen zu Flachland. Auch hier sind wir unseren Freunden, den Kühen wiederbegegnet und haben sogar ein lebendes Känguru davonhoppsen sehen. Juhu! Unser erstes.

Am frühen Nachmittag kamen wir in Port Douglas an und stellten fest: es ist ein süßes Ferienörtchen. Die Straße zum Hafen bietet Restaurants, Cafés und Geschäfte auf beiden Seiten. So kann man hier gemütlich flanieren, shoppen und essen. Unsere Lieblingsbeschäftigungen :D Gespeist haben wir heute beim Mexikaner. Für Ben gab es das Kindermenü. Davon gegessen hat er nicht so viel, für mich ist noch ein ganzer Tacco übrig geblieben.

Unser Spaziergang führte uns zum Hafen, dort fanden wir natürlich einen Spielplatz vor. Das ist wirklich toll hier. Überall wird an Kinder gedacht. Bald veröffentlichen wir unser Bilderbuch: Australiens schönste Spielplätze.

Es wurde natürlich wieder geschaukelt. Happy Ben, happy life.

Unsere Einkäufe erledigten wir in Coles Supermarkt und checkten dann im Hotel ein. Papa arbeitete, Mama tauchte mit Ben im Pool ab.

Nun, nach zwei Wochen Australien, haben wir es heute Abend ein für alle mal verinnerlicht: Nach 17 :00 Uhr ist NICHTS mehr los. Wir wollte eigentlich noch etwas essen gehen, doch es hatte alles zu, bis auf Dave’s Takeaway. Danke Dave. Dank dir sind wir nicht hungrig ins Bett gegangen und haben einen ziemlich guten Burger gegessen!

Gute Nacht! Morgen geht es nach Yungaburra.

09.12.2017

Doch bevor wir uns auf den Weg machen, besuchen wir noch einen Aussichtspunkt in Port Douglas.

 

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Cooktown, Dezember 2017
December 72017

06.12.2017

Die Fahrt nach Cooktown war irgendwie cool, auch wenn mit 4 Stunden etwas lang. Ben spielte mit seinem Babytablett und schlief irgendwann ein. Und wir? Wir hörten unsere Lieblingsplaylist, unterhielten uns und fuhren dem Sonnenuntergang entgegen. Wie romantisch. Wir merkten ziemlich schnell, dass sich nicht so viele Leute auf den Weg nach Cooktown machten. Die meiste Zeit fuhren wir allein und als es dunkel wurde, wurde uns ziemlich gruselig zumute. Wir beschlossen am nächsten Tag viel Wasser und Proviant zu kaufen, für den Fall, dass wir mal doch eine Autopanne haben sollten. Einen möglich Grund für ein solches Szenario sahen wir dann auf der Straße: unachtsame Kühe, die genüsslich und in all ihrer Langsamheit über die Straße watschelten. MITTEN IN DER NACHT.

Als wir mal angehalten haben und ausgestiegen sind, ist uns mal wieder aufgefallen, wie wunderschön der australische Sternenhimmel ist. Wir hier in Australien sehen nämlich den Südhimmel, also den Teil des Himmels, der sich südlich des Äquators befindet und der Südhimmel zeigt mehr Sterne, als der Nordhimmel. Zum Beispiel den Großen Hund.

Und nachts sind die australischen Wälder noch lauter, als tagsüber. Wahnsinn, da geben die ganzen Insekten richtig Gas.

Gegen 21:00 Uhr sind wir in Cooktown angekommen und haben festgestellt, dass die nördlichste Stadt an der australischen Ostküste ziemlich klein ist. Es gab nicht einmal mehr eine Tankstelle, die geöffnet hatte.

Dafür war unser Hotel super schön, sogar bei Dunkelheit.

Gute Nacht und bis morgen!

07.12.2017

Guten Morgen Cooktown. Mann, ist das heiß hier. Um 10:00 Uhr waren es schon 35 Grad bei gefühlten 100 % Luftfeuchtigkeit. Es fühlt sich an, als wäre man in der Sauna. Die heiße Luft brennt förmlich auf der Haut. Wir entschieden uns dafür, unseren Ausflug und alle Draußenaktivitäten auf den späten Nachmittag zu verschieben. Kauften aber ein und frühstückten ausgiebig.

Am Nachmittag erkundeten wir den “Grassy Lookout” und den kleinen Hafen von Cooktowon. Der englische Entdecker James Cook landete hier 1770 an der Mündung des nach seinem Schiff – der Endeavor – benannten Flusses Endeavour River. Cook und seine Besatzung verbrachten hier, während seiner ersten Südseereise 1768 bis 1771, zwei Monate, um das am Great Barrier Reef, auf Höhe von Cape Tribulation leckgeschlagene Schiff zu reparieren.

In Cooktown wurden übrigens die Kängurus entdeckt.

Die Stadt selbst wurde 1873 gegründet und so sehen hier die viele Gebäude auch aus. Ansonsten ist es recht unspektakulär. Allerdings gibt es für die 1.671 Einwohner sogar drei Tankstellen und einen großen Supermarkt.

Unser Resort war aber ziemlich cool. Nach dem Ausflug kühlten wir uns alle im Pool ab.

Am nächsten Morgen sind wir nach Port Douglas aufgebrochen.

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Kuranda, Dezember 2017
December 62017

06.12.2017

Happy Nikolaus an alle!

Die Tagesplanung für den heutigen Ausflug haben wir Tropic Wings überlassen und mussten uns um nichts kümmern.

Wir wurden pünktlich abgeholt und zur Freshwater Station gebracht, einer Eisenbahnstation. Von dort aus ging es mit einem über 100 Jahre altem Zug nach Kuranda. Die Fahrt dorthin war wunderschön. Sowas bezeichnet man im englischen immer als “scenic” – szenisch und tatsächlich war die Szenerie, an der wir da vorbeigefahren sind malerisch und wunderschön. Wir fuhren hoch hinauf, denn Kuranda liegt auf ca. 380 Höhenmetern und ist vom Regenwald umschlossen. Dementsprechend hatten wir einen schönen Ausblick von oben hinunter in die Täler. Die Fahrt wurde auditiv begleitet und so erfuhren wir allerlei historische Fakten zum Bau der Strecke, zu den Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke und zur Eisenbahn selbst. Nach einem kurzen Zwischenstopp am Stone Creek ging es weiter und nach insgesamt ca. 1,5 Stunden waren wir da. Ben hat die meiste Zeit in meiner Bauchtrage geschlafen. Als er wach wurde, war er völlig vom Ausblick fasziniert und der Tatsache, dass er am Fenster stehen durfte.

In Kuranda angekommen haben wir erst einmal draußen gefrühstückt und schlenderten dann gemütlich ins Dorf. Der Weg führte vorbei an Souvenir- und Klamottengeschäften. Ach ja, Schmuck! Schmuck gab es natürlich auch. Egal, ob selbstgemacht, oder beim fein aussehenden Juwelier – die Chinesen fuhren voll drauf ab.

Bevor es zum nächsten Punkt auf der Tagesordnung überging, wurde Ben erstmal kräftig verschaukelt :D

Der Tropic Wings Bus brachte uns danach zur Rainforeststation Nature Park. Hier wollen wir den Dschungel erkunden. Doch nicht zu Fuß und auch nicht in einem Kraftfahrzeug – nein! Wir steigen ein in ein Amphibienfahrzeug, das sich sowohl an Land, als auch im Wasser fortbewegen kann. Genannt wird unser fahrbarer Untersatz “Army Duck” – die Bezeichnung kommt von “The DUKW” und wird umgangssprachlich auf Duck (Ente) abgekürzt. Es handelt sich um ein amphibisches Vehikel mit sechs Rädern und 2 Tonnen Tragkraft, das vom U.S. Militär im Zweiten Weltkrieg eingesetzt wurde. Unsere Army Duck musste die Last von 30 Touristen und einem Fahrer/Guide tragen. Ivy erklärte und zeigte uns mit Leidenschaft, was der Dschungel zu bieten kann. Zu bieten hat der Dschungel hauptsächlich Pflanzen und Tiere, die dich verletzen oder töten können und wollen. Darüberhinaus gibt es ein paar hübsche Blümchen und einige essbare Pflanzen, für den Fall, dass man da mal Hunger bekommt.

Die Fahrt an sich war sehr cool. Die Ente hat ordentlich Leistung und der Moment vom Landweg direkt ins Wasser zu fahren und nicht zu versinken ist mega! Alles in einem: ein tolles Erlebnis, das Ben mal wieder verschlafen hat.

Hiernach hatten wir wieder etwas Freizeit, die wir auf dem Spielplatz verbrachten. Anschließend ging es zurück zur Kuranda Railway Station. Denn direkt daneben befindet sich die Caravonica Skytrail Station, von da aus startet nämlich unsere letzte Attraktion: die Rückfahrt nach Cairns mit der Seilbahn. Ich nehme es vorweg: Dies war mit Abstand die spektakulärste Gondelfahrt, die wir jemals gemacht haben und wir haben schon einige gemacht, wie zum Beispiel Zillertal, Singapur, London, Gerlos, Porto. Spektakulär war die Überfahrt, weil man teilweise 40 m über dem Dschungel von Nord-Queensland schwebt. Die Strecke ist insgesamt 7,5 km lang und bietet zwei Haltestellen, die wir nicht genutzt haben, weil uns noch eine lange Autofahrt nach Cooktown bevorstand. Der Ausblick war atemberaubend und beängstigend zugleich. Teilweise sah man nur Dschungel. Nur Palmen. Es sah ungefähr so aus, wie das Intro vom RTL-Dschungelcamp, wenn die Kamera die Location aus der Vogelperspektive zeigt. Wir mussten ein mal umsteigen, weil die Strecke in zwei Seilsysteme unterteilt ist. Komischerweise ist Lutz’ Gondelangst nun auf mich übergegangen. Ich war sehr froh, als wir heile unten angekommen sind.

Und nun: Cooktown wir kommen!

 

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Cairns, Dezember 2017
December 52017

05.12.2017

Wir treten in Thomas Cook’s Fußstapfen und machen uns weiter auf Entdeckungstour. Als nächstes steht nun Cairns auf dem Programm. Die vierstündigen Autofahrt teilen wir wieder in zwei Abschnitte. Den ersten Teil macht Ben ein Nickerchen, dann machen wir in Cardwell eine Mittagspause plus Spielplatzaufenthalt inklusive Schaukeln!

Wir kommen am frühen Nachmittag in Cairns an und stellen fest, dass die Hitze sich anders anfühlt. Obwohl es schon in Cardwell 35 Grad hatte, ließ es sich draußen im Schatten sehr gut aushalten, weil die Luftfeuchtigkeit nicht so hoch war. In Cairns ist es ebenfalls angenehm.

Wir packen Ben in den Kinderwagen und marschieren los. Als erstes entdecken wir eine coole Shoppingmall und gehen rein (diese Dinger ziehen uns irgendwie magisch an). Ach ja…wir haben ganz vergessen, dass wir in Australien sind. Es ist kurz vor 18:00 Uhr und alle Geschäfte schließen bereits oder haben seit einer Stunde geschlossen. Warum nur? Warum??

Außerhalb der Shoppingmall blüht das Leben, wir gelangen ziemlich schnell in eine schöne Einkaufsstraße mit vielen Cafés und Restaurants und stellen fest, Cairns ist ein Backpackerparadies. Überall gibt es Hostels und eine Million super günstige Angebote für Aktivitäten, Ausflüge, Essen, Unterkünfte und und und. Unser Spaziergang führt uns direkt zur Cairns Esplanade Lagoon. Einem kostenlosen Freibad. Dem schönsten Freibad, was wir je gesehen haben. Es liegt nämlich direkt vor der Küste und … seht einfach selbst:

Es ist so schön. So viel Freude, glückliche und friedliche Menschen an einem Ort zu erleben. Alles ist easy und smooth, die einen schwimmen in der Lagoon, die anderen grillen direkt nebenan (hierfür gibt es öffentliche, schöne und moderne Grills). Es riecht mal wieder nach leckerem Fleisch und man möchte sich am liebsten dazustellen :D Hier spielen Kinder, da liegen Leute und sonnen sich. Manche lesen, die meisten genießen den Sonnenuntergang. Man möchte den Moment festhalten und macht als Erinnerung ein paar Fotos.

Wir gehen weiter und entdecken im chinesischen Viertel einen chinesischen Foodcourt :) Für 15 Dollar machen wir unseren Teller richtig voll und werden alle drei davon satt. Wir stellen fest, Ben mag chinesisches Essen. Anschließend entdecken wir einen Churrosladen und können nicht widerstehen.

Gute Nacht. Morgen geht es früh raus. Kuranda steht auf dem Programm.

 

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04.12.2017

Morgens früh ging es direkt mit der ersten Fähre (…ok mit der zweiten) um 07:45 Uhr rüber zur magnetischen Insel. Die Insel wurde 1770 vom britischen Kapitän James Cook entdeckt. Als er mit seinem Schiff Endeavour vorbeisegelte, spielte der Kompass verrückt, weswegen Cook vermutete, die Insel bestehe aus magnetithaltigem Gestein.

Wir jedenfalls sind nicht auf der Suche nach magnetithaltigem Gestein, sondern nach Koalas – flauschigen Koalas. Sie leben zwar auch in der freien Wildbahn auf der Insel, doch wir haben Eintrittskarten für ein Tierrefugium auf der Insel und wollen uns auf diese Weise den wilden Tieren nähern. Das Bungalow Bay Koala Village befindet sich im Nordosten der Insel, im Ortsteil Horseshoe Bay. Dort kamen wir frühzeitig mit dem Bus an und hatten noch Zeit direkt vor dem Meer zu frühstücken und Ben mal wieder einen wunderschönen Spielplatz erkunden zu lassen.

12:00 Uhr – es ist soweit. In einer kleinen Gruppe werden wir von Saidy zu den Tieren geführt. Als erstes zeigt sie uns Süßwasserschildkröten und ein Süßwasserkrokodil. Zwei der Schildkröten dürfen wir alle nacheinander halten. Das Halten des Krokodils vertraut sie uns nicht an – gut so. Denn auch wenn Süßwasserkrokodile keine Menschen jagen & fressen. Sie haben dennoch scharfe Zähne und beißen gern. Aber wir dürfen das schnuckelige Ding mal streicheln.

Hiernach geht es zu den Koalas. Sie haben ein schönes Leben im Refugium. Bekommen jeden Tag frische Eukalyptuszweige und dürfen so den ganzen Tag ihren drei Lieblingsbeschäftigungen nachgehen: essen, verdauen, schlafen – wiederholen. Das Gehirn eines Koalas ist so groß, wie 2 Erbsen. Sie führen ein genügsames Leben und sitzen den ganzen Tag auf ihrem Ast. Zunächst dürfen wir ein männliches Tier begutachten und fotografieren, während es an seinem Happyplace sitzt. Danach kommt Saidy mit Claudia wieder, mit ihr dürfen wir uns ablichten lassen. Das Halten und Fotografieren dauer ungefähr 30 Sekunden. Aber es hinterlässt ein glückliches Grinsen auf meinem Gesicht. Claudia ist flauschig, weich und nicht so schwer, wie ich dachte. Oder es kommt mir nach Ben nur so vor.

Als nächstes kommt die Reptilienexpertin und führt uns in die Welt der Echsen und Schlangen ein. Wir dürfen zwei Echsenarten halten – einen Drachen und noch so ein Blauzungending. Als nächsten wird jedem, der mag, eine Würgeschlange um den Hals gehängt. Komischerweise lehne ich nicht ab (versuche wohl unterbewusst meine Angst zu besiegen) und stelle fest, sie fühlt sich nicht so ekelig an, wie ich dachte. Sie ist sehr stark und ich möchte ihr nicht irgendwo draußen begegnen.

Hiernach fahren wir mit dem Bus wieder zurück zum Hafen, gehen spazieren, essen was und fahren dann wieder zurück nach Townsville. Die Wäsche wartet noch darauf gewaschen zu werden.

Am Abend unternehmen wir einen Spaziergang und erkunden ein wenig die Stadt.

 

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Townsville, Dezember 2017
December 42017

03.12.2017

Unser Motel war die best bewertete Unterkunft der Stadt. hmm…Da vermisst man doch sein Zuhause. Oder ein renoviertes Motel, wie das in Mackay, ach war das schön und neu.

Das Abendprogramm bestand aus essen & schlafen gehen. Morgen geht es nämlich mit dem ersten Boot nach Magnetic Island.

04.12.2017

Von Magnetic Island zurück, haben wir uns der Arbeit und der Wäsche gewidmet. Leider gab es keine Wäscheständer und so hing ich alles, was nicht in den Trockner durfte ins warme Auto. Die Not macht erfinderisch.

Nach einem kurzen Ausflug in die Stadt stellten wir mal wieder fest, dass hier alles viel zu früh schliesst. Fast alle Geschäfte und Cafés, bis auf ein paar Pubs und den Supermarkt schlossen um 17:00 Uhr :(

Und jetzt: essen und schlafen. Morgen steht Cairns auf dem Programm.

 

 

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Bowen, Dezember 2017
December 32017

03.12.2017

Bowen war nur ein kleiner, aber sehr eindrucksvoller Zwischenstop auf unserem Weg nach Townsville. Der nette Mann an der Rezeption hat uns ihn empfohlen und da es direkt auf dem Weg lag und wir eh eine Pause eingeplant hatten, machten wir dort Halt.

Beim Einfahren in die Stadt besrieg uns ein mulmiges Gefühl. Es wirkte so, als wäre die Stadt verlassen oder ausgestorben. Verstärkt wurde diese Wirkung durch die großzügig angelegte Infrastruktur. Alle Strassen sind unbeimlich breit, zusätzlich gestrennt durch einen breiten Grünstreifen. Die Bürgersteige sind riesig und die Einfahrten zu dem Häusern sehr weit. Um all das mit Leben zu füllen, braucht man ganz schön viele Menschen. Doch wo sind sie? Ok, es ist Sonntag. Aber es ist keiner auf der Straße, lediglich nur ein paar Autos, die sich in Richtung Supermarkt begeben. Eine dieser breiten Straßen fuhrte uns direkt zu. Meer – doch wir stiegen nicht aus, fuhren weiter zum Aussichrspunkt. Dieser Aussichtspunkt ist ein verlassenes Cafè und der Ausblick ist tatsächlich beeindruckend – und wir sind wieder fast allein. Das Café wurde von einem Zyklon getroffen und nicht wieder eröffnet. Schade eigentlich, doch anscheinend gab es nicht genug Kundschaft, damit es sich gelohnt hätte.

Unser Mittagessen nahmen wir bei McDonalds ein. Ben verspeiste genüsslich seine 3 Chicken Nuggets -das hat so ungefähr eine Stunde gedauert :D Aber, Übung und Geduld macht den Meister. Dieses Motto hat uns ja auch beim Laufen weitergebracht.

Anschliessend ging es zum Spielplatz – Schaukeln und Laufen. Und da sind wir auch tatsächlich auf ein paar Leute gestoßen. Die Location ist aber auch zu schön – wir befinden uns direkt an der Küste, das Meer rauscht und direkt vor dem Strand befindet sich ein öffentlciher Grillplatz, Spielplatz und Wasserspielplatz. Wir sehen: lachende Kinder, das grüne Gras und das Meer. Wir riechen: Gegrilltes Fleisch, Salzwasser und GEGRILLTES FLEISCH. Da bekommt man Lust zu Grillen – oder Gegrilltes essen.

Tschüss Bowen. Wir fahren weiter nach Townsville.

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Mackay, Dezember 2017
December 32017

02.12.2017

Nachdem wir gestern erst sehr spät in MacKay angekommen sind, haben wir erstmal ausgeschlafen und sind gemütlich in den Tag gestartet.

Ben hat uns heute überrascht und ist ohne Hilfe ein paar Meter selbst gelaufen. Wow. Was für ein Moment. Er hat dabei so gelacht und sich gefreut, dass ich selbst vor lauter Glück, Stolz und Liebe ein paar Tränchen verdrückt habe.

Der starke Regen hat uns einen Strich durch unsere Outdoorpläne gemacht und so entschieden wir uns einen Abstecher ins Shoppingcenter zu machen und ein paar Dinge zu besorgen. Ben braucht neue Schühchen und ein paar Snacks. Aus denn Schühchen wurden mal wieder tausend neue Anziehsachen und aus den Snacks wurde ein ganzer Wocheneinkauf :D wie immer. Auch für Mutti gab es ein paar neue Klamotten. Lucky me ☺️

Am Nachmittag ließ der Regen nach und wir machten uns auf den Weg zum Eimeo Pacific Hotel. Kaffee trinken und den Ausblick genießen.

 

Als nächstes stand der sogenannte Känguru Strand auf dem Programm. Ein Strand am Cape Hillsboroug, an dem zum Sonnenaufgang oder -Untergang Kängurus über den Strand hüpfen sollen.

Nach einer 40 minütigen Autofahrt erreichten wir den Strand, der an einen Campingpaltz und ein Restaurant angeschlossen ist. Es gab wieder einen Spielplatz und eine Babyschaukel für den großen Ben.

Der Strand war riesengroß und breit und vor allen Dingen menschenleer. Das ist wohl das schönste an unseren Trip soweit  Es ist sehr ruhig und man hat nicht das Gefühl mit hunderten von Menschen sich um eine Sehenswürdigkeit zu prügeln. Leider hat sich aber auch kein einziges Känguru blicken lassen. Dir haben wohl nicht mitbekommen, dass Team Obermann im Lande ist. Dies hat den Ausflug jedoch in keinsteht Weise getrübt. Wir unternahmen einen tollen Strandspaziergang und haben den Sonnenuntergang vor einer einzigartigen Kulisse erlebt.

Zum Abendessen gab es Pizza vom Dominos und Salat aus dem Supermarkt. Notiz an uns: Lutz mag keinen Stevia in Getränken. Der Arme musste fast würgen. Und generell ist er angeschlagen :D Das Wakeboardfahren hat seine Spuren in den faulen Muskeln hinterlassen.

Gute Nacht. Wir freuen uns auf morgen.

03.12.2017

Puh. Was ein heißer Vormittag. Bevor wir uns auf den Weg nach Townsville machen, erkunden wir noch den Hafen und die Hafenpromenade.

 

 

 

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29.11.2017

Unseren Mitsubishi Outlander ließen wir auf dem Hafenparkplatz stehen und machten uns auf dem Weg zum Keppel Island Transferboot. Die Überfahrt dauerte ca. 30 Minuten. Wegen hohem Wellengang hat es ordentlich geschaukelt und so ist Ben eingeschlafen und hat unsere Ankuft auf der Insel nicht mitbekommen.

 

Auf der Keppel Island gibt es nur drei Resorts, wir haben uns für das Great Keppel Island entschieden und bezogen unsere Hütte mit Meerblick, nur 100 Schritte vom Meer entfernt.
Lutz buchte sofort ein paar Termine fürs Wakeboardfahren und freut sich jetzt schon wie ein Honigkuchenpferd.
Komischerweise mochte Ben den weißen Sand und das Meer auf Anhieb nicht so gerne. Aber nach ein bisschen Eingewöhnungsarbeit erkundete er Flora und Fauna auf allen Vieren und spielte auch mit seinem Sandkastenspielzeug herum.
Nach einem leckeren Abendessen im Resortrestaurant gingen wir alle schön ins Bettchen.

30.11.2017

Guten Morgen Keppel Island! Eingeschlafen sind wir zum Rauschen der Wellen und zum kräftig donnerndem Regen! Regen? Moment – ein Blick in den Wetterbericht verrät: Mist! Für die nächsten Tage ist nur Regen angesagt. Ooops.Aber, obwohl es die ganze Nacht geregnet hat, sieht es draußen schön und sonnig aus.

Pünktlich um 10:00 und voller Vorfreude stehen wir also vor dem Activity Center und Lutz ist heiß aufs Wakeboardfahren! Er ist bereit. Er will auf das Board und eins werden – mit dem Meer, dem Wind und der Geschwindigkeit. Doch, sorry Mate. Der Typ am Schalter erklärt uns, das Wetter sei so unberechenbar. Wir sollen um 12:00 wiederkommen. Ok.

Um 12:00 stehen wir wieder pünktlich da. Lutz glüht vor Vorfreude. Er ist bereit. Er will auf das Board und eins werden – mit dem Meer, dem Wind und der Geschwindigkeit. Doch, sorry Mate. Ähm, der Typ am Schalter erklärt uns, dass das Benzin für die Jetskis es nicht auf die Insel geschafft hat und dass der Chef nicht da ist und er ja gerne fahren würde. Wir sollen morgen wiederkommen :D Enttäuscht, aber nicht wütend ziehen wir von Dannen und gönnen uns ein leckeres Mittagessen.

Am Nachmittag spielen wir mit Ben am Strand und erkunden die Insel.

Tatsächlich hat es den Tag und den Abend über immer mal wieder geregnet. Doch in der Bucht war das Wasser immer schön ruhig…man hätte also mit den Jetski rausfahren können. Wir fragen uns, wie die Chancen stehen, dass Lutz am nächsten Tag tatsächlich auf dem Board steht. Wir werden es bald erfahren!

01.12.2017

Die Nacht blieb ruhig, Es regnete nicht. Lediglich am frühen morgen fielen ein paar Tropfen. Um 10:00 dann, dritter Versucht. Lutz glüht vor Vorfreude. Er ist bereit. Er will auf das Board und eins werden – mit dem Meer, dem Wind und der Geschwindigkeit. Doch, sorry Mate. Bla bla . kommt um 12:00 Uhr wieder. What????? ok…

Wir gehen frühstücken. Genießen die Insel. Ben übt das Laufen und schleift Mama über die Insel. Mama ist nicht diejenige, die bestimmt, wohin es geht. Also laufen wir zum 100.000 Mal die gleichen Stufen hoch und runter – immer wieder :D Doch Übung macht den Meister. Also immer schön geduldig bleiben :)

Und dann ist es endlich soweit. Die Uhr schlägt Punkt 12:00 wir stehen am Activitycenter. Lutz glüht vor Vorfreude. Er ist bereit. Er will auf das Board und eins werden – mit dem Meer, dem Wind und der Geschwindigkeit. Und ja! Er darf. Der Jetski ist getankt. Der Chef ist da. Und ab geht er.

Der zweite Termin um 14:00 hat auch stattgefunden. Wahnsinn. Die Australier halten, was sie versprechen. Auch wenn erst beim dritten Anlauf.

Um 16:00 Uhr fuhr unser Boot zurück. Bis dahin haben wir die Insel unsicher gemacht und all den Angestellten bei den Vorbereitungsarbeiten zugeguckt. Über das Wochenende werden nämlich 200 Gäste erwartet. Puh, gut dass wir schon vorher da waren. Denn genau das hat uns so sehr gefallen – Ruhe und das Gefühl fast alleine da zu sein. Auch wenn wir bei weitem nicht einmal ein viertel der Insel erkundet haben und nur im Bereich unseres Hotels geblieben sind. Uns hat es sehr gut gefallen. Hauptsächlich wegen der großen, weiten Strände und der Ruhe :)